Sind Feministen für Gleichberechtigung?

10 Antworten

Hallo,

Ja, FeministInnen setzen sich für die GLEICHberechtigung ein. In den Verfassungen der westlichen Ländern ist zwar die politische Gleichberechtigung erreicht und Deutschland wird von einer Frau regiert, aber in der Gesellschaft ist die Gleichstellung noch nicht erreicht:

Medien suggerieren den Frauen immer, wie sie schön zu sein haben und durch gesellschaftliche Geschlechternormen wird z.B. vorgeschrieben in welchen Fächern Frauen bzw. Mädchen und in welchen Fächern Jungs besser zu sein haben. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen:

In einer Untersuchung hat man Mädchen und Jungen Mathematikaufgaben
lösen lassen. Einer Gruppe hat man dabei suggeriert, dass Mädchen und
Jungen in den Aufgaben erhebliche Leistungsunterschiede zeigen, einer
anderen Gruppe hat man suggeriert, dass keine Leistungsunterschiede
existieren.

Das (nicht) überraschende Ergebnis der Studie: Mädchen in
der Bedingung, in der man Leistungsunterschiede suggeriert hatte,
schnitten im Durchschnitt schlechter ab als Jungen. Mädchen in der
Bedingung, in der man keine Leistungsunterschiede suggeriert hatte,
schnitten genau so gut ab wie die Jungen.

Die Gesellschaft sieht die Geschlechter so: Jungs müssen in Mathe und Sport besser sein, Mädchen in Sprachen. Wenn ein Mädchen besser in Mathe ist, als ein Junge, dann wird sie mit schiefen Blick beäugelt.

Mädchen müssen sich für Mode interessieren, Jungs für Fussball und Sport. Wenn jemand von dieser "Norm" abweicht, dann wird man mit schiefen Blicken betrachtet.

Kurz: FemistInnen setzen sich für die GLEICHstellung der Frauen in der Gesellshaft ein.

MfG

Steven Armstrong

Feministen sind für Gleichberechtigung und setzen alles daran das Frauen gleichgestellt sind wie Männer, vorallem aber auch diese Fortschritte zu erhalten.

Was eine Frauenquote mit Gleichberechtigung zu tun hat ist mir aber ein Rätsel. Noch dazu finde ich es schade das viele Feministinnen es einfach übertreiben und so normale Feministinnen in den Dreck ziehen, so wurde z.B jemand der für die NASA gearbeitet hat von radikalen Feministinnen verfolgt, nur weil er ein Hemd mit leichtbekleideten Frauen anhatte. Das ist doch krank!

LG


Eigentlich sollten Feministen für Gleichberechtigung sein, aber meinem Gefühl nach sind viele das nicht.
Ich habe oft das Gefühl das viele übersehen, das Gleichberechtigung nicht nur bedeutet der Frau/dem Mädchen alles zu ermöglichen sondern auch gegenteilig.
Es sollte zum Beispiel selbstverständlich sein, das Mädchen sich entscheiden können handwerkliche Berufe wie Tischlerin, Elektrikerin oder Automechanikerin zu erlernen. Dies ist zwar möglich, aber nicht selten wird man dabei belächelt oder als burschikos dargestellt.
Andersrum betrachtet sollte es für Jungen selbstverständlich ebenfalls möglich sein (Frauen)Berufe wie Kindergärtner und Friseur zu ergreifen ohne gleich den Verdacht zu erregen man(n) wäre automatisch homosexuell oder hätte pädophile Neigungen.
Der ein oder andere wird jetzt denken: na das ist doch selbstverständlich. Aber nein. Diese Gedanken sind leider noch immer fest in der Gesellschaft verankert.

Ich glaube, dass es zu viele Feministen gibt, die nach der Gleichberechtigung der Frau streben.
Dabei sollten doch alle Menschen (nicht nur Frauen) nach der Gleichberechtigung von Mann und Frau streben.

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