Sind Farbverläufe urheberrechtlich geschützt?

7 Antworten

das käme wohl auf die Schöpfungshöhe an... Bei einem "einfachen" Verlauf, also nur ein Farbbalken mit verschiedenen Farben die ineinander verlaufen würde ich es als "in aller Regel: nein!" beantworten.

Bei einem sehr komplexen 2 oder gar 3 dimensionalen Verlauf könnte die Sache eventuell etwas anders aussehen, wenn (das ist Voraussetzung) die Schöpfungshöhe stimmt (und da wäre die Hürde dann aber auch sehr hoch). Das wäre dann aber wohl ein Fall für ein Gericht und einer Hand voll "Sachverständiger", die das dann beurteilen müssen

Die Aufzählung im Gesetz ist zwar nicht abschließend, aber es wäre doch vorteilhaft für ein Werk, das geschützt sein soll, wenn es hier beispielhaft erwähnt wäre:

UrhG § 2 Geschützte Werke

"(1) Zu den geschützten Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst gehören insbesondere:

4. Werke der bildenden Künste einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst und Entwürfe solcher Werke; [...]

(2) Werke im Sinne dieses Gesetzes sind nur persönliche geistige Schöpfungen."

Ist nun ein bestimmter Farbverlauf ein "Werk der bildenden Künste"? Oder "der angewandten Kunst"? Oder ein "Entwurf" für eines der beiden Beispiele?

Ich tippe mal: Nein! Ist dieser Farbverlauf überhaupt eine "persönliche geistige Schöpfung"? Jedenfalls nicht, wenn ein Computer der alleinige Urheber ist wie in diesen Beispielen.

Gruß aus Berlin, Gerd

Nur wenn das irgendwie als Marke eingetragen wäre. Sprich man müsste direkt anhand eines Farbverlaufs an eine bestimmte Marke denken.

Mir wäre da nix bekannt. Bei Formen (z.B. Nike, Adidas) kann das anders sein.

Kann stationäre Psychotherapie süchtig machen also abhängig?

Ich bin stark depressiv, habe aber Gesprächstherapie, Kunsttherapie, Ergotherapie, regelmäßigen Kontakt zum Psychiater und zu meinem Hausarzt, sowie meinen Betreuer der mich viel unterstützt. Nun hatte ich ein Gespräch in einer Psycho-Klinik. Dort meinte man wie manch andere auch das stationäre Therapie besser.wäre. Da meine Probleme sehr komplex sind. Allerdings ist in meiner Vergangenheit einiges vorgefallen welches mir unmöglich macht permanent mit.fremden Menschen zusammen zu sein oder sogar ein Zimmer zu teilen, geschweige denn mir ihre schrecklichen Erlebnisse anhören zu müssen, was mich runterziehen würde da ich mich nicht abschsotten kann. Ich sauge solche Dinge auf wie ein Schwamm. Deswegen käme für mich allenfalls Tagesklinik in Frage wo ich auch wieder heim kann und mich vollkommen zurück ziehen kann, meine Gefühle raus lassen kann ohne auf andere Rücksicht nehmen zu müssen. Bei mir geht es auch um komplexe schwere Traumastörung, Essstörung, Angststörung.

Nun habe ich einen eigenen Haushalt und Wohnung wo ich mich drum kümmern muss. Desweiteren habe ich ja auch hier.draußen genau die Therapien die ich auch voll stationär hätte. Mein Betreuer unterstützt mich da auch sehr da er wie ich meint das ich mir meine mühsam ganz langsam zurück geholte Selbstständigkeit bewahren sollte. In der Klinik würde ich ja von vorne bis hinten umsorgt werden müsste mich um nichts kümmern, hätte in der Woche Therapien dazwischen Unmengen an Freizeit und die Klinik bietet natürlich Bespaßung in der Freizeit.Wenn ich dann noch 2-3 Monaten wieder raus kame, wäre meine kleine Selbstständigkeit direkt wieder weg, befürchten wir. So muss ich mich halt auch mal kümmern, zeitig los machen um Termine einzuhalten, selbstständig Essen kaufen und zubereiten etc.

Ich möchte nicht zu den Leuten gehören die quasi in der Klinik wohnen, Panik haben wenn man Nachhause muss weil die sichere und bequeme Käseglocke weg ist. Und dann schnellst möglich wieder rein wollen weil sie draußen nicht mehr klar kommen. Und so manche genießen dieses gepampert wahrscheinlich auch ein wenig. Anders kann ich es mir nicht erklären das einige immer wieder rein gehen.

Wie seht ihr das mit stationärer Behandlung, sehe ich das zu negativ, zu voreingenommen? Oder habe ich eine gesunde Skepsis?

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