Sind erfundene Völker geistiges Eigentum des Autors?

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5 Antworten

Oft wird der Fehler gemacht, dass man sich an einzelnen Objekt festhält - hier die Orcs - was nicht hilfreich ist. Man muss das Gesamtwerk betrachten um feststellen zu können, ob hier geistiges Eigentum berührt wird oder nicht. Daraus ergibt sich, dass man deine Frage nicht beantworten kann, ohne deine eigenen Ausführungen bewerten zu können - sprich, welche Handlung würden in deinem Werk die Orcs übernehmen? in welchem Zusammenhang sollen sie bei dir auftauchen?

Sollen sie einen kleinwüchsigen Menschen jagen wollen, der einen schnöden Fingerschmuck rumschleppt, dann wird es eng für dich - mähen sie den Rasen bei deinem Nachbarn, interessiert das kein Mensch.... wenn du verstehst was ich meine...

Karadolly 29.10.2012, 15:29

Danke dir und auch den anderen.

Ich frage mich halt die ganze Zeit, wie einige Fantasie-Blogger mit Völkern, welche von der Spieleindustrie erfunden sind, einen Roman schreiben dürfen, ohne das sie von einer Klagewelle überflutet werden...

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Eigentlich sollte es geistiges Eigentum des Schöpfers sein, aber es gibt Ausnahmen, z.B. wenn der Begriff sehr weitgefasst ist und nie genügend eng vom Erfinder beschrieben wurde. Auch kann ein Autor ausdrücklich dazu ermuntern, seine Erfindungen zu verwerten. Isaac Asimov hat das z.B. getan.

Das erfundene Volk ist eine Idee und als solche nicht schützbar. Die erdachte Story um dieses Volk genießt allerdings Urheberrechtsschutz. Wenn jemand kommt und eine andere Story mit deinem Volk schreibt, darf er das aber.

Ich glaube, für die Zwerge von Schneewittchen gibt es kein geistiges Eigentum mehr. Auch ihre unehelichen Nachfahren, die Schlümpfe, sind inzwischen für jeden Missbrauch freigegeben, obwohl deren Urheberrecht erst 2028 abläuft.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ork

Stammt nicht von Tolkin...

Und so sieht es mit vielen anderen auch aus, aber es gibt sicher welche die geschützt sind, siehe z.B. StarTrek, Stargate oder StarWars, da kannst du nicht einfach mal so deine eigene Geschichte zu schreiben und veröffentlichen.

stelari 26.10.2012, 14:02

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet.

was ja auch schon sehr viel aussagt....

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