Sind Elektroautos wirklich Umweltschonender?

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12 Antworten

Bei einem Elektroauto werden 40 % der Primärenergie (Energie aus natürlich vorkommenden Quellen wie z. B. Kohle, Gas, Erdöl) umgesetzt. Bei einem Dieselauto nur 15 %. Ein Elektroauto benötigt nur 27 % der Energie eines Dieselautos, um zu fahren. Wenn 10 % der vier Millionen mit Diesel oder Benzin betriebenen Fahrzeuge in der Schweiz durch ein Elektroauto ersetzt würden, könnten jährlich rund 360 000 000 (360 Mio.) Liter Treibstoff und 830 000 t CO2 eingespart werden! Dafür wird lediglich ca. 1 % der heutigen schweizerischen Stromproduktion benötigt. Elektroautos sind lärm- und schadstofffrei. Angenehmeres Fahren dank des ganzen Drehmoments vom ersten Meter an.

Quelle: http://bkw.1to1energy.ch/de/privatkunden/mobilitaet/facts/besser_fahren.html

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Kommentar von allocigar78
27.02.2012, 23:22

Lärmfrei = Gefahr für Leib und Leben! Fußgänger und Tiere hören das Fahrzeug nicht mehr! = Unfallgefahr!

Angenehmeres Fahren dank des ganzen Drehmoments vom ersten Meter an: und wie lange bleibt das Drehmoment? Die Dinger fahren meist nur 130 oder 140 km/h - ok wenn jemand nen Stadtflitzer sucht, ja, aber wenn man auch mal längere Strecken fahren will: uninteressant.

Reichweite: extrem begrenzt!

Ladezeit: ein No Go!

außerdem gilt zu bedenken, dass der Akku nicht ewig hält und bei der Entsorgung die Umwelt extrem belastet. - und extrem teuer ist er zudem!

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Kommentar von findesciecle
28.02.2012, 23:27

ALso an den 15 % Wirkungsgrad bei Dieselmotoren habe ich starke Zweifel - ich habe schon vor etlichen Jahren im Physikunterricht gelernt - dass der Wirkungsgrad bei 30 % liegt!

Du hast ja die Quelle angegeben - an deren Zahlen zweifle ich extrem.

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Hallo Leute, ich hab mir grad die Posts durchgelesen und mir kommen da so einige Fragen. Hier wird über Umweltproblematik diskutiert in Bezug auf PKW. Hat sich mal einer die Mühe gemacht herauszufinden wie stark der LKW in den sagen wir letzten 5 Jahren zugenommen hat? Die Bahn ist im Güterverkehr so teuer und unflexiebel geworden sodaß immer mehr Güterverkehr auf die Autobahn verlegt wird. Wer fragt bei diesen großvolumigen Dieselmotoren nach Umweltschutz? Wo bleibt umweltverträgliche Transportpolitik? Thema Strom. Schon mal was von Range Extender gehört? Reine StromPKW ist die eine Sache die auch noch mit begrenzter Reichweite einher geht. Die andere Sach ist den Strom dort zu erzeugen wo er gebraucht wird und das so umweltschonend wie möglich. z.B. durch einen kleinen Verbrennungsmotor der mit einer Lpi-Anlage betrieben wird und einen Generator antreibt oder eine Gasturbine. Diese laufen dann in einem optimalen Dreh- und Lastbereich und können somit sehr umweltschonend laufen. Warum ist der KIA Forte Lpi Hybrid nicht für den Import auf den deutschen Markt zugelassen? Will man hier überhaupt spritsparende Autos? Die Konzepte zu absoluten Spritsparern liegen schon lange in den Schubladen der Autokonzerne. Geht es nicht in Wirklichkeit darum wie man Masse des fahrenden Volkes immer mehr abzocken kann? Umweltpolitik, das ich nicht lache. Die Umweltgeschichten dienen in erster Linie uns immer mehr in die Tasche zu greifen und zwar so das es die meisten Leute nicht merken. Ich hoffe ich hab einen Anstoß geben können diese Sachen mal im Zusammenhang zubetrachten.

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Kommentar von GreenGoblin
01.03.2012, 12:33

Hallo Leute, ich hab ... können somit sehr umweltschonend laufen.

Kann ich blind uterschreiben. Das hatt m.E. leider haupsächlich mit der Privatisiertung der Bahn zu tun. Hybrids - und a.j.F. müssen es Plugins sein - sind eine gute Übergangsmethode um die Bedenken der zT übertrieben "reichweitenverwöhnten" Benzinpiloten zu zerstreuen. In Form eines Generators wird die Energie im Flüssigkraftstoff optimal genutzt und ist dann, obwohl es eine längere Energieumwandlungskette ist, nicht verschwendet.

Warum ist der KIA Forte Lpi Hybrid nicht für den Import auf den deutschen Markt zugelassen? Will man hier überhaupt spritsparende Autos? Die Konzepte zu absoluten Spritsparern liegen schon lange in den Schubladen der Autokonzerne. Geht es nicht in Wirklichkeit darum wie man Masse des fahrenden Volkes immer mehr abzocken kann?

tjaaa das muss man mal analysieren. Welche Figuren sind im Spiel?
Staat: Die zwar oft berechtigte aber allgegenwärtige und bequeme Dämnosierung des Staates als gnadenlosen Steuervampir ist idR so ausgeprägt, dass manche den Wald vor lauter Bäumen übersehen. Gehts nur um Stuern? Ja! Strom kann man auch besteuern, E-Autos kann man auch besteuern, wenn die "Marktnieschenschonzeit" vorbei ist. Der Staat hätte eher ein Interesse daran, wenn eher Strom made in Germany verkauft würde (Steuern aus Einnahmen) als ausländisches Öl (trotz Ökosteuer, bleibt es ein idiotischer Geld-Export)
Ölkonzerne: haben anders als in USA, keinen ernstzunehmenden Einfluss hier in D. Jedenfalls nicht annähernd so viel wie die....
deutsche Autokonzerne: Spritsparend hin oder her ist denen egal die wollen Autos verkaufen... Und diese müssen möglichst auf ineffizienten, wartungsintensiven Verbrennungsmotoren basieren. Es wird lange nach dem Verkauf eines KFZ noch ein gigantischer Umsatz erwirtschaftet mit dem Verkauf von Verschleiß- und Ersatzteilen für dieses. AK und deren großindustrielle einflussreiche deutsche Zulieferer (Mahle, Bosch, ZFsystems, Boysen uvm) haben KEIN Interesse an Elektrischen wartungs- und verschleißarmen EVs. Trotzdem verkaufen sich Autos schlecht, wenn Benzinrechnungen in abschreckende Höhen steigen. Sie haben die Wahl zwischen Regen und traufe.... Ich kann mir daher vorstellen die Autoindustrie und deren Verbündete werden in naher Zukunft sogar an vorderster Front die Senkung der Ökosteuer forcieren: Weniger Staatseinnahmen um das gewohnt luktrative aber rückständige Produktmanagement zu bewahren. Darum gibts hier auch die genannten Importblockaden und noch keine Steuervergünstigungen für EV-käufer. Kontraproduktiver + konzernfreundlicher Protektionismus eines Unternehmenshörigen Staates. In dem Zusammenhang ist also weniger der Staat als eher die Autofirmen der gemeine Vampir!

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Klar ist ein Elektroauto im Verbrauch sparsamer als ein Verbrenner. Dazu sind inzwischen recht brauchbare Fahrzeuge auf dem Markt (Peugeot iOn). 100 bis 150 km Reichweite sind für den Alltag von Nicht-Vielfahrern genug). Das Auto hat auch relativ viel Platz, so dass man darin auch größere Gegenstände transportieren kann.

Das E-Auto ist auch deutlich leiser als jeder Verbrenner und beschleunigt sogar viel stärker am Anfang (ähnlich wie ne Straßenbahn, wenn die mal flott anfährt - da drückts einen ganz schön in die Sitze.....)

Hab mir tatsächlich mal überlegt, den Peugeot als nächstes Auto zu kaufen jedoch:

Als Laternenparker in der Stadt (Wohnblocks) kann man sein Auto nicht über Nacht aufladen. Arbeitgeber werden es auch nicht dulden, wenn man das tagsüber in der Firma macht (wenn man sogar schon wegen einer Aufladung eines Handy-Akkus gefeuert wird) - also ist das Auto für Leute, die mit einem Kleinwagen gut zurecht kommen, nicht geeignet, außerdem in der Anschaffung zu teuer - daher werden sich diese Konzepte wohl nicht durchsetzen - es sei denn, überall am Straßenrand werden flächendeckend E-Tankstellen eingeführt. Dazu verschlingt auch die Herstellung der Akkus mehr Energie.

Nicht zulezt sind E-Autos am Anfang zumindest recht gefährlich für Fußgänger, weil man kaum noch was hört, wenn ein Auto kommt.

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Du hast recht. Ein Kohlekraftwerk hat einen Wirkungsgrad von 40 %. Bei einem Elektromotor beträgt er ungefähr 80 % . In Summe ergibt das dann 32 %. Dabei ist der Verlust in der Stromleitung und bei der Speicherung noch nicht berücksichtigt. Ein guter Verbrennungsmotor hat einen höheren Wirkungsgrad, welcher in etwa bei 40 % liegt.

Nicht zu vergessen sind die Akkus. Sie halten auch nicht ewig, deren Produktion ist energieaufwändig und der Rohstoff Lithium ist selten.

Wenn sich die Technologie noch weiter verbessert, dann werden diese Nachteile allmählich kleiner werden. Heutzutage tragen Elektroautos aber noch nicht zum Umweltschutz bei. Die Verschmutzung wird nur ausgelagert, was aber auch nicht Sinn der Sache ist.

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Reichweite: Ein gut ausgebautes Netz von Batteriewechselstationen würde das Problem lösen. Nicht laden, Akku wechseln. Renault (oder Citroen) will jetzt so etwas in Israel aufbauen.

Rangeextender verbrauchen sehr wenig Benzin.

http://de.wikipedia.org/wiki/Range_Extender

Greenpeace propagiert Verbrennungsmotoren mit hohem Wikrungsgrad. Leider wird das völlig ingnoriert von der Politik und der Industrie.

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Ja, es verbraucht wesentlich weniger Energie, da Elektromotoren sehr viel effizienter arbeiten, als Verbrennungsmotoren. Die verbraten mehr als 60% der Energie in Wärme, Elektromotoren nur ~ 10%.

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Es gibt bald kein Öl und damit auch kein Benzin mehr.

Zurzeit kommen E-Autos auf den Markt, um diese Technik zu optimieren, das geht nur im Praxiseinsatz. Bald, wenn wir Strom mehr und irgendwann nur noch aus erneuerbaren Energien gewinnen, sind E-Autos 100% umweltfreundlich. Es ist doch alles erst im Übergang begriffen. Etwas Geduld bitte!

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Hallo!

Wenn der Strom bald aus zB sonnenenergie erzeugt wird und oder Wind, wasser etc. Dann sind elektroautos noch Umweltschonender. Sie sind jetzt schon mit hoher Warscheinlichkeit Umweltschonender als die Benzinverbrenner etc.

Gruß

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Sind nicht umweltfreundlich die Erzeugung hat schuld, und das aufladen dauert 2-3stunden zu lange. Aber lass dich nicht von der Werbung einschüchtern.

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nein sind NICHT umweltschonender...auch nicht wenn die energie aus regenerativen quellen stammt..allein die herstellung ist EXTREM umweltschädlich....aber : es stinkt halt nicht dort WO die autos fahren...gabs schon immer (golfplatz,elektrostapler ect)---

http://www.gutefrage.net/frage/neues-gutachten-zur-umweltfreundlichkeit-von-elektroautos

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Kommentar von Michel76
27.02.2012, 23:05

Die Herstellung von Elektroautos ist nicht umweltschädlicher, als die eines Autos mit Verbrennungsmotor. Und wenn man die Energiebilanz nach 200'000 km vergleicht, liegt das Elektroauto ganz klar vorne.

Bitte hier kein Stammtischniveau...

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Kommentar von GreenGoblin
01.03.2012, 14:13

Wissen sie genau wieviel C02 und andere Giftstoffe freigesetzt werden bei der Akkuherstellung - oder Akkurecycling? Sicher weniger als für die Herstellung von 10.000l Benzin (7l/100km für 150.000 km Akkulebsnsdauer) welches dann NOCHMAL umweltschädlich verbrannt wird. Ebenfalls 'EXTREM' umweltschädlich: 1 Liter Benzin verbrennt zu 2,33 Kilogramm CO2 -> 2,33 * 10.000 = 23,3 tonnen C02 uznd andere Giftstoffe bei 7l/100km
UNVERMEIDBAR und Benzin kann anders als Lithium/Zink/etc nciht recycled werden...

18kwh / 100km bei einem 1,3 tonnen schweren EV sorgen bei 150.000 km Lebendsdauer für einen Ausstoß von 150.000 / 100 * 18 * 550g/kwh BRD-Strommixemission = 14,8 tonnen CO2
Der C02Ausstoß pro km eines EVs richtet sihc eben nach dem Strommix - je "sauberer" der ist desto sauberer das Fahren.

nach dieser SOGENANNTEN Lebenstauer ist der Akku nciht TOT sondern hat lediglich nur noch ca.70% seiner Kapazität.

Vergleihc das mal mit einem Eauto das mit ökostrom betrieben wird!

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Nein, eher nicht.

Aber das wird man dem dummen Volk nicht so verkaufen.

Wo soll denn der ganze Strom herkommen?

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Sowohl das Ökoinstitut als auch das Fraunhofer-Institut haben kürzlich Studien zur Umweltverträglichkeit von E-Autos mit sehr ähnlichen Ergebnissen veröffentlicht; hier kannst Du nachlesen: http://reset.to/blog/sind-e-autos-nicht-umweltfreundlich

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