Sind eher mehr Leute aus der Arbeiterklasss/"Unterschicht" (einfache Arbeiter/Angestellte) konsumsüchtig und rassistisch?

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13 Antworten

Nein, ich denke nicht.

Sicherlich gibt es dazu auch ein paar Statistiken - Aussagegehalt fragwürdig.

Ich denke nur eher, dass die Oberschicht ihre Süchte oder ihre Vorurteile besser verbergen können. Da bekommst du kaum mit, was hinter verschlossener Tür läuft.

Aber gerade in hohen Kreisen fließt der Alkohol selbstverständlicher - gehört schließlich zum guten Ton und zu jeder Mahlzeit. Oder eben auch Aufputschmittel.

Rassistisch meiner Meinung nach nicht im gesteigerten Maße.

Konsumsüchtig auch nicht, aber ich habe den Eindruck, dass diese Personengruppe Wert auf Statussymbole (bestimmte Autos, usw.) legt.

Huckebein3 09.12.2016, 21:28

ich habe den Eindruck, dass diese Personengruppe Wert auf Statussymbole (bestimmte Autos, usw.) legt.

Welch ein Blödsinn.
Wie kann jemand aus der "Unterschicht" wert legen auf Statussymbole wie bestimmte Autos?! Der ist froh, wenn er sich überhaupt ein Auto leisten kann.

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Nunuhueper 09.12.2016, 22:13
@Huckebein3

Gerade das Prekariat legt großen Wert auf Statussymbole. Schonr der Besitz eines alten Handys zeichnet sie aus als "Voll Opfer". Das lernen schon die Kinder.

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Huckebein3 09.12.2016, 22:29
@Nunuhueper

Das "Prekariat" hat auch Ansprüche und versucht, auch mit einem alten Handy mithalten zu können. Statussymbol ist ja wohl nicht der richtige Ausdruck.
Versucht wird lediglich, für sich selbst eine Scheinwelt zu schaffen, die ihnen ein Gefühl von Dazugehörigkeit gibt. Traurig...

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vitus64 09.12.2016, 22:18

Genau das hatte ich gemeint.

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Ich habe das Gefühl, dass eher die Leute übertrieben konsumieren, die es sich eigentlich nicht leisten können. Der Schwabe sagt, von den Reichen kann man das Sparen lernen, liegt daran, dass die meisten normalen wohlhabenden Menschen eben durchs Sparen wohlhabend wurden (nicht die Superreichen).

Wer rassistisch ist weiß nicht, heute braucht es nicht viel um so betitelt zu werden.

Ja das kann man pauschal nicht sagen. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch durch geringere Bildung und schlechtere Arbeit nachweislich höher.

Sie sind meist schlechter gebildet und informiert und daher natürlich empfänglicher für Populismus und vermeintlich einfache Antworten auf schwierige Fragen.

Das kann man so nicht sagen. Menschen, die konsumsüchtig sind und damit über ihre Verhältnisse leben gibt es in allen Schichten. Nur die Reichen haben eventuell eine bessere Chance es wieder auszugleichen

Was das rassistische angeht ist es Dasselbe. Die Menschen die reich und intelligent sind drücken sich nur schlauer aus. Und zwar so, dass man es oft nicht gleich merkt.

Ich habe eher den Eindruck, dass Arbeiter und geringer verdienende Angestellte ihr Geld gut beisammenhalten können.

Die Verbindung zwischen kaufsüchtig und rassistisch ist mir jetzt auch nicht ganz klar.

Die "Unterschicht" in unserem schönen Land rekrutiert sich nicht nur aus aus Menschen mit geringer Bildung, sondern in zunehmendem Maße auch aus der Schicht gebildeten Menschen, die aus irgendwelchen systemimmanenten Gründen ihre Arbeit verloren haben und in HartzIV oder mies bezahlte Beschäftigungsverhältnisse abgerutscht sind.

Rassismus gibt es in allen Bevölkerungsschichten: Angefangen bei den Bildungsunwilligen und Asozialen, die in ihrer Unbedarftheit den Schuldigen für ihre Misere bei den Ausländern suchen, über die von der Politik Enttäuschten bis hin zu den "Rattenfängern", die unter dem Mantel der Seriösität das Volk aufhetzen und sich den Anschein des großen Heilbringers geben: Pegida, AFD, NPD.

Storch, Petry, Gauland & Co gehören nicht zu den Ungebildeten und treffen mit ihren rhetorischen Mitteln und ihrem Populismus den Nerv der unzufriedenen Masse.

Nun zur Konsumsucht:

Fakt ist, dass ungebildete Menschen kaum oder keinen Zugang zur Kultur haben und den auch nicht suchen, einmal, weil ihre finanziellen Mittel es ihnen nicht erlauben, zum anderen, weil bei ihnen der Anspruch aufgrund mangelnder Bildung nicht entwickelt ist. (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel)

Arbeitslosigkeit oder Mindestlohn-Beschäftigungsverhältnisse erlauben keine sinnvolle Beschäftigung, die nichts mit Leben im Sinne von Urlaub, Reisen, Besuch kultureller Veranstaltungen zu tun haben, da das Geld nur für das Allernotwendigste reicht, wenn überhaupt.
Da werden dann Defizite an Dingen, die das Leben lebenswert und interessant machen, durch Alkohol und Drogen ersetzt oder durch überdurchschnittlich hohen Verbrauch an Lebensmitteln kompensiert, was zu Fettleibigkeit und anderen Krankheiten führt.

Von KONSUMSUCHT kann wohl keine Rede sein, denn das geben die zur Verfügung stehenden Mittel nicht her.
Die einzige Sucht, die aus Armut und Abgschnittensein von der Wohlstandsgesellschaft führt, ist wie gesagt übermäßiges Konsumieren vonLebensmitteln und der Alkohol, der für zeitweilige Leichtigkeit in diesem Sch....dasein sorgt.

Süchte und ausschweifendes Konsumverhalten in der Oberschicht sind absolut normal und opportun und nicht begleitet vom Gedanken an die Versorgung der Familie am nächsten Tag.

Huckebein3 09.12.2016, 22:33

edit: ...die mit Leben im Sinne von Urlaub (ohne "nichts")

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Was hat Konsumsucht mit Rassismus zu tun?

Was heißt rassistisch?

Niemand der vernünftig über die unkonkontollierte Einwanderung denkt und schreibt, ist rassistisch.

Bedenke, dass viele Einwanderer rassistisch gegenüber Deutsche eingestellt sind. Ja, viele kommen aus der Unterschicht.

SadToSayGoodBye 09.12.2016, 21:15

Ist für Sie einer/eine, der/die dunkelhäutig ist, und pechschwarze Haare hat, in Ihren Augen etwa kein Deutscher?

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Nunuhueper 09.12.2016, 22:19
@SadToSayGoodBye

Die Hautfarbe bringst Du jetzt erst in die Diskussion.

Ich kenne Afrikaner, die auf heller häutige verächtlich herabblicken.

Passiert sogar in deren Heimatländern.

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Nein, nimm nur den Blocher und co

völliger unsinn!

ihr schicksal hat die so in die welt gestellt

schau dir doch einfach mal an, wie die Reichen leben. Wenn die Shoppen gehn, dann geben die in ner Stunde mehr aus als was unsereins im Jahr verdient.

Und rassistisch? Meinst du vielleicht, die Reichen und Mächtigen, in ihren idyllischen Refugien, setzen sich ein Erstaufnahmelager auf den englischen Rasen, mit 500 Analphaten aus Somalia, Eritrea, oder Afghanen jeder mit 4 vollvermummten Frauen und 14  Kindern?

So ne Lager werden dem gemeinen Volk, also dem was du vielleicht als deutsche Unterschicht bezeichnen würdest, ins Arbeiterviertel hingesetzt.

suziesext10 10.12.2016, 17:22

500 Analphaten  sollte natürlich heißen 500 Analphabeten. Schuld war der schnelle Schießfinger auf der Tastatur  :D :D

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Kaufsucht kann auch bei anderen Schichten vorkommen, damit kompensiert man irgendwelche Defizite.

Aber Rassisten sind wohl wirklich zu einem hohen Prozentsatz in der unteren Bildungsschicht anzutreffen (aber nicht nur- s. Sarrazin)

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