Sind E-Zigaretten wirklich eine bessere Alternative?

Das Ergebnis basiert auf 8 Abstimmungen

Doch es macht einen Sinn 75%
Etwas anderes: 12%
Nein es macht keinen Sinn 12%

11 Antworten

Doch es macht einen Sinn

Hallo,

Deine Fragen befassen sich mit einem sehr komplexen und heiß diskutierten Thema. Es ist ein Milliardengeschäft. So ist es nicht verwunderlich, dass viele unseriöse Berichte kursieren.

Fakt ist, laut der aktuellen, seriösen Studien, dass dampfen mindestens zu 95% weniger schädlich ist, als rauchen von herkömmlichen Tabakzigaretten.

Leider ist es Händlern per Gesetz verboten auf die gesündere Form der Nikotinaufnahme hinzuweisen.

Für einen erfolgreichen Umstieg vom Rauchen zum Dampfen ist das Nikotin und dessen korrekte Dosierung, maßgeblich entscheidend. Nur mit Nikotin haltigem Liquid entfallen die Entzugserscheinungen.
Das ist einer der wichtigsten Gründe die die E-Zigarette laut einer Studie zum einzig erfolgreichen Mittel für einen Rauchstopp verhelfen.

Das ausgewählte E-Zigaretten Modell ist eines der einfachsten Geräte. Damit lassen sich die ersten Versuche gestalten. Dauerhaft sollte man sich ein besseres Gerät zulegen. Für Umsteiger sind HighOhm Geräte am besten (Verdampferköpfe ab 1,0 Ohm und aufwärts), da sich damit das Nikotin am leichtesten regulieren lässt.

Damit das von Dir gekaufte Gerät wirkt, sollte eine Nikotin Dosierung von mindestens 12 oder 15mg/ml genutzt werden, eher 18mg/ml. Die anfängliche Nikotin Dosierung steht immer im Zusammenhang mit dem erzeugten Dampf, bzw. dem Liquid Verbrauch. Da dieses Gerät relativ wenig Dampf erzeugt, also relativ wenig Dampf inhaliert wird, muss man mit der Nikotin Menge hoch ansetzen, im Zweifel eher zu hoch, als zu niedrig.

Der erfolgreiche Umstieg und möglichst der sofortige Rauchstopp solten oberste Priorität haben. Zwischen Tabakzigarette und E-Zigarette zu switchen ist kontraproduktiv.


Rauchen und dampfen, worin bestehen die Unterschiede?

Beim Rauchen entsteht ein Verbrennungsprozess, ein Schwelbrand. Dabei entstehen sehr giftige Stoffe. Im Rauch einer Tabakzigarette finden sich 9.000-12.000 verschiedene Stoffe. Darunter werden beispielsweise folgende Verbindungen nachgewiesen: Kohlenmonoxid, Blausäure, Formaldehyd, Aceton, etc.. Im Tabakrauch sind mindestens 69 als krebserregend eingestufte Stoffe enthalten. 
Zigarettentabak, selbst dem Zigarettenpapier, werden eine Vielzahl von Zusatzstoffen und Chemikalien beigesetzt. Darunter befinden sich Sucht verstärkende Verbindungen, wie auch Betäubungsmittel.

Beim Dampfen gibt es keinen Verbrennungsprozess. Die genutzte Flüssigkeit (Liquid) wird lediglich erhitzt, bis sie verdampft und inhaliert wird. Deswegen können keine giftigen oder krebserregenden Stoffe entstehen. Die Bestandteile des Liquid sind innerhalb der EU per Gesetz reguliert. Abgesehen vom Nikotin, dürfen ausschließlich Inhaltsstoffe verwendet werden die sowohl in erhitzter als auch unerhitzter Form kein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen.


Ist der Umstieg vom Rauchen aufs dampfen gesund?

Laut der aktuellen Studien lässt sich scheinbar eines mit Gewissheit sagen, der Umstieg vom Rauchen auf das Dampfen ist gesund. Es ist ein Umstieg bei dem Jemand von einem sehr schädlichen Genussmittel auf ein zumindest nahezu unschädliches umschwenkt. Das kann mit ruhigem Gewissen als gesund bezeichnet werden.


Wie schädlich ist eine E-Shisha im Vergleich zu einer Zigarette?

Aktuelle Studien gehen von nahezu keiner schädigenden Wirkung beim Dampfen von E-Zigaretten (E-Shisha's) aus. Darüber ist sich die Fachwelt einig. Im Vergleich zu herkömmlichen Tabakzigaretten ist eine E-Zigarette mindestens um 95% weniger schädlich. Dabei wird Bezug genommen auf dampfen mit Nikotin im Liquid.


Welche Gefahren gehen davon aus?

Die schädigende Wirkung von Tabakzigaretten ist seit Jahrzehnten bekannt.

Auch das Dampfen mit E-Zigaretten Liquid ist bereits weitestgehend untersucht. Selbst auf zellulärer Ebene wurden Studien betrieben um mögliche Veränderungen aufzuspüren.

Seit der TPD 2 sind die Bestandteile von Liquid in der EU reglementiert. Lediglich maximal 5 Bestandteile sind im Liquid enthalten.

PG (Propylenglycol) (E1520 Lebensmittelzusatzstoff)VG (vegetable Glycerin) (E422 Lebensmittelzusatzstoff)destilliertes WasserAroma (Lebensmittelaromen)Nikotin

Den ersten 4 der maximal 5 Bestandteile gelten als unbedenklich. Lebensmittelzusatzstoffe dürfen per Gesetz kein Risiko darstellen. Ihnen begegnen wir mit unserer täglichen Nahrung. Selbst Nikotin (falls überhaupt vorhanden) ist in der Dosierung nicht giftig, sondern eher vergleichbar mit Koffein.

PG und VG sind seit Jahrzehnten hinreichend untersucht.

Die Fachwelt geht laut neustem Wissenstand von keinen oder keinen ernsthaften Schädigungen des Organismus durch dampfen aus.

Ein "Passivdampfen", wie man es vom "Passivrauchen" kennt, ist nicht gegeben, da es zu keinem Passivdampfstrom kommt und der ausgeatmete Dampf über keine zusätzlichen Schadstoffe verfügt.

Ich schreibe bewusst von keinen zusätzlichen Schadstoffen, weil jeder Mensch, ob Raucher, Nichtraucher oder Dampfer, mit seiner Atemluft unwillkürlich Giftstoffe ausstößt. Die sind natürlich und nicht auf das Dampfen zurückzuführen.

Nikotin verfügt in Reinform über ein nur sehr geringes Sucht Potential. Dieser Fakt und der relativ einfache Umstieg von Tabakzigaretten auf E-Zigaretten, macht E-Zigaretten zu dem einzig erfolgreichen Hilfsmittel (Studie der EUROSTAT).

E-Zigaretten könnten ein Segen für jeden Raucher sein, um nach oft Jahrzehnten der erfolglosen Versuche, endlich mit dem Rauchen zu stoppen. Erste positive Veränderungen der Gesundheit werden bereits nach wenigen Tagen deutlich spürbar.

Die Überregulierung von E-Zigaretten im Vergleich zu Tabakzigaretten ist ein Skandal.

Eine Förderung könnte jährlich viele Milliarden Euro im Gesundheitswesen einsparen.

Die Einsparungen wären so immens, dass es als Argument auch für eine zukünftige Steuerfreiheit taugt.

Es wird immer wieder als Gefahr des Dampfens bezeichnet, dass Rituale einstudiert werden und Jemand auf das Rauchen umsteigen könnte, der vorher nicht geraucht hat. Das ist Unsinn und wird von jeder Statistik widerlegt. Allein der kausale Zusammenhang fehlt bereits.

Nicht einmal die vielen fruchtigen Geschmacksrichtungen wirken erfolgreich auf Jugendliche oder Nichtraucher um über das Dampfen später mit dem Rauchen zu beginnen. Auch diese These wird von allen seriösen Statistiken widerlegt.

Dampfen ist kein Einstieg für späteres rauchen. Mehr als 99% der Dampfer sind ehemalige Raucher.  Alle Thesen diesbezüglich wurden widerlegt.


Bei Fragen einfach melden.

Gruß, RayAnderson  😏

Danke für deine sehr ausführliche und Informative Antwort. 👍

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Eins vorweg, das gekaufte Modell ist großer Mist. Das der Kram immer noch für 16 Euro verkauft wird, will sich mir nicht erschließen. Die Verdampfer kamen vor rund sechs Jahren auf den Markt und wurden heiß diskutiert, meiner persönlichen Erfahrung nach, war das einzig was man an den Teilen positiv nennen konnte das Design.

Da gibt es bessere Einsteigergeräte.
Wichtig für den umsteige willigen Raucher ist, das er sich informiert. Einfach irgendein Gerät vorgesetzt zu bekommen hilft nicht wirklich weiter und meiner Erfahrung nach erst recht nicht, wenn das Liquid nikotinfrei ist. Das klappt ein paar Tage, vielleicht sogar eine Woche aber über kurz oder lang greift der Raucher wieder zur Tabak Kippe.

Wobei ich seit Jahren weg vom Einsteigermarkt bin und daher dazu keinen Rat mehr geben kann. Nur Finger weg von den Dampfmonstern mit den 70-100 Watt Akkuträgern und Verdampfern unter 1 Ohm Widerstand, die sind nichts für Deine Mutter aber leider aktuell sehr beliebt.

Hier sollte Deine Mutter vielleicht mal hier reinschauen: http://www.liquidhimmel.ch/videos/einsteiger-videos/index.html
Der Typ hat mehr über E-Zigaretten vergessen, als ich jemals wissen werde und macht Videos vor allem für Einsteiger auch schon seit rund 6-7 Jahren.

Bei diesen kleinen Geräten, würde ich eher zu einer recht hohen Nikotinkonzentration raten, als zu einer eher geringen.
Jetzt ist es ein wenig die Veranlagung des Rauchers die wichtig ist.
Braucht der Raucher das Kratzen im Hals ja oder nein?

Ich brauche es, ich habe damals mit der neu auf dem Markt erschienen eGo-C angefangen, mit 16-18 mg/ml Nikotin Liquids.
Für den Schmacht, der sich einstellt habe ich Liquids mit Tabakaromen genommen und wenn es zu heftig wurde, etwas wirklich widerliches, wie Whisky Aroma.

Für den sog. Throathit, der dem Kratzen im Hals recht ähnlich ist, ist zum einem die Nikotinkonzentration, als auch die Konzentration des Propylenglycols (Propandiol, PG) ursächlich. Desweiteren ist PG der bessere Geschmacksträger. Meine ersten Liquids basierten rein auf PG.
Pflanzliches Glycerin (Vegetable Glycerin VG), sorgt für Dampfdichte und macht den Dampf sanfter.

Heute nutze Ich ein Verhältnis PG, VG, H2O von 55, 35, 10 Prozent.

Ich habe, nachdem ich 22 Jahre lang jeden Tag 10-15 Kippen rauchte, nach dem ersten Zug an der eGo-C keine Tabakzigarette mehr angerührt.
Lust auf eine Kippe kam immer mal wieder, jedes Jahr aber immer seltener und immer kürzer.
Die Nikotinkonzentration habe ich immer weiter reduziert und dampfe mitlerweile 6mg/ml.

Philgod wird die Frage nach der Schädlichkeit in seinen Videos auch beantworten nur soviel.

Eine Tabakzigarette besteht aus ca. 4000 giftigen Stoffen, davon rund 90-10 krebserregende Stoffe. 
Tabakzigaretten werden verglimmt, d.h. man inhaliert Ruß, Rus sind verbrannt und nicht vollständig verbrannte Feststoffe, die sich in den Atemwegen festsetzen.

E-Zigaretten Liquid bestehen aus 4-5 Stoffen
PG, VG und H2O ist ungiftig.
die Aromen sind Lebensmittelaromen, gut die sind nat. nicht für die Lunge gemacht aber die Aromen die zum Dampfen genutzt werden sind weites gehend harmlos.
Dann haben wir noch das Nikotin. Ist ein sehr starkes Nervengift aber sowohl als Raucher, als auch als Dampfer kommt man da nicht in die Nähe einer tödlichen Dosis. Was passieren kann, das man zuviel Dampf und eine Überdosis sich einhandelt, die äußert sich hauptsächlich über Kopfweh udn leichten Schwindel. Dampfe weglegen und das verfliegt wieder.
Übrigens wie bei Koffein auch.

Wir haben im Dampf keine Feststoffe, was in der Lunge verbleibt setzt sich dort nicht fest.

Zum Nikotin noch ein paar Worte.
Nikotin wird ja immer als die Ursache allen Übels genannt aber das stimmt nicht ganz. Nikotin alleine macht nicht ansatzweise so stark abhängig, das es sich starke Sucht eines Rauches erklären könnte.

In der Tabakzigarette sind Stoffe, welche die Aufnahme de Nikotins beschleunigen und verstärken. Die fallen bei der E-Zigarette weg, d.h. es wird nicht ganz ohne Entzug gehen.
Ich hatte die selben Symptome wie bei einem kalten Entzug aber ich konnte das mit der Dampfe über den Geschmack und Throathit aber kompensieren und so meine Sucht ein wenig hinters Licht führen.

So, wenn Du es bis hier unten geschafft hast, meinen Respekt. Ich hoffe ich habe nichts Wichtiges vergessen und wünsche Deiner Mum viel Erfolg.

Ja. Ich habe es nach ganz unten geschafft. Danke für die Antwort!

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Doch es macht einen Sinn

Hallo,

mit Sicherheit ist es am besten, weder zu dampfen noch zu rauchen. Aber wenn, dann ist die Dampfe sicher die bessere Alternative.

Aber die Verteufelung der E-Dampfe kommt nicht von ungefähr. Der
Zigarettenindustrie - und somit auch dem Vater Staat (der ja sooooo
gegen das Rauchen ist!) - gehen Millionen und Millionen Euros durch die
Dampfer verloren.

Da ist es doch eine überaus kluge und gute Taktik, solche "Geschichten" in Umlauf zu bringen.

Die verwendeten Inhaltsstoffe des Liquids sind bereits in jahrzehntelanger Verwendung.

Propylenglykol findet seit Jahrzehnten Verwendung als Trägerstoff und
Trägerlösungsmittel bei Farbstoffen, als Antioxidationsmittel, als
Emulgator und als Enzym. Zudem als Lebensmittelzusatzstoff unter der
Kennung E 1520 zugelassen.

Das gleiche gilt für den Stoff Glycerin, der auch unter den Namen Glycol, VG oder E 422 bekannt ist.

Trotz jahrzehntelanger Verwendung gibt es keine gravierenden
Gesundheitsgefahren - sonst wären diese Lebensmittelzusatzstoffe längst
aus dem Verkehr gezogen. Es gibt KEINERLEI Hinweise auf karzinogene,
mutagene oder reproduktionstoxische Eigenschaften.

Die zugefügten Aromen kannst du bedenkenlos in jede Süßspeise, jedes
Getränk und jeden Kuchen packen (das gilt natürlich nur für hochwertige
Aromen aus europäischer Herstellung).

Natürlich gibt es noch keine wirklichen Langzeitstudien darüber, ob
diese Stoffe etwas anrichten können, wenn sie über viele Jahre in
teilweise großen Mengen inhaliert werden. Allerdings dampfe ich schon seit über 5 Jahren - gesundheitlich geht es mir wesentlich besser als zu Zeiten meines Rauchens.

Ich habe es seinerzeit von heute auf morgen geschafft, auf die Dampfe umzusteigen und da gab es auch nur solche einfachen "Systeme", wie du sie gekauft hast - zuerst sogar noch weniger leistungsfähige Verdampfer. Die Clearomizer waren da schon eine extrem positive Weiterentwicklung.

Ich habe damals mit 18 mg/l Nikotin begonnen, bin dann aber recht schnell gesunken. Ich glaube, nach 2 Jahren habe ich gar kein Nikotin mehr benutzt - habe nur noch der Gewohnheit gefrönt. Das ist bis heute so - auch wenn sich meine Dampfe natürlich mittlerweile häufig geändert und den immer besseren Geräten angeglichen hat. Für mich nach dem Motto: viel Dampf - viel Spaß´.

Sollte deine Mama tatsächlich Gefallen daran finden, dann solltet ihr einen Laden besuchen und euch beraten lassen - auch Probedampfen kann man da meistens. Nur mit der passenden Dampfe wird der Umstieg gelingen - die Gesundheit dankt es.

Mit Sicherheit kann man aber sagen, dass das Dampfen viel viel weniger schädlich ist als das Rauchen.

Gut Dampf

Daniela

Danke für deine ausführliche Antwort und deine ausgesprochenen Empfehlungen!

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