Sind durch die Einlagensicherung 75.000 Euro bei Bank A und 75.000 bei Bank B INSGESAMT geschützt?

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5 Antworten

man kann das so machen. Man kann es sogar so machen, dass man mit zwei unterschiedlichen Sicherungssystemen zu tun hat. Also die eine Einlage bei einer Volksbank die andere bei einer Sparkasse.

Zu Deinem Kommentar, mit dem Mischfonds, das ist was völlig anderes.

Das ist ein Fonds an dem man sich beteiligen kann udn der eben nicht nur Akteien, oder Rentenpapiere, oder Immobilien hält, sondern verscheidene Anlagensparten vereinigt.

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Theoretisch ja. Die Praxis könnte sich leider anders erweisen. Wenn mehrere große Banken pleite gehen, reicht der Fond vorne und hinten nicht aus. Was Verträge überhaupt wert sind, sah man am Passus, dass kein EU-Land dem anderen finanziell aus der Patsche helfen darf. Die Eigenkapitalquote der Banken ist immer noch viel zu gering. Setzt plötzlich ein run eines Großteils der Sparer auf ihr Geld ein, wo soll es dann her kommen? Klar, die EZB druckt weiter. Reicht in Extremfällen aber auch nicht. Und die sind nicht so unwahrscheinlich. Bei Gold ist es noch schlimmer. Um eine Unze an der Comex gekauften Goldes dürfen sich mehrere Dutzend glückliche "Besitzer" streiten, wenn alle auf einmal ihren Goldschatz physisch ausgehändigt haben wollen.

Bei einem durchaus zu erwartenden Zugriff auf die Sparkonten, für den längst Pläne vom IWF und Anderen existieren, wird es ähnlich werden wie in Zypern. Die wirklich Reichen räumen vorher ihre Konten leer, oder können dann gar noch in einem anderen Land munter weiter über ihr gesamtes Geld verfügen. Man hat ja schließlich Filialen im Ausland.

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Die Einlagensicherung ist ein Ammenmärchen. Nehmen wir mal an Bank A wird insolvent. In einem normalen wirtschaftlichen Umfeld wie weit vor 2008 wäre das kein Problem gewesen, da wäre die Einlagensicherung eingesprungen und gut ist. Aber heutzutage, wo keine Bank der anderen traut, wo viele Bürger den Banken an sich nicht mehr trauen, was passiert da bei einer insolventen Bank. Die Obige Bank A geht insolvent. die Nachricht spricht sich sehr, sehr schnell herum. Und was macht der misstrauische Bürger von Bank B bis Z? Er rennt auf seine Bank, hebt alles ab was geht, da er nicht auch sein Geld verlieren will. Die Ersten haben noch Glück und bekommen ihr Geld und der Rest hat dann schon ein Problem, aufgrund fehlender Bargeldliquidität von Bank B bis Z. Und so geht das überall weiter. Die Banken untereinander helfen sich mit Bargeld nicht aus, die nächste Bank geht insolvent. Auch das spricht sich weiter rum und es kommt zum Bankrun. Die Folge dessen, alle Banken schließen, Bargeld ist nicht mehr vorhanden, die Geldautomaten sind leer. Dein vielgeprießener Einlagensicherungfond kann aber nur für eine max. 2 Banken einspringen, dann ist er leer. Und was bekommen die Kunden der restlichen Pleitebanken, genau: - nichts-. Deshalb, Einlagensicherung gut und schön, aber nicht in unserer hochverschuldeten Zeit. Das ist alles nur leeres Geschwätz.

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FrageSchlumpf 23.03.2014, 19:43

Ich hab ja Zugang zu gewissen Quellen und eigentlich darf ich es ja nicht sagen, aber

ind der guten alten Zeit vor 2008 , als sich die Banken noch getraut haben, hätte es schon viele insolvente Banken gegeben, die anderen Banken haben dieser Pleitebank aber alle ungeschränkt Geld geliehen und sogar alles wiederbekommen......

Onclesrooge, wenn Du nicht mal den Unterschied zwischen Illiquide und Überschuldet kennst, solltes Du keine so großen Sprüche klopfen.

Das Einzige was an deinen Ausführungen stimmt : Die Mittel der Einlagensicherung reichen nicht aus, wenn alle Banken überschuldet sind,

Im Falle eine Illiquidität vieler Banken braucht es eh keinen Einlagensicherungsfonds, sondern die EZB und da ist genug Suppe für alle da.

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onclescrooge 23.03.2014, 20:28
@FrageSchlumpf

Hallo FrageSchlumpf,

Onclesrooge, wenn Du nicht mal den Unterschied zwischen Illiquide und Überschuldet kennst, solltes Du keine so großen Sprüche klopfen.

Wo habe ich mich falsch ausgedrückt? Wenn eine Bank illiquide ist, fehlt es ihr an Barmitteln um allen Verpflichtungen, hier Barauszahlungswünschen der Kunden, gerecht zu werden. Als Folge droht die Insolvenz. Wo habe ich, in diesem Zusammenhang, etwas von einer Überschuldung geschrieben. Mein letzter Satz bezog sich auf unsere 2 Bill. Staatsschulden. Wo habe ich "große Sprüche geklopft". Ich habe lediglich versucht, dass Märchen der Einlagensicherung zu beschreiben.

... sondern die EZB und da ist genug Suppe für alle da.

... ist dass der Weisheit letzter Schluss, noch mehr Geld zu drucken? Aber wir haben ja schon lange keine Hyperinflation mehr gehabt. So gehen die Schulden natürlich auch ganz schnell weg.

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FrageSchlumpf 23.03.2014, 21:09
@onclescrooge

Wenn die EZB Kredit an Geschäftsbanken gewährt, um Einlagenabflüsse ins Bargeld zu verhindern, wird kein Geld "gedruckt" ( Geld drucken tun die Druckereien und sonst niemand ) , und daraus ergeben sich keine bis kaum Inflationsgefahren.

Bankrott, überschuldet bzw. im Volksmund Pleite ist ein Unternehmen, dessen Passiva die Aktiva übersteigt. Das war selbst in der letzten Finanzkrise nicht der Fall ( denke selbst bei HRE und IKB nicht ), und kommt auch praktisch nicht vor. Erst in diesem Fall würde und müsste der Einlagensicherungsfonds einspringen.

Eine Bank, die ihre fälligen Verbindlichkeiten nicht fristgerecht bedienen kann, ist illliquide. Das bedeutet aber noch lange nicht "Pleite". ( Es gab und gibt immer wieder, illiquide Millionäre, weil das große Vermögen fest angelegt ist und unerwartete Ausgaben anstehen ). Alleine aus Bargeldverfügungen kann eine Bank nur illiquide, aber nie Pleite werden.

Übrigens : Die Bankenaufsicht ist in der Regel schneller als der Flurfunk. D.h. , wenn am Montag in der Zeitung steht, dass eine große Bank "Pleite" ist, dann wurde schon lange ein Zahlungs- und Veräußerungsverbot für alle Banken erlassen. = Schalter geschlossen, Geldautomat aus.

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Die Einlagensicherung gilt für die einzelnen Konten. Bei Bank A, als auch bei Bank B. Es gehen, wenn überhaupt , Banken nur selten pleite. Meist werden die mit Steuergeldern am Leben erhalten. Commerzbank oder andere. Die Bank Alpe Adria benötigt derzeit wieder über 1,3 Milliarden Zuschuss. Auch den wird sie bekommen. Dieses Geld wird aus Steuermitteln genommen. Was allerdings aus meiner Sicht ein Märchen ist, sind die Sprüche von Frau Merkel bezügl. von Bürgschaften auf Staatsanleihen die wir Anleger kaufen können. Der deutsche Staat ist so hoch verschuldet, dass er für nichts bürgen kann ! Das käme dem gleich, wenn jemand der die eidesstattliche Versicherung abgegeben hat, für einen Kredit bürgen würde. Diese Bürgschaft ist null und nichtig. Genauso sieht das mit der Bürgschaft des Staates auf Anlagen aus. Heisse Luft und sonst nichts. Hier wird der Bürger nach allen Richtungen verschaukelt.

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Das gilt immer pro Bank. In der EU sind es mindestens 100.000 Euro. Oftmals kommen zusätzliche Sicherungen dazu.

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lasera 23.03.2014, 14:37

Vielen Dank für die Antwort! Gerade jetzt erst ist mir noch was eingefallen: Wenn man bei einer Bank das Geld in einem Fonds hat (sagen wir in einem Misch-Fonds), hat das dann nichts mit dieser Einlagensicherung zu tun, da es sich dann um Wertpapiere handelt?

Und wenn diejenige Bank, die für den Kunden das Geld in den Fonds gelegt hat, Pleite geht, was passiert dann mit dem Geld im Fonds?

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Sonnenstern811 23.03.2014, 15:54
@lasera

Aktien und Fonds sind immer Sondervermögen und insofern nicht von einer Bankenpleite direkt betroffen. Außer natürlich, Anteile der pleitegegangenen Bank. Die sind dann wertlos. Bei Zertifikaten und Optionsscheinen ist die Bank der Schuldner, der Käufer der Gläubiger. Ergebnis klar?

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