Sind diese Fonds eine gute Wahl für einen Fondssparplan?

8 Antworten

Schau Dich einmal am ETF Sektor um. Bei diesen Fonds sind die Kosten minimal, sie werden direkt an der Börse gehandelt (kein Ausgabeaufschlag, geringe Verwaltungskosten).

Gemanagte Fonds kosten pro Jahr zw. 2 und 3% an Verwaltungskosten, ETF nur rd. 0,2 - 0,5%. Das merkt man direkt an der Fondsperformance, denn die Kosten werden immer eingehoben.

Weiters es gibt es Gratisdepots wie die flatex (keine jährliche Depotgebühr, minimale Handelsspesen).

Beratung bez. ETF findest Du nur bei den Honorarberatern, denn an solchen Fonds verdient ein "normaler" Provisionsberater nichts.

Schau auf jeden Fall nach den Spesen! Wenn Du pro Monat 150 Euro sparen willst, spare lieber rotierend alle 3 Monate 150 Euro in einen Fonds als monatlich 50 Euro in jeden Fonds.

Schau auch auf die Fonds-Kosten, dabei ist nicht er sog. Ausgabeaufschlag wichtig, sondern vor allem die laufenden Kosten. Den Ausgabeaufschlag verlierst Du nur einmal, nämlich beim Kauf, die laufenden Kosten nagen ständig an Deinem Vermögen. Bei laufenden Kosten von 2 Prozent bist Du nach 20 Jahren ein Drittel des Vermögens los, das Du hättest, wenn Du das Geld selbst angelegt hättest.

Du siehst, ich bin kein Freund der Anlage in Aktienfonds.

Ich habe ein bisschen Geld im PI GLOBAL VALUE / WKN: A0NE9G investiert, weil ich dem Manager Prof. Max Otte und seinem Ansatz (value investing) vertraue.

Welche Bank ist eigentlich egal. Ich mache alles mit der Comdirect Bank (laufendes Konto, Wertpapierdepot, Wertpapierkredit, Kreditkarten usw.) Ich bin ganz zufrieden, weiß aber nicht, ob es nicht eine andere Bank gibt, mit der ich noch zufriedener wäre. Das ist wie bei der Ehefrau ... ;-)

Die Fonds sind ok. Halt konservativ und würde ich genauso den zurückhaltenden Anleger empfehlen.

Als Bank und Selbermacher vielleicht die Diba. Patriomoine 100% Rabatt, und Ethna und Flossbach 50% Rabatt auf Ausgabeaufschlag.

Eigentlich gibt es bei Fondsanlage nur 2 Alternativen:

Entweder man möchte einen Berater haben mit dem man seine Geldanlagen usw. regelmäßig diskutiert und entsprechend der persönlichen Situation und Vorlieben gestaltet. Dann geht man dahin wo der Berater Deines Vertrauens das empfiehlt und zahlt halt ohne Murren einen Ausgabaufschlag - schliesslich soll der Berater ja auch seine Kinder ernähren. Oder man ist Selbermacher, Selberentscheider und braucht keinen auf der Welt dann geht man halt dahin wo man den geringsten Kostenaufwand hat. Und weil man Selbermacher ist kann man sich auch selber informieren.

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