Sind diese Angewohnheiten als Kind noch normal, oder sind das irgendwelche Stereotypen Verhaltensmuster die Asperger-Verdächtig sind?

5 Antworten

Hey :) 

Nach noch aktuellem ICD10 sind die diagnostischen Pfeiler des Autismus Stereotypien/repetetive Verhaltensweisen, Sozialverhalten/soziale Interaktion und (soziale) Kommunikation. Wie du ja selbst sagst, ist bei dir keiner der Bereiche wirklich eingeschränkt. Sicherlich können Menschen mit Autismus im Zuge ihres Lebens diverse Symptome abbauen, aber deswegen verschwindet Autismus im Alter nicht. Es klingt, als seist du in deiner Kindheit sowohl sozial wie kommunikativ wechselseitig aktiv gewesen. Auch bei deinen Interessen entdecke ich nichts bahnbrechend außergewöhnliches. 

Hättest du jetzt gesagt, dass du dich als Kind jeden Tag stundenlang auf einem Schreibtischstuhl gedreht, dir selbst in zwei Wochen das Programmieren beigebracht hast und leidenschaftlich gerne Briefmarken und Fotos von Nummernschildern sammelst - selbst dann bestünde noch die Chance, dass du völlig neurotypisch bist ;) Die Bezeichnung "Autist" wird heute sowieso inflationär gebraucht und gerne für jeden, der keine trendigen Hobbys hat oder nicht permanent feiern, shoppen oder sonstwas will sondern auch mal gerne für sich ist.   

Ich habe meine Kindheit entweder draußen verbracht, oder aber mit lesen und malen. Das tue ich heute stellenweise auch noch. Ferner interessiere ich mich seit fast 15 Jahren für Metal mit allem, was dazu gehört und es können schon mal Stunden vergehen, wenn ich mich mit Teilgebieten meines Jobs beschäftige ... aber ist das unnormal oder stereotyp? 

Ich frage mich woran das liegen mag, dass plötzlich ganz viele bei diversen Interessen und einer vermuteten Zahlenaffinität auf eine tiefgreifende Entwicklungsstörung schließen.

Windräder und Kirchen beobachten macht einen nicht zum Autisten. Es gibt viele Kinder die Windräder mögen, das plätschern von Wasser etc.

Erfahrungsgemäß zieht das viel weitere Kreise und bringt entsprechende Probleme mit sich. Ich selbst war 15 Jahre in Therapie bevor diese Diagnose festgestellt wurde und hatte schon eine entsprechenden Leidensweg hinter mir.  Ich kann in deiner Frage nicht erkennen welche Probleme du im Alltag hast was darauf schließen könnte, ganz im Gegenteil. Im letzten Absatz erklärst du dir selbst, dass du kein Asperger hast.


Das klingt überhaupt nicht nach Asperger. Jeder hat irgendetwas, was man als komisch erachten könnte, was ihn aber interessiert. Die Sache mit den Geburtstagen habe ich übrigens auch (oder allgemein "unnütze" Daten und Fakten). Du gehst halt sehr aufmerksam durch die Welt, was ja nicht unbedingt schlecht ist. Ich würde mir keine Sorgen machen. 

Ist Asperger eine "Modediagnose"?

Hallo!

Ich persönlich gewinne - rein subjektiv - immer mehr den Eindruck bzw. frage mich ob das Asperger-Syndrom zu einer Art "Modediagnose" oder "Verlegenheitsdiagnose" wird. In meinem weiteren Umfeld gibt es einige Jugendliche/Kinder, bei denen die Diagnose im Raume steht, es häuft sich jedenfalls seit 2-3 Jahren sehr auffällig, auch wenn man sich allgemein in der Medienwelt umhört scheint das Thema in aller Munde zu sein.

Meist sind es sehr ruhige Kinder, denen Asperger "attestiert" wird. Typischer Verfahrensweg: Der Lehrer spricht, mailt oder ruft die Eltern an, weil das Kind wenig redet, vllt. etwas schüchtern und verträumt ist und nicht in Grüppchen geht oder im Sport nicht Feuer und Flamme ist, schlägt den Psychologenbesuch vor, es gibt ein paar Sitzungen & dann steht im Raum, dass da jemand Asperger haben könnte.

Ich denke mir in letzter Zeit verstärkt: Da ich ein sehr introvertierter Junge gewesen bin, der zwar kein Außenseiter war aber auch keiner, der immer "cool" sein musste oder mit jedem gleich "best friend" war, sondern auch mal alleine ganz gut klarkam, würde man mich rund 15 Jahre nach meiner Mittleren Reife wahrscheinlich heute auch mit dieser Diagnose "segnen". Ich eckte damals kaum an, war ein Typ, der die meisten nicht interessiert hat und seine Freunde außerhalb der Realschule hatte. Die meisten mir bekannten Lebensgeschichten heutiger "Aspergerpatienten" verlaufen sehr ähnlich.

Was meint ihr, habt ihr evtl. auch diesen Eindruck & woran könnte das liegen? Ich sehe da einen Zusammenhang zum "Normendenken", nach dem alles, was nicht irgendeiner Pseudo-Norm entspricht, "unnormal" ist und krank sei, bzw. "therapiert" werden müsse. Gewinne immer mehr diesen Eindruck...

Wie seht ihr das? Würde mich mal interessieren.. viele Grüße!

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Hallo, ich hätte da mal eine Frage: In den letzten Monaten bzw. Jahren hab ich mich immer sehr für Eishockey interessiert! Nun wollte ich mal fragen, ob es überhaupt was bringt, wenn ich jetzt anfange in einen Verein zu gehen....ich hab noch nie in einem Eishockey Verein gespielt! Wenn die Möglichkeit besteht, würde ich gerne ins Tor gehen....Ich bin jetzt 13 Jahre alt....und hab lange Zeit in einem Fußballverein als Keeper gespielt! Bringt das jetzt was...noch mit Eishockey anzufangen, zumal die Kosten für Ausrüstung etc. ja auch nicht gerade niedrig sind! LG Leo

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Ist es zu spät mit 16 Jahren einem Eishockeyverein beizutreten?

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Ich komme aus der Eishockeystadt Mannheim. Kann mir das jemand einen Verein in der Umgebung empfehlen?

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Hallo,

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Und wenn ja, wer kann mir das diagnostizieren und was bringt mir die Diagnose ?

Zu meinen Gründen:

Ich war mir bis ich 17 war nicht mal sicher, ob ich Gefühle wie Trauer überhaupt habe(Freude war nie ein Problem, ich lache auch viel). Da habe ich angefangen die Pille zu nehmen und dann musste ich ständig heulen. Da hab ich mich dann traurig ohne irgendeinen Grund gefühlt und wusste dann, dass ich traurig sein kann.

Früher habe ich es gehasst Leute zu treffen die ich nicht oder nicht gut kannte. Ich mag es heute immer noch nicht, ich weiß nie was ich da sagen soll.

Außerdem habe ich früher öfte zu hören bekommen: "Das war jetzt aber taktlos" oder Ähnliches. Wusste aber nie wieso, ich hatte nur Sachen festgestellt.

Ich hasse Körperkontakt, vor allem mit Leuten die ich mir flüchtig kenne( am schlimmsten sind diese Begrüßungs- und Verabschiedungsumsetzungen)

Ich kann meine Gefühle anscheinend nicht gut ausdrücken, da mich mein Freund nach 4 Monaten Beziehung gefragt hat, ob ich ihn überhaupt mag. Ich gehe auch von mir aus nicht wirklich auf ihn zu und küsse ihn oder so.

Außerdem kann ich meine Gefühle ziemlich gut kontrollieren, ich bekomme nur Gefühle für Personen, wenn ich es zulasse.

Des Weiteren verstehe ich oft die Aufforderung/ das was mein Gegenüber eigentlich ausdrücken will in Aussagen nicht.

Außerdem zähle ich gern Ecken ab. Also ich sitze zum Beispiel im Hörsaal und zähle wie viele Ecken die Fenster, die Tür, die Tafel haben.

Ich bin sehr gut im Merken von Zahlen. Die meisten Handynummern meiner Freunde kann ich auswendig.

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Das war's jetzt von meiner Seite.

Danke fürs Lesen und eventuelle Antworten.

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