Sind die willkürlichen, falschen Einstufungen beim Stromanbieter Vattenfall krimineller Natur?

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5 Antworten

nein, es sei denn ihr hättet einen pakettarif. und so weit ich informiert bin, bietet vattenfall dieses zweifelhafte geschäftsmodell, bei dem zu wenig gebrauchter strom nicht zurück erstattet wird, zu viel verbrauchter strom hingegen mit aufschlägen von 100% und mehr bestraft wird, garnicht an.

im zweifelsfall würde ich mal HÖFLICH fragen, ob ihr den entsprechenden zählerstand nicht selbst duchgeben könnt. im zweifelsfall anbieten, an die entsprechende email etc. ein bild vom zähler anzuhängen.

lg, Anna

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Kommentar von grubenhirn
20.09.2016, 12:11

Danke für die Antwort.

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Zunächst mal ist das eine übliche Vorgehensweise von allen Stromanbietern.

Die Schätzungen beruhen auf Durchschnittswerten, was anderes hat der Anbieter ja nicht zur Hand. Der Anbieter hat ohnehin nicht wirklich was davon, wenn der nächste Zählerstand eingerechnet wird muss das zu viel gezahlte Geld ja wieder zurück überwiesen werden.

Was man machen kann ist sich mit dem Anbieter in Verbindung setzen und die Sachlage klären.

Das man nicht da ist halte ich übrigens für eine Ausrede, es gibt andere Arten den Zählerstand zu übermitteln. Bei Vattenfall geht das sogar online: https://www.vattenfall.de/service/zaehlerstand

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Verwerflich sind vielmehr die Strompreise, die völlig überzogen sind, nicht jedoch die Schätzwerte innerhalb dieser Sauerei. Man kann eine solche Schätzung beim Stromanbieter allerdings besprechen und auf eine Nachprüfung drängen, wenn der Schätzwert zu hoch angesetzt ist.

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Sind die willkürlichen, falschen Einstufungen beim Stromanbieter Vattenfall krimineller Natur?

Stromanbieter wie Vattenfall betreuen mehrere Millionen Haushalte, die völlig „normal“ abgerechnet werden. Es kann zwar immer einmal vorkommen, dass in einem einzelnen Fall wegen falsch übermittelter Zählerstände überhöhte Rechnungen verschickt werden, aber hier gleich „kriminelle Natur“ zu unterstellen, zeugt wohl doch eher von Realitätsverlust, denn richtiger Einschätzung der Sachlage. Man sollte nicht auf jede Klage anspringen, die einem zwei „Bekannte“ vorjammern!

Natürlich hätte der Prüfer seitens Vattenfall auch mal die angenommenen Verbräuche und einen deswegen höheren Rechnungsbetrag nochmals genauer prüfen können. Andererseits lernen manche Leute nur so, dass man zu diesen Terminen da sein sollte – auch wenn die Ablesung eines Stromzählers nicht gerade eine staatlich-hoheitliche Aufgabe ist!

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Kommentar von grubenhirn
20.09.2016, 12:16

Man sollte nicht auf jede Klage anspringen, die einem zwei „Bekannte“ vorjammern!

Das stimmt wohl, vielleicht haben die mir auch nicht die ganze Wahrheit gesagt.

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Wie kann man dagegen vorgehen? Einfach den Strom ablesen!

Ist es eine Machenschaft? Nein, die Zählerstandsschätzung erfolgt durch den Netzbetreiber und nicht durch den Stromanbieter. Und wenn man den Verbrauch nicht kennt, wird entweder ein Verbrauch aus den Vorjahren (ggf. Vom Vornutzer) zu Grunde gelegt oder ein Festwert.

Man könnte jetzt also - ohne gleich von Vorsatz und Machenschaften zu Reden - einfach den Zählerstand ablesen und um Korrektur der Rechnung anhand des abgelesenen Zählerstands bitten. Und im nächsten Jahr einfach den Zählerstand sofort melden, wenn man nicht anwesend sein kann.

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