Sind die starken Menschen die schlechten?

6 Antworten

Da du irgendwie mehrere Fragen in deiner Frage hast, versuche ich jetzt alle unabhängig von einander zu beantworten.

Was schlecht und was gut ist definiert jeder für sich selbst. Jeder Mensch ist gut und böse/schlecht zugleich. Dem einen ist man ein Engel, der andere sieht den inneren Teufel.

Wer stark ist, ist nicht direkt schlecht, wer stark ist (im Sinne von Macht) ist meistens einfach nur echt.
Wer stark ist im Sinne von Kraft ich sicherlich nicht definierbar schlecht oder gut. Denn Kraft macht einen ja nicht zu einem schlechten Menschen. Und es gibt auch noch etliche Dinge die man mit Stark meinen könnte.

Zum schlechten Menschen werden kann jeder. Je nachdem bist du für den ein oder anderen Menschen sogar schon ein schlechter Mensch. Und selbst der schlimmste Serienmörder, muss nicht unbedingt selbst an seinen Taten Schuld sein. Zwar hat er sie durchgeführt, aber Erfahrungen und Vorbilder machen einen oft zu dem, der man später ist. Und oft kann mich dich ohne Hilfe nicht mehr ändern.

Grüß Dich ilchshakelove

Stark zu sein ist nicht unmittelbar mit Kraftmeierei verbunden, sondern auch mit psychischer Kraft das Leben zu meistern ohne destruktiv zu sein und Schwierigkeiten als Herausforderungen zu betrachten.

Natürlich gibt es schlechte Menschen. Die Frage die dabei auftaucht ist immer ausnahmslos: Warum sind sie so geworden? Der Mensch ist nunmal emotional und keine Maschine. Er erlebt und freut sich, aber er leidet auch. Und um hier eine gesunde Frustationstoleranz aufzubauen; das Leben läuft nicht immer so wie man es haben möchte; ist es nötig Demut vor dem Leben anerzogen zu bekommen.

Und trotzdem gibt es keine normierte Vorgehensweise in der Erziehung die grundsätzlich dazu führt, in jeder Lebenslage die Contenance zu wahren. Mit Erziehung kann zumindest weitestgehend vorgebeugt werden, kein schlechter Mensch zu werden; eine absolute Sicherheit gibt es nicht; und dass er befähigt wird, sich in den Kreisen zu bewegen, die ihm dienlich und förderlich sind, um ein guter Mensch zu werden.

Erziehung die dieses Ziel verfehlt, kann, muss aber nicht dazu führen, das ein Mensch entgleist und sich sozialauffällig zum Schaden anderer verhält. Jeder trägt auch etwas Eigenes in sich, das dies trotz gutem Elternhaus einerseits begünstigt aber ihn auch aus diesem Grunde andererseits davor warnt. Letzteres nennt man Gewissen. Und darum ist der Mensch eben nicht von seiner Verantwortung entlastet, es sei denn er ist krank und hat somit eine verminderte Schuldfähigkeit.

Jeder Mensch als empfindendes Wesen kann in eine Lage geraten, der ihn erheblich mit dem Gesetz in Konflikt bringt. Sowas nennt man dann Affekt. Aber auch Habgier kann ein Motiv sein oder Hass. Ich halte es daher für wichtig, sich dieser Umstände bewusst zu werden, die eine Grundlage der Selbstbeherrschung ist. Diese Selbstbeherrschung ist unverzichtbar für den Menschen.

Selbstbeherrschung - Eine Erziehungsfrage?

In einer internationalen Studie fanden Psychologen heraus, dass Selbstbeherrschung durch kulturelle Prägung erlernt wird. Je nach geografischer Herkunft ergeben sich deutliche Unterschiede.

https://www.dw.com/de/selbstbeherrschung-eine-erziehungsfrage/av-19470563

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Kommt darauf an wie man die Stärke definiert.

Physische Stärke?

Soziale Stärke?

Finanzielle Stärker?

Etc.

Es kommt darauf an, wie diese Stärken genutzt werden. Zitat:" Aus großer Kraft, folgt große Verantwortung."

Die, die viele Ereignisse ertragen können, die verletzend sind.

Ich zum Beispiel würde sagen ich bin ein Mensch, der sehr verletzlich ist, sich alles sehr zu Herzen nimmt und nicht stark ist.

Stark sein bedeutet Selbstbewusstsein zu haben, zu wissen wie man mit gewissen Situationen umgeht, seine eigenen psychischen Grenzen zu kennen, mit dem Leben zurecht kommt, sich und seine eigenen Fähigkeiten nicht überschätzt, sich finanziell nicht übernimmt, usw.

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@Milchshakelove

Das macht die Leute robust aber nicht zu einem schlechten Menschen.

In der heutigen Zeit ist es, so empfinde ich zumindest, wichtig ein dickes Fell zu haben. Man sollte dabei auch in der Lage sein, sich seiner Emotionalität stellen zu können. Sonst stumpft man nur ab.

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Stark im Sinne von mächtig? Dann würde ich zustimmen. Aber bei stark im Sinne von kräftig muss ich definitiv dagegen sprechen. Es gibt solche und solche, Stereotypen bleiben Stereotypen.

Achso, insgeheim glaube ich auch, dass die Genetik mit hineinspielt, ob jemand schlechte oder gute Charakterzüge aufweist.

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@Schrootenstein

Also ich muss sagen ich halte von mir nicht besonders viel als Mensch.

Ich denke ich habe einen schlechtem Charakter.

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@Milchshakelove

Dann setz dir ein Ziel und realisier es. Ich denke was Menschen ausmacht ist das wir über unsere Grenzen hinaus wachsen können, und das scheinbar Unmögliche schaffen. Ich bin mir sicher, jemand selbst-reflektierendes wie Du kann ebenfalls Großes schaffen.

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@Schrootenstein

Ja aber verstehst du was bringt mir das alles viel Geld zu haben und ein tolles Leben, wenn ich einen schlechten Charakter hab und böse bin?

Dann hab ich lieber wenig Geld und bin ein kleiner Verbraucher, wie wenn ich erfgreich bin und mächtig.

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@Milchshakelove

Schlechter Charakter, böse sein - Ist letztendlich alles subjektiv. Anscheinend hast du ja gewisse Wertvorstellungen, also mach einfach das was du für richtig hältst

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Nicht pauschalisierbar

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