Sind die Religionen besser, in denen kein Alkohol getrunken wird?

26 Antworten

Es gibt einige auch christliche Religionen, in denen kein Alkohol getrunken wird. Ich gehöre beispielsweise der Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage an, und auch bei denen wird kein Alkohol getrunken. Ich wüsste auch kein Mitglied dieser Kirche, welches Freude am Karneval findet, aber ich kenne auch nicht alle Mitglieder dieser Kirche. 

Allerdings wird in dieser Kirche verschiedenes gefeiert, wie beispielsweise Erntedank, Geburtstage, Ostern, Pfingsten, Weihnachten, obwohl all diese wohl auch einen heidnischen Zusammenhang haben, auch wenn dieser nur von der jeweiligen Zeit im Jahr her heidnischen Ursprungs ist.

Entgegen manch anderem christlichen Glaubens leben Mormonen kein bequemes Christentum, sondern es ist ihnen bewusst, dass Glaube allein nichts bewirkt, sondern der Glaube erst durch die entsprechenden Taten aus Liebe heraus einen Sinn bzw. Nutzen gewinnt - wie es auch in verschiedenen Stellen der Bibel deutlich wird (vgl. https://www.bibleserver.com/text/EU/Jakobus2,14-26https://www.bibleserver.com/text/EU/1.Korinther13,1-3https://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus22,37-40 und https://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus25,31-46 )

Kommt drauf an, liebe Honnah:

Also ICH finde den Buddhismus besser - In den meisten buddh. Richtungen wird kein Alkohol getrunken (ok: Ich gebe zu: ICH trinke Alkohol, die Nichiren Buddhis dürfen das.... - natürlich nur in Maßen und nicht wenn sie gerade praktizieren...)

Ansonsten finde ich den Islam deutlich schlechter als das Christentum, obwohl da kein Alkohol getrunken werden darf.

Ich finde es auch bedenklich, dass es im Islam AlkoholVERBOT gibt, während im Buddhismus vom Alkoholkonsum lediglich abgeraten wird, was aber kein Verbot ist...

Ich finde VERBOTE sind grundsätzlich schlecht bei Religionen, wenn es sich dabei nicht um Dinge handelt, die per se und auf jeden Fall schädlich sind.

Also TÖTUNGSVERBOT ja, aber Alkoholverbot nein: Es gibt ja schließlich auch einen (selbst)verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol - oder auch Cannabis, wenn wir schon dabei sind...:)

Von Verbot soll ja auch keine Rede sein. Davon abzuraten, wie du es nennst, schon eher. Denn Verbote können dazu führen, dass man ihn heimlich trinkt. Und so ginge der Schuss nach hinten los. Ganz zu Schweigen vom  staatlichen Verbot, wie z.B. in Amerika in den 1920er Jahren. Der Schwarzmarkt blühte. Und auf dem Schwarzmarkt bekommst du alles, was dein Herz begehrt - selbst in Kriegszeiten.

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Alle Dinge sind zunächst erst mal neutral. Es kommt aber darauf an, wie der Mensch damit umgeht. Erst dadurch entstehen Laster wie Süchte, Missbrauch und Maßlosigkeit. Und da sind alle Menschen verführbar - egal in welchen Religionen. Es gibt ja auch beliebte Laster außer dem Alkohol.

Jesus Christus musste den Wein nicht "hoffähig" machen. Menschen haben die edle Frucht des Weinstockes immer zu schätzen gewusst. Damals wurde zu den Mahlzeiten auch Wein getrunken, so wie es auch heute in anderen Ländern der Fall ist.  Auch hier gilt: Feiern, Feste und auch Alkohol sind Genüsse, die von Gott nicht verboten sind. Das will auch Jesus zeigen, der mit seiner menschlichen Natur in allem uns gleich war und von daher auch Einladungen zu Feiern angenommen hat und den Menschen nicht die Freude am Wein verboten hat. Auch hier gilt es, das rechte Maß einzuhalten, was jeder für sich entscheiden muss und was übrigens nicht nur für den Alkohol gilt.

Auch wenn manche schwäbische Gegenden ihre Fastnacht auf uralte
germanische Bräuche und Fruchtbarkeitsriten zurückführen, so liegt die
Wurzel des Faschingsfestes doch im Christentum. Schon die  Namen
"Fast-Nacht" (die Nacht bzw. letzten Nächte vor der Fastenzeit) , sowie
"Karne-Val" (von lateinisch Carnem levare – Fleischwegnehmen) zeugen von
dem engen Zusammenhang mit der vierzigtägigen Fastenzeit, die mit dem
Aschermittwoch beginnt.Die ersten Nachrichten über Fastnachtsfeiern stammen aus dem 12. oder 13. Jahrhundert als Gegensatz zur nachfolgenden Fastenzeit.

Was aber ist das rechte Maß an Alkohol? Und zum Essen das Glas Wein sicherlich nicht. Vorsicht!

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@Honah

solange man klar denken kann und nicht "berauscht" ist.

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