Sind die reinen Mahnkosten auch gerichtlich Durchsetzbar?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hier kommt es tatsächlich darauf an wie sich die Mahnkosten zusammensetzen. Sind es nur Mahnspesen für das Erstellen einer oder mehrer Mahnungen so ist dieser Betrag viel zu hoch und tatsächlich nicht durchsetzbar.

Sind die Mahnkosten jedoch mit Fremdkosten wie z. B. Ermittlung des Kontoinhabers, Ermittlung der aktuellen Adresse oder erweiterte Bankspesen wegen Rücklastschrift dann kann der Betrag tatsächlich entstehen und ist vor allem auch rechtlich durchsetzungsfähig.

Ich rate hier beim Gläubiger eine Aufstellung der Mahnkosten anzufordern und diese genau zu überprüfen. Für Mahnungen sprechen die meisten Amtsgericht hier maximal € 10,50 dem Gläubiger zu. Weitergehende Kosten nur auf Vorlage der tatsächlich entstandenen Kosten.

Vielen Dank für den Stern :-)

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Im Prinzip sind Mahnkosten gerichtlich durchsetzbar. 40 € sind allerdings absolut überhöht, er müsste nachweisen dass diese Kosten tatsächlich entstanden sind.

Deswegen ja, ich finde es auch total Überhöht und entspricht nicht der Realität

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ja, natürlich Mahnkosten können auch gerichtlich durchgesetzt werden. Glaube aber nicht, daß es so schlimm wird. Sicherlich wirst du auf die Mahnkosten verzugszinsen bekommen. Liebe Grüße von bienemaus63

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