sind die Polizisten in der USA jetzt wie in deutschland?

10 Antworten

Der Rassismus in den USA ist im System bedingt. Der war schon zu Zeiten Obamas da und schon viel, viel früher. Dass sich Trump bei seinen Wählern an die eher wenig gebildete weisse und ärmere Mittelschicht wandte, hat den Rassismus wohl doch wieder befeuert. Denn diese ärmere Mittelschicht verfügt nicht unbedingt über die erforderliche Bildung, um zur wirtschaftlichen(Geld-)Elite oder nur zur wirtschaftlichen Oberschicht zu gehören. Diese Wählen öfters demokratisch. Auch sein Parteiprogramm richtet sich eher an ärmere Schichten. Deshalb sehen diese Bevölkerungsschichten in den Schwarzen oft eine starke Konkurrenz, die für noch weniger Lohn ihren eh schon unterbezahlten Job machen würden. Das befeuert Rassismus zusätzlich.

Aber vorhanden war er vorher schon, sehr stark sogar!

"Systembedingt" bedeutet nämlich, dass in ärmeren Quartieren und Städten die Infrastuktur dermassen schlecht ist, dass Gelder für die Schulen auch fehlen. Deshalb können diese Städte den Lehrern kaum ein anständiges Geld zahlen, weshalb die Klassen überfüllt und das Schulprogramm schlecht wird. An öffentlichen Schulen lernt man in den USA einfach nicht genug, um einen genügend bezahlten Job zu kriegen und zu behalten. Das gilt für die schwarze Bevölkerung überproportional! Das bedeuet, dass sie im ganzen Bildungs- und Job-System kaum eine Chance haben, adäquaten Job zu finden und deshalb auch am unteren Ende der Einkommensschicht liegen oder gar in grosser Zahl arbeitslos sind.

Um es auf den Puntk zu bringen: Mit schwarzer Hautfarbe ist seit je her in den USA "Harz IV", mit geringen Ausnahnen, vorbestimmt, von Geburt an!

Woher ich das weiß:Recherche

"glaubt ihr die Polizei hat da was gelernt und wird nicht mehr Gewalt anwenden ?" - Die Thematik ist nicht neu. Da wird sich nicht viel ändern - so als ob man plötzlich ein neues Problem kennen würde.

"so wie deutsche Polizisten?" - Ja (das war ein rhetorisches 'ja'; kein thematisches) ... so variable Demografien wären mir neu.

"unter Obama gab es kein Rassismus in der usa" - Ist das noch ernst gemeint? Wenn schon ist es ein generelles gesellschaftliches Problem - aber sicherlich kein politisch systematisches, was von der Exekutive bejaht oder abgelehnt wird.

Es gibt in der USA Rassismus seit die USA existiert und so wie das aussieht wird sich das in nächster zeit nicht ändern. Unter Obama war das für nicht-Weiße sicher besser als unter Trump aber Jahrhunderte des Rassismusses kriegst du nicht in ein paar Jahren weg somit gabs selbstredend auch unter Obama massiven Rassismus.

Und die Polizei in der USA hat sicher nichts gelernt. So lange Polizisten gegen die Gesetze verstoßen können ohne dafür bestraft zu werden (USA nicht DE). Gerade erst habe ich einen Artikel gelesen wo eine ganze Abteilung die Arbeit in Ihrer Spezialabteilung niedergelegt hat weil es tatsächlich gewagt wurde Polizisten wegen Gewaltanwendung vor Gericht zu stellen.

Seit Jahren gibt es Rassismus und oft wurden dagegen Demos gestartet und Respekt wurde auch erwiesen was auch sehr gut ist. Ich denke aber das sich da nicht viel ändern wird...

unter Obama gab es kein Rassismus in der usa

Doch. Den gibt es seit mehr als 100 Jahren. Auch unter Obama.

Der Unterschied ist allerdings, dass Obama mit einer solchen Situation anders umgegangen ist, während Trump noch Öl ins Feuer gießt.

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