Sind die modernen Wissenschaften letztendlich auch nur eine weitere Religion ?

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Das Ergebnis besteht aus 8 Abstimmungen

Nein 50%
Ja 37%
Mir egal 12%

10 Antworten

Ja

Ich habe mal mit "Ja" angekreuzt, aber die eigentliche Antwort müsste "Jein" heißen:

Bei seriöser Wissenschaft gibt es diese Phänomene nämlich nicht. Streng genommen kann kein seriöser Wissenschaftler behaupten, irgendetwas ist nicht möglich, weil es gegen wissenschaftliche Erkenntnisse verstößt (Absolutheitsanspruch):

Ein seriöser Wissenschaftler würde immer die Meinung vertreten: Wenn sich herausstellt, dass irgendetwas möglich ist, was gegen heutige wissenschaftliche Erkenntnisse verstößt, dann liegt das daran, dass unsere heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht stimmen.

Der Satz "Das ist wissenschaftlich nicht möglich" ist daher streng genommen extrem unwissenschaftlich.

Von bestimmten (meist atheistischen) Personengruppen liest man diesen Satz oder ähnliche Sätze allerdings immer wieder. (Auch hier auf GF.net).

Sätze wie "die meisten Wissenschaftler glauben aber... deswegen glaube ich das auch" (Priesterkaste) liest man von den entsprechenden Usern auch immer wieder.

Bei diesen Leuten ist das, was diese Leute für "moderne Wissenschaft" halten, tatsächlich nur eine weitere Religion!

Daher habe ich "Ja" angekreuzt.

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Kommentar von martin7812
13.11.2015, 16:32

Danke für die Auszeichnung.

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Nein

Wissenschaften sind Faktenwissen

(Natur-)Wissenschaften beruhen - bei allen Theorien und Arbeitshypothesen - auf Fakten und nachprüfbaren, reproduzierbaren Ergebnissen.

Wissenschaften sind fehlbar aber flexibel

Wenn neue Erkenntnisse deutlich machen, dass eine bislang vorherrschende wissenschaftliche Theorie falsch ist, dann wird sie verworfen und das bisherige Denkmodell wird aktualisiert.

In vielen Religionen dürfte der Wille zu derart radikaler Einsicht und die Bereitschaft zur Umwälzung von Dogmen deutlich geringer sein.

Wissenschaften sind einzelne Fachgebiete.

Ein Physiker könnte Temperatur, Oberflächenspannung und elektrische Leitfähigkeit einer Tomatensuppe ermitteln,

Er würde sich aber nicht anmaßen, etwas über den pH-Wert, die Farbgebungsprozesse, oder den Elektrolytgehalt der Suppe zu behaupten.

Religionen "wissen" alles

Religionen sind in der Regel ein Rundum-Erklär-Paket, in dem alle möglichen Dinge, teils mit massivem Absolutheitsanspruch, behauptet werden.

Da wird die Schöpfung und die Meteorologie genau so als Teil eines in sich geschlossenen Modells erklärt, wie Speisegebote und Kleidungsvorschriften, Justiz und Recht, sowie Fragen von Ethik und Moral.

Rüttelt man an einem Aspekt - etwa der Existenz Gottes, oder der historischen Belegbarkeit des Propheten, bedeutet dies in einigen Fällen den Zusammenbruch der gesamten Lehre.

Dagegen bedeutet die Widerlegung einer physikalischen Hypothese nicht das Ende für eine andere Theorie der Chemie, oder eine medizinische Therapie.

Wissenschaft ist also in einigen grundsätzlichen Zügen sehr verschieden von den Religionen.

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Kommentar von webschamane
11.11.2015, 20:39

Die Wissenschaften sind in Fachgebiete unterteilt, stimmt, gebe ich dir völlig recht. Flexibel - Meinungen sterben üblicherweise mit den Menschen die sie haben. Mach der vom Mach'schen Kegel war Gegner der Atomtheorie. Jedem der ihm von Atomen erzählte, antwortete er, er war Österreicher "Na hab'n Sie schon eins g'sehen ?" Faktenwissen - Es sind oft Theorien, ab bekanntesten ist vielleicht die Geschichte von Phlogiston. Nun es gibt kein Phlogiston, man hatte aber experimentelle Nachweise für Phlogiston. Man wusste nicht wie Erze zu Metallen werden und war der Meinung, das die geheimnisvolle Substanz Phlogiston dabei entweicht. Das war die Chemie des 19. Jhdt. Wissenschaften sind auch ein Rundum-Erklär-Paket der Biologe reist durch die Welt und erzählt allen, dass es keinen Gott gibt. Er mag Recht haben, allerdings ist das wohl nicht Gegenstand der Biologie.

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Kommentar von martin7812
12.11.2015, 10:23

Nun ja, so ganz stimmt das nicht:

Wissenschaften sind Faktenwissen

Dies gilt zum Beispiel überhaupt nicht für die Mathematik, eine Geisteswissenschaft, die ausschließlich auf definierten (also erfundenen) Axiomen beruht!

Auch bei den Naturwissenschaften gibt es - gerade was moderne Wissenschaften betrifft - oft die Einstellung: "Wir haben keine andere Erklärung dafür, also muss diese Erklärung richtig sein." (Ein Physikprofessor hat bei einer Fernsehsendung zum Thema "dunkle Materie" auf diese Einstellung aufmerksam gemacht. Er selbst glaubte im Gegensatz zu seinen Kollegen nicht an deren Existenz.)

Nur zum Vergleich: Das ist 1:1 dieselbe Aussage wie: "Da wir außer der Möglichkeit, dass ein Gott das Universum geschaffen hat, keine weiteren Erklärungen für die Existenz des Universums haben (das gilt übrigens auch heute noch), muss diese Erklärung wissenschaftlich richtig sein."

Diese Folgerung ist sowohl in der Physik als auch in der Religion falsch - wie du am zweiten Beispiel hoffentlich erkennst. Leider machen z.B. die meisten Astrophysiker beim Thema "dunkle Energie" genau diese Schlussfolgerung.

Wissenschaften sind fehlbar aber flexibel.

Wenn man sich die Geschichte der römisch-katholischen Kirche ansieht, stellt man fest, dass dies in Religionen auch gilt.

Es ist eine massive Fehleinschätzung, Religionen diese Eigenschaften nicht zuzutrauen.

Religionen "wissen" alles

Von welcher Religion sprichtst du?

Vom Christentum mit absoluter Sicherheit nicht.

Das Christentum bietet kein "Rundum-Erklär-Paket"; es geht noch nicht einmal davon aus, dass alle wichtigen Dinge überhaupt erklärbar sind.

Rüttelt man an einem Aspekt - etwa der Existenz Gottes

...

Dagegen bedeutet die Widerlegung einer physikalischen Hypothese nicht das Ende für eine andere Theorie der Chemie, oder eine medizinische Therapie.

In der Wissenschaft wäre dies vergleichbar mit der Existenz des Universtums.

Bis jetzt konnte nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass sämtliche Sinneswahrnehmungen nicht bloße Einbildung sind.

Ein derartiger Nachweis gilt seit der Antike übrigens als unmöglich.

Mit 50% Wahrscheinlichkeit existiert das Universum folglich gar nicht sondern ist nur eingebildet!

Rütteln wir also mal nur an einem einzigen Aspekt der Wissenschaft: Gehen wir davon aus, dass NUR an eine einzige bisher unbewiesene Annahme der Wissenschaften falsch ist:

Gehen wir also mal davon aus, dass das Universtum lediglich eigebildet ist und somit sämtliche Sinneswahrnehmungen nur Einbildung sind.

Welche Wissenschaft (außer der Mathematik) wäre deiner Meinung nach nicht betroffen?

Die Physik wäre betroffen: Von keinem einzigen Naturgesetz wissen wir, ob es gilt oder nur eingebildet ist.

Die Chemie wäre betroffen: Wir wissen ja nicht einmal, ob es überhaupt Materie und somit Stoffe gibt.

Die Biologie wäre betroffen: Wir wissen nicht, ob es außer Menschen weitere Lebewesen gibt.

Die Geographie und die Geologie wäre betroffen: Wissen wir, ob die Erde existiert?

...

Wo ist also der Unterschied zur Religion?

oder der historischen Belegbarkeit des Propheten

Das würde in der Religion noch lange nicht "die gesamte Lehre" betreffen.

Es wäre wesentlich weniger "tragisch" für die Religion wie es die Entdeckung der Relativitätstheorie in der Physik war.

Bei vielen Schriften in der Bibel geht die Kirche davon aus, dass diese nicht von den Personen geschrieben wurden, die offiziell als Autor gelten.

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Mir egal

Du hättest ein Jein noch dazumachen sollen. Es hat zwar Parallelen, da andersherum Religionen "Arten von Wissenschaften" sind, moderne Wissenschaften sind allerdings viel praktikabler und entwickeln sich aktiv, fast schon exponentiell weiter, was Religionen nicht tun. Außerdem stehen Wissenschaften Religionen nicht im Wege. Jeder Wissenschaftler wird zwar sagen, dass Götter, Geister etc. nicht bewiesen wurden/ werden können, es werden dich allerdings die Wenigsten daran hindern wollen, deine Religion auszuleben, anders als "echte" Religionen. Wissenschaft lässt sich auch viel leichter demostrieren und handfest und anschaulich beweisen als Religionen, die meistens einfach sagen: weil irgendwann mal irgendjemand (man kann nicht beweisen, dass es ihn gab) irgendetwas gesagt hat (dass er das gesagt hat, oder das was er gesagt hat, lässt sich auch nicht überprüfen, außerdem könnte alles erfunden worden sein) ist das halt so.

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Kommentar von webschamane
11.11.2015, 20:05

Ein guter Punkt, danke. Ein I-Phone funktioniert nun mal, daran kann man auch nichts herum deuten.

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Absolutheitsanspruch, Bsp. Alles ist durch die modernen Wissenschaft erklärbar, das wir
nicht erklären können, existiert auch nicht.

In unserer heutigen Zeit wird sehr gerne aus den unterschiedlichsten Gründen vermittelt irgendein daher gelaufenes Titelträgerchen würde anhand einer von ihm oder seinen Dödeln erstellte Studie aus wissenschaftlichen Gründen aufstellen und dann als der Weisheit letzten Schluss kund tun. Mir fallen tausende Beispiele ein wo eindeutig wird dass es sich um Schleimkriecher handelt die sich haben einkaufen lassen. Wird ihnen dann noch zugehört wird sehr schnell deutlich dass es sich um Bulemielerner handelt. Also um Subjekte wo mit gutem Recht gefragt werden darf: Wie kommt dieses Wesen überhaupt an einen Titel? 

Ein Beispiel ist unsere  Kanzlerin. Sie hat ja einen Dr. in Physik. Wenn sie diesen nicht auf einer Schleimspur erkrochen hat dann hat sie uns angelogen als sie erklärte sie sei immer davon ausgegangen Atomkraftwerke seien sicher. Und Das nach Tschernobyl!!!! Wobei es dazu auch nicht all die vielen anderen sogenannten Unfälle welche sich vorher z.B. in USA, England und so fort ereigneten nötig hatte. Einfachste Kenntnisse der Physik reichen da schon aus. - Nun mag dieser physikalische Bereich nicht der ihre sein. Dann reicht immer noch die einfachste Nutzung des gesunden Menschenverstandes. 

Ein anderes Beispiel ist so ein dödeliges aber sehr hoch in Deutschland - und nur noch in Deutschland - angesehenes Haus in Mannheim. Name darf ruhig ausgeblendet werden. Sie sind auf Traumatologie spezialisert. Behaupten sie. Vor einiger bis längerer Zeit gingen sie an die weltweite Öffentlichkeit mit der Behauptung Alkoholkranke könnten erlernen kontrolliert zu Alkohol zu trinken. Und sie hätten den BEWEIS für irgendeine Antwort auf eine Frage rund um die genannte chronische Erkrankung. Die internationale Fachwelt war empört. Wissenschaftlich zählt nicht ein Nachweis bei solchen Fragen nach Umkonditionierung wie im ersten Beispiel genannt von zwei oder drei Jahren sondern es müssen mindestens fünf sein, die Teilnehmerzahl muss mindestens 10.000 sein, die Studie muss weltweit bis ins Detail wiederholt werden können, sie darf sich nicht nur auf einen Teil der Bevölkerung beziehen - wie gemacht - wenn sie die gesamte Bevölkerung in ihrem Ergebnis anspricht. - Beim zweiten genannten Beispiel fehlt es ihnen schlicht an den entsprechenden Instrumenten um sich in dem Bereich auch nur an Forschung in irgendeiner Art machen zu können. 

Es ist auch nicht wissenschaftlich sich ein altes, schon längst veröffentlichtes Experiment vorzunehmen, noch mal das Experiment genau zu wiederholen und dann an die Öffentlichkeit zu gehen mit der Behauptung neue Erkenntnisse erworben zu haben. Höre ich dieses Jahr ständig in den Wissenschaftssendungen des Deutschlandfunk. 

Der Unsinn der in der Finanzwirtschaft als wissenschaftliche Erkenntnis verzapft wird basiert auf kompletter Unwissenheit der eigenen Entstehungsgeschichte. Wie ist unser heutiges Finanzsystem nämlich entstanden? Indem ein vor dem Hungertod sich befindender Geschäftsmann gezwungen war selbst einkaufen zu gehen, voller Neid feststellte dass die Bauersfrauen nicht nur gut genährt waren sondern ihre zahlreichen Kinder auch UND sie darüber hinaus auch noch verkaufen konnten. Wäre dieser Nichtsnutz nicht so hochmütig gewesen wie er war hätte er nicht nur mit den Augen stehlen brauchen, wäre sein Versuch sich Wissen anzueignen nicht aufgefallen, hätten die Bauersfrauen nicht dafür gesorgt dass er nur Teile ihres Handelns wahrnehmen konnte.  So bleibt seine "erfundene" Buchführung die Grundlage allen finanzwirtschaftlichen Handelns heute ist - natürlich modernisiert und so fort - lückenhaft. Und es kommt dann dabei heraus dass wir einen McKinsey der Finanzwirtschaft mitsamt seinen Freunden zum Bundesverfassungsgericht als Gutachter zulassen damit unsere Verfassung dort mit Füßen getreten wird um die Folgen der genannten Charaktereigenschaften vieler Banker mit unseren hart erarbeiteten Steuergeldern ausgeglichen werden kann. 

McKinsey selbst ist nachweislich massiv sexsüchtig gewesen. Wenn ihn heute das ZDF der Sexualforschung feiert dann zeugt es nur von größtmöglicher Dummheit. Denn wie kann ein Süchtiger der wie dieser Nichtsnutz bis zum Tod voll drauf war auch nur im Ansatz wissenschaftlichen Ansprüchen genügen? 

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Kommentar von hertajess
11.11.2015, 20:29

Scheinerklärungen, Bsp. "Ach das war nur der Placebo-Effekt." Das ist eine Scheinantwort,
es erklärt nämlich nicht, wieso es einen Placebo-Effekt überhaupt gibt.

Kein seriöser Wissenschaftler wird behaupten der so genannte Placebo-Effekt sei wissenschaftlich nachgewiesen. Aus dem einfachen Grund weil ein Wissenschaftler dazu erst mal einen wissenschaftlichen Nachweis verlangt. Und aus dem zweiten Grund weil Wissenschaft NIEMALS behauptet der Weisheit letzten Schluss zu verkünden. Denn dann würde die Arbeit dieser Menschen beendet sein. Der sogenannte Placebo-Effekt beschreibt Phänomene die wir heute noch nicht erklären können. Wo wir keinen nachvollziehen Beweis für erbringen können. Verschiedene Wissenschaftsbereiche sind dabei aus verschiedenen Blickwinkeln das Phänomen zu erforschen. Art weit sind sie aber noch nicht gekommen. Da Wissenschaft kein halbgares Zeug raus posaunt bleibt eben der Begriff Placebo-Effekt für bestimmte nicht erklärbare Phänomene. So wie manche sogenannte Erkrankung mit dem Wort Syndrom ausgestattet ist. Auch ein Hinweis darauf dass es noch massiv an Wissen mangelt zum Thema. 

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Nein

Dein Religionsbegriff ist überlegenswert!

Natürlich gibt es die von dir beschriebenen Phänomene, aber Religion ist mehr als Absolutheitsanspruch, Priesterkaste und Rituale. Scheinerklärungen sind kein Teil von Religionen, sondern von Menschen, die keine Argumente haben.

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Nein

Da Deine Grundannahmen schon völlig falsch sind, ist es unmöglich, eine sachliche Antwort auf Deine Fragen zu geben.

Absolutheitsanspruch, Bsp. Alles ist durch die modernen Wissenschaft erklärbar, das wir nicht erklären können, existiert auch nicht.

Die Wissenschaft hat keinen Absolutheitsanspruch. Siehe Falsifikation.

Kein Wissenschaftler würde behaupten, dass etwas Unerklärliches nicht existiert, weil es unerklärlich ist.

Wir können noch nicht alles wissenschaftlich erklären, aber wir dürfen nichts unwissenschaftlich erklären. Die nach den klaren Regeln der Erkenntnisgewinnung arbeitende Wissenschaft ist der einzige Weg, verlässliches Wissen über die Welt zu erlangen.

Scheinerklärungen, Bsp. "Ach das war nur der Placebo-Effekt." Das ist eine Scheinantwort, es erklärt nämlich nicht, wieso es einen Placebo-Effekt überhaupt gibt.

Wenn Du etwas nicht verstehst, ist es noch lange keine "Scheinerklärung". Es sind zwei verschiedene Dinge, einen Placeboeffekt festzustellen (Homöopathie) und den Mechanismus dieses Effektes zu beschreiben. Tatsächlich ist diese Beschreibung aber weit profunder, als Du anzuerkennen bereit sein wirst.

Priesterkaste und Rituale Bsp. Die Wissenschafter und die Rituale die dazu gehören, bspw.Universitätsabschluss und folgend Doktorat als Weihe.

Ein Doktortitel ist keineswegs vergleichbar mit einer Weihe. Denn ein solcher wird nur nach Erbringung einer originären Leistung erteilt. Hier gibt es klare Anforderungen, die nicht in der Person begründet sind, sondern in dem Beitrag des Doktoranden zum wissenschaftlichen Diskurs.

Religion ist immer beliebig, unbestimmt, vage und nicht falsifizierbar. Wissenschaft ist hingegen kontextuell, überprüfbar, strukturell, schlüssig und in Bezug auf überprüfbare Realitäten.

Religionen kann man nur glauben, Wissen kann man erlangen. Oder eben auch nicht.

Wer Wissenschaft versucht als Religion zu diffamieren, zeigt damit nur, dass er beides nicht verstanden hat. Hier, so wie in Deiner Frage, Strohmänner aufzubauen, ist der Beleg für argumentative Schwäche.


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Bsp. Alles ist durch die modernen Wissenschaft erklärbar, das wir
nicht erklären können, existiert auch nicht.

Das stimmt nicht, Sachen die nicht erklärbar sind, macht die Wissenschaft auch (noch) nicht erklärbar.

Scheinantwort

Was unterscheidet eine Scheinantwort von einer anderen Antwort?

bspw.
Universitätsabschluss

Der Universitätsabschluss hat einen praktischen Grund, nämlich dass man sich als qualifiziert und geeignet bewiesen hat. Und in erster Linie natürlich, weil man dort den Inhalt der Wissenschaft lernt.

Ich glaube du verstehst nicht ganz, was Wissenschaft überhaupt bedeutet. Die Wissenschaft hat keinen Anspruch auf Wissen, sie stellt es nur zur Verfügung und macht es sich zu Nutzen.

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Kommentar von webschamane
11.11.2015, 20:29

Jein, aus meiner Erfahrung und ich habe studiert, ist ein Universitätsabschluss ein Nachweis für Durchhaltevermögen und nicht für können. Die wirklichen Fähigkeiten entwickelt man im Unternehmen. 

Eine Scheinantwort, tut so als würde sie etwas erklären, liefert aber nur eine Worthülse wie Placebo. 

Absolutheit - Die Informationsübertragung im Menschen ist unerklärt, DNS ist eine Teilantwort aber nachweislich nicht alles. Die chemische Bindung ist unverstanden. Oder der Einfluss von Magnetfeldern auf chemische Reaktionen. Es gibt eine endlose Liste von Funden, die weder in das geologische noch in das geschichtliche Bild passen. Dinge die man nicht zuordnen kann verschwinden in irgendwelchen Lagerhäusern oder Skurrilitätenausstellungen. Dinge die funktionieren, ohne dass man den Grund kennt. Der Schokoladenfabrikant hat sich für Millionen eine Granderwasser-Anlage einbauen lassen. Homöopathie dürfte eigentlich nicht funktionieren. Werden zu Schwachsinn erklärt.   

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Kommentar von therandomUser
11.11.2015, 20:34

Es hat trotzdem was mit, ob man Priester ist, in einer Kirche wohnt, etc., zu gemeinsam, da muss ich ihm Recht geben.

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Ja

Deine Gedanken dazu sind sehr interessant und haben durchaus realistische Grundzüge

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Nöh.

Deine Behauptung unter der Frage ist nicht zutreffend. Ich kenne KEINEN Wissenschaftler, der behauptet, ALLES erklären zu können.

Allein DAS unterscieidet Wissenschaft von Religion.

Auch die anderen Beispiele hinken.

Gruß, earnest


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Kommentar von webschamane
11.11.2015, 20:00

Eine Befragung sowohl in den USA als auch in Großbritannien hat ergeben, dass etwa 20 % der Bevölkerung schon einen Geist gesehen haben und etwa 28 % in Kontakt mit toten Menschen stehen. Ist ein Teil davon Betrug - ja. Sind ein Teil davon optische Täuschungen oder durch Drogen induzierte Halluzinationen - ja. Erklärt das alle Fälle - ziemlich sicher nicht. Wird das näher untersucht - Nein, es kann nämlich gar nicht sein, rein wissenschaftlich gesprochen.

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Kommentar von earnest
11.11.2015, 21:51

-upps: unterscheidet

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Nein
von earnest

Nöh.

Deine Behauptung unter der Frage ist nicht zutreffend. Ich kenne KEINEN Wissenschaftler, der behauptet, ALLES erklären zu können.

Allein DAS unterschiedet Wissenschaft von Religion.

Auch die anderen Beispiele hinken.

Gruß, earnest

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