Sind die Mitschüler (6.Klasse)in einer evangelischen Privatschule in München nicht nett zu einem Schüler, der nicht evangelisch ist?

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3 Antworten

Hallo!

Das ist schwer zu sagen, aber gerade Evangelische sind oft deutlich intoleranter als sie sich zeigen & haben, so meine Erfahrung, von der Ökumene offenbar nicht viel gehört. 

Bei uns im Ort ist es in der evangelischen Kirchengemeinde so, dass jeder, der nicht evangelisch ist, es irgendwie durch die Blume gezeigt bekommt, weniger wert und ein Christ zweiter Klasse zu sein. Auch daher gab es gerade unter der Ägide eines sehr streitbaren Geistlichen massenweise Kirchenaustritte bei den Evangelischen oder Konvertierungen, mir persönlich ist sogar eine Rekonvertierung bekannt.

Zum selbstredend ehrenamtlichen "Schaffen" oder für Pressearbeit, Internetauftritt usw. werden gern etwa Katholiken beauftragt -----> wenn man dann aber was von den Evangelischen wünscht und sei es so etwas Banales wie ein Backrezept (!), wird das an Bedingungen geknüpft. Meine Ex, die jahrelang ehrenamtlich an einem Frühstücks-/KIndertreff mitwirkte, bekam bei der Nachfrage nach einem Rezept einer an einem solchen Morgen gereichten Süßspeise nur die lapidare Antwort, sie möge doch zu einem bestimmten Themenabend der EVangelischen gehen, dann bekäme sie es. Vorher nicht. Das ist nur ein Beispiel.

Ich würde als Schüler anderer Konfession nicht an eine rein evangelische Schule gehen. Es kann gut gehen, aber auch miserabel laufen. Ich bin mit einem evangelischen und sehr kirchlich orientierten Paar sehr gut befreundet, die sind aber auch absolut ökumenisch orientiert.. aber in unserem Stadtteil mit ihrer Meinung innerhalb der evangelischen Kirchengemeinde damit weitestgehend isoliert und haben ihr Engagement daher vor Jahren schon auf die katholische Kolpingsfamilie und die katholische Frauen-/Jugendarbeit verlagert.

Hoffe ich konnte dir helfen!

Allcleared 30.06.2017, 09:01

Das entspricht auch meinen Erfahrungen. Ich habe Evangelische meistens als materialistischer erlebt. Katholiken sind idealistischer und großzügiger.

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Ich habe gute Erfahrungen mit kirchlichen Schulen gemacht. Es kommt dabei aber auf das allgemeine Schulklima an.

Normalerweise besuchen Schüler aller Konfessionen und auch konfessionslose die Schule, denn sie wird ja auch vom Staat mit finanziert. 

Wenn das Schulklima gut ist, dann schreiten Lehrer und auch die Schulleitung gegen Mobber ein.

Ich würde mich daher einfach mal erkundigen wie an der Schule Mobbing- Probleme gelöst werden. 

Vielleicht können deine Eltern im Vorfeld mit zuständigen Lehrern über deine Ängste sprechen. Oft haben Schüler in deinem Alter Probleme mit Mobbing, die lösen sich aber wenn sie älter werden von ganz alleine. 

Ein Tipp wäre dich gleich in der SMV oder in einer AG zu engagieren oder als Mediator oder Streitschluchter.

Alles Gute!

Das wird wohl kaum jemand beantworten könnnen... Wer mobben will findet einen Grund. Solch kleingeistige Menschen machen das nicht weil du nicht evangelisch bist die machen das weil es A****l***** sind. Von daher spreche mit vertrauten Personen und erkundige dich mal ob ein Wechsel schon früher möglich ist denn jeder Tag unter Mobbing ist ein Tag zu viel. Ich wünsche dir viel Glück.

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