Sind die Menschen "Tiere, die einen Herrn nötig haben"?

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7 Antworten

Wo hier u.a. das Beispiel "Straßenverkehr" angeführt wurde... Dummerweise ist  mir der Name der kleinen Stadt an der holländischen Grenze entfallen, in der man vor Jahren ein Experiment durchgeführt hat.

Man hat alle Ampeln, Verkehrsschilder, Bürgersteige, Fahrradwege, Zebrastreifen etc. entfernt. Bürgersteige und Straße waren nicht mehr voneinander getrennt. Es gab keine Markierungen mehr, nichts mehr, woran sich die Verkehrsteilnehmer orientieren konnten. Die einzige Ordnung hieß: Rechts
vor Links. In dieser Stadt gab es keinen einzigen tödlichen Unfall mehr und selbst die Blechschäden gingen fast auf Null zurück, weil plötzlich jeder auf jeden achten mußte und es auch tat!

Nein, wir brauchen  keine Machthaber und auch keine Führer. Man muß den Menschen nur ihre Eigenverantwortung zurückgeben und wir brauchen auch nur ein einziges Gesetz: "Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem
andern zu!"

Dieser Spruch kommt so oder in ähnlicher Form in jeder Religion dieser Welt vor und mehr brauchen wir Menschen im Zusammenleben auch nicht.

Schau Dir doch nur an, wem die ganzen Gesetze dienen: Der kleine Bürger wird kontinuierlich ausgebeutet, ausgeplündert und um die Früchte seiner Arbeit betrogen.

Wer ist daran maßgeblich beteiligt? Genau die Menschen in der Politik, die sich der Michel selber wählt. Nur die dümmsten Schafe wählen sich ihre Metzger selber! Letztlich ist vollkommen egal, wen der Michel wählt. Er hat immer nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera, denn auch eine AfD gehört zum System und wird bei Bedarf unterwandert oder ist gar geschaffen worden für die, denen diese illegale Masseneinwanderung und der Bevölkerungsaustausch nicht gefällt. Er wählt die AfD und hat nun das Gefühl, daß gegen die Mißstände etwas unternommen wird. Damit ist er ruhig gestellt.

Terrorakte werden von unseren eigenen Geheimdiensten verübt, damit der Bürger in Angst und Schrecken versetzt wird und man die Totalüberwachung vorantreiben kann.

Sollte der Bürger jedoch noch aufwachen und versuchen sich querzustellen (sogen. Reichsbürger / Selbstverwalter), will man Gesetze schaffen, um einen "Gefährder" präventiv festzusetzen. Nach 3 Monaten muß dann mal ein Richter den Haftgrund prüfen. Das Ergebnis dürfte jedem klar sein. http://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-mia-san-guantanamo-1.3397364

Nein, vernünftig und folgerichtig denkende Menschen brauchen keine Führer. Weg mit den ganzen Psychopathen!

Das Paradoxe an der Sache ist, daß Menschen überwiegend anderen vorschreiben wollen, was sie zu tun und zu lassen haben, aber immer dann, wenn etwas schief geht, bevorzugt dem Rest der Welt die Schuld daran zuschieben, anstatt sie auch mal bei sich selbst zu erkennen.

Wenn man es mal so stehen läßt, daß Menschen keine Tiere sind (was bei genauer Betrachtung allerdings falsch ist):

Mir ist nicht bekannt, daß irgend ein Tier sich so verhält, obwohl es auch jede Menge Tierarten gibt, die in Gruppen und Herden leben.

klassische Weintrinker und Wasserprediger, alles negative Vorbilder

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Es geht um Struktur im Leben miteinander. So meine Definition.

Nimm zum Beispiel alle Ampeln weg, oder Hinweise wann wer über die Straße darf. Totales Chaos würde ich mal vermuten. ..

Was jetzt Machthaber, Führer etc. . angeht so ist das ein leider Notwendiges Übel mit dem man klar kommen muss. 

Menschen sind vor allem Tiere, die sich ihre Artgenossen und ihre Kinder als Sklaven züchten und halten. Im Tierreich machen die Tiere ihre Nachkommen aus einem evolutionär angeborenen Trieb heraus und ich vermute dass diese Tiere nicht viel Nutzen aus ihren Nachkommen ziehen können.

Hi,-

Schopenhauer (m.E. kein systemrelevanter Philosoph aber ein guter Sprüchelieferant) soll die Fragen seiner Zeit zur Evolutionstheorie so kommentiert haben: " Hört auf nach dem Bindeglied zwischen Affe und Mensch zu suchen. Ihr könnt es nicht finden denn das Bindeglied sind wir selber!" :-D

Also: was wir waren wollen wir nicht mehr sein aber was wir sein wollen (Mensch) können wir noch lange nicht und haben davon nur eine vage Idee im Umlauf. - Das ist das Dilemma unserer Zeit. - Wir können unglaublich dumme Dinge sehr sehr clever organisieren und umsetzen. Aber >Intelligenz< (im Unterschied zu Cleverness) sieht anders aus.

Gruß

Nein.

Menschen sind keine Tiere, auch keine Sklaven oder Zählvieh und benötigen weder Führer, Vormundschaft, Denker und Lenker noch Schwätzer, die ihnen diese "Eigenschaften" anzudichten versuchen.

gut, dass du das auch so siehst, dass das nur antihumanistisches und misanthropisches gedankengut ist, obwohl es verpuppt genau dieses vermeiden möchte und als philanthropische idee sich paradoxerweise entbehrt

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würdest du mir widersprechen, wenn ich sage, dass die meisten menschen im wirtschaftsleben nur moderne sklaven sind?

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In dem Moment in dem Lebewesen in sozialen Verbänden leben, muss man das Leben organisieren, sonst funktioniert es nicht .

...und da wir Menschen vernunftbegabte Wesen sind, bestimmen wir Interessensvetreter, Entscheidungsträger, Lenker und Führer - das ist nicht "tierisch" sondern einfach nur vernünftig

ist das nicht unvernünftig, weil man die eigene verantwortung an andere abgibt, die es dann vermeintlich besser machen?

sollte man das soziale gefüge nicht als selbstorganisation betrachten mit einer eigendynamik, die auch langfristig, nicht aufzuhalten ist?


benötigt es künstliche eingriffe oder verursacht diese noch schlimmeres? ("Verschlimmverbesserung")

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@Kajawizu

Nein, es ist nicht unvernünftig Verantwortung an andere abzugeben, denn es hat nicht jeder die Fähigkeit, das Leben von großen Guppen zu organisieren - wir sind weder alle gleich intelligent noch sind wir alle mit denselben Talenten ausgestattet.

Und was die Eigendymamik sozialer Gefüge betrifft: Da würde immer das Recht des körperlich Stärkeren siegen und nicht die Vernunft!

Das kann man nur verhindern indem man Gesetze und Verordnungen schafft, die die Führung regeln.


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"und da wir Menschen vernunftbegabte Wesen sind ..."

Vielleicht ist das nicht ganz zu Ende gedacht. Menschen sind zwar vernunftbegabt, aber leider in viel zu wenigen Fällen auch vernunftbenutzend.

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