Sind die meisten Deutschen so Fremden und Asy!lantenfreundlich vom Herzen oder weil sie sich Aufgrund ihrer Vergangenheit dazu verpflichtet fuhlen?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Unterbewusst dürften solche Schuldkomplexe sicher ihre Rolle spielen. Es gibt aber auch andere, wie etwa "uns geht es so gut und ihnen so schlecht", was aufgrund des christlichen Kulturhintergrunds mit dem Barmherzigkeitsgebot ebenfalls seine Rolle spielt. Dazu kommt das weitherum durchgesetzte linke Denken, dass durch viele Lehrer in den Schulen, aber auch durch die Mainstreammedien, in regelmässigen, unauffälligen Dosen, verabreicht wird.Schliesslich gibt es linkes, weltfremdes Denken auch in GB, F, Belgien oder Schweden, wo es keine Komplexe aus der Geschichte gibt (bei GB, F, B könnte man noch Komplexe der Kolonialgeschichte erwähnen, aber die dürften genauso nur ein Teil der Erklärung sein.

Menschen aber, die in der Realität leben und erfahren sind, wie etwa ein Thilo Sarrazin, Heinz Buschkowsky, Katja Schneidt (alle SPD) oder jetzt auch Boris Palmer (Grüne), wissen, dass das nicht gut ist und mit dem jetzigen Migrationswahnsinn der völlig inkompetenten Kanzlerin nicht nur niemandem geholfen ist, sondern enorme Probleme bringen werden, für die man die Kanzlerin noch Jahrzehnte verfluchen wird.

"Wer halb Kalkutta bei sich aufnimmt, hilft nicht Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta" (Peter Scholl-Latour)

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@suziesext1236

Genau. Aber auch die Entwicklungshilfe ist total gescheitert, ja, sie ist, wie es der Afrikakenner Seibt schreibt, kontraproduktiv, da sie korrupte Strukturen und Passivität fördert.

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@suziesext1236

Und natürlich - so die AfD und ihre Gesinnungsgenossen - ist Kalkutta inzwischen überall in Deutschland.

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@Mastrodonato

Genau, Mastrodonato.

Deswegen in Zukunft keine Entwicklungshilfe mehr.

Und die Flüchtlinge bitte dorthin zurück, wo der Pfeffer wächst.

(Wer will, mag in meinem Kommentar Spuren von Ironie entdecken.)

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@earnest

Es gibt Länder, vor allem in Fernost, die haben sich ohne jede Hilfe zu Spitzenländern entwickelt, genauso wie eigentlich auch Europa von niemandem Entwicklungshilfe bekommen hat, abgesehen vom Marshall Plan nach dem II. WK.

Es ist ja auch erstaunlich, dass die achso notleidenden "Flüchtlinge" keine Lust hatten, in Ungarn zu bleiben, weil dort ja sehr viel weniger Sozialhilfe bekommen hätten. Die sind ja wirklich Hals über Kopf geflohen, aber funktionierende Handys hatten die erstaunlicherweise alle.

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@earnest

In deinen, earnest, erkennt man sie ganz leicht. In M. Kommentaren gibt es sie nicht

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@Mastrodonato

Die Fernoestler sind ja auch von einem ganz anderen Kaliber. "Arbeiten und lernen" heißt u.a. ihre Devise bzgl. Sinn des Lebens usw.

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@Mahpee

Mit Brett spielen und Wasserpfeife dabei rauchen, kann sich nicht viel zum Positiven aendern.

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@Mahpee

Deswegen machen Fernoestler auch die wenigsten Schwierigkeiten in der Fremde. Und von fremden Kulturen sind sie eingenommen, wie kaum eine andere Nation

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@Mastrodonato

Wer Singapur mit dem Südsudan vergleicht, Mastrodonato, offenbart damit, worum es ihm geht: Polemik pur.

Wo du es doch genau weißt, dass solche Vergleiche absurd sind...

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@Mahpee

Was genau möchtest du mir mitteilen, Mahpee?

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Ich stelle fest, dass du, werter Fragesteller, die Frage hier überall selbst beantwortest.

Geht es dir jetzt um eine Antwort? Oder willst du nur deine nationalistisch angehauchten Gedanken herausposaunen, bevor sie in deinem Hirn zu Kurzschlüssen führen?

Die meisten Menschen in Deutschland sind menschenfreundlich. Deshalb helfen sie selbstverständlich auch Flüchtlingen. Viel zu lange haben wir das Elend immer nur im Fernsehen betrachtet und uns gedacht, da müsste doch mal jemand helfen. Heute helfen wir - das ist großartig.

Wir helfen nicht aufgrund unserer Vergangenheit. Aber unsere Vergangenheit ist der Grund, weshalb wir uns den dumpfen Parolen von rechts vehement entgegenstellen. Der rechte Abschaum darf auf Merkel schimpfen, auf die Grünen oder die Linken wie er lustig ist. Aber die Leute, die unsere Flüchtlingspolitik unterstützen sind schlichtweg auch die Mitte, die konservativen, Otto Normal, die Mehrheit. Das immerhin, dass wir die Mehrheit sind, hast du erkannt. Das rechne ich dir hoch an!


Dann empfehle ich dir lieber Benzino, dass Du Dir das Buch von Katja Schneidt "wir schaffen es nicht" zu Gemüte führst. Diese Frau ist sicher alles andere als rechter "Abschaum", aber nicht weniger Merkel kritisch.

Denn diese Frau ist in der SPD, ist Muslima und langjährige Flüchtlingshelferin auch die muslimische Paralellgesellschaft in Deutschland von innen kennt.

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Das sind insofern, napoloni, die Schuldkomplexe in deinem Hirn,  von dem Mastrodomato  sprach

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@Mahpee

Was sind das für blödsinnige Unterstellungen, Mahpee?

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Ich kenne niemanden, der heute freundlich ist, weil er sich aufgrund der Vergangenheit dazu verpflichtet fühlt. :-)

Das ist ein lächerliches Narrativ der Rechten, das zum einen den humanitären, menschenrechtlichen Umgang mit "Fremden" und "Asylbewerbern" delegitimieren und zum anderen die weiterhin gebotene kritische Aufarbeitung der Geschichte diskreditieren soll.

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