Sind die Medien und Politiker jetzt anti-amerikanisch?

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8 Antworten

in so nen Zusammenhang ist, glaub ich, 'anti-amerikanisch' genauso n Quatschwort wie, als sie hier mal in den Leit-medien den Griechen 'anti-deutsche' Demos angedichtet hatten - obwohl die bloß gegen Nazis oder gegen aktuelle Regierungspolitik waren.

Bei Hillary Clinton der Witz war: das Establishment in USA hat sein Geld auf sie, als den Oberfalken, gesetzt, und den Trump als Seiteneinsteiger als isolationistischen Politclown präsentiert. Und das Establishment in Westeuropa, na ja, ist ja klar, hat sich dem angeschlossen, sind ja alles Brüderlein & Schwesterlein, in der internationalen Hochfinanz.

Und jetzt? Trump rudert zurück, sogar in seinen widerlichsten Thesen. Er hat im Wahlkampf zb gesagt, daß er Folter, die Bush II illegal der CIA erlaubt hatte,  legalisieren will. Jetzt erklärt er, daß ein hochrangiger US-General ihm gesagt hat, Folter bringt nix an brauchbaren Informationen, die dient bloß dazu, Menschen kaputtzumachen. Also wird Trump gnädigerweis drauf verzichten.

Sag mal, sind die Ami Spitzen-Politiker jetzt schon so desorientiert und moralisch verkommen, daß ihnen ein General die Wirklichkeit und Humanität erklären muß? Hillary Clinton ihrerseits, hat sich zwar nicht pauschal für Folter ausgesprochen, aber zumindest hat sie sehr intensiv drüber nachgedacht, wie man mit Drohnen den Edward Snowden aus der Welt schaffen könnte.

Ich find, jetzt wird langsam Zeit, das pro- und contra- und anti- aufzugeben und sich auf was eigenes, nämlich die eigenen Bedürfnisse und Interessen zu konzentrieren, oder?

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Kommentar von AJuergen
26.11.2016, 19:36

Suziesext Angedichtet habe ich keinen was , ich stelle ja nur die Frage , genauso wie jetzt . Aber mit dem Rest was du schreibst hast du wohl recht .

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Kommentar von AJuergen
26.11.2016, 19:50

Suziesext  das letzte was du schreibst ist genau das was ich meine , so sollte es sein .

Daher meine Frage ob ich das nur so empfinde oder ob es so ist . 

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Kommentar von suziesext10
27.11.2016, 11:13

pardon, hab mich sehr vertippt: natürlich nicht Edward Snowden sollte per Drohne liquidiert werden, sondern 'Julian Assange' von WikiLeaks.

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Er wird nicht nur negativ beschrieben, er hatte auch negative Punkte, auch wenn man genauso Hillary für alles kritisieren könnte (Hat man ja teilweise auch gemacht, siehe E Mail Affäre)

Das ist aber kein Freischein für andere Politiker, Stuss zu erzählen und mit schwachsinnigen Wahlprogrammen die, sagen wir mal Lernbegierigen zu ködern. Schlechtes kann nicht durch Schlechtes anderer wiedergutgemacht werden.

Ich kritisiere genug an der amerikanischen Regierung und würde mich jetzt nicht als anti amerikanisch bezeichnen (Was an sich Quatsch ist, schließlich ist es kindisch komplett gegen einen Staat und ein Volk zu sein) Ähnloch geht es sicher vielen anderen hier.

LG

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Kommentar von AJuergen
26.11.2016, 19:28

Ich stimme dir ja voll zu ,ich sehe das ja auch so wie du aber  ich hatte nur den Eindruck , der kann ja Falsch sein , das jetzt mehr Negativ berichtet wird , und sich keiner Aufregt und es Anti Amerikanisch nennt . Was vorher der aber oft gemacht wurde . 

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Also, selbst in den 50-er-Jahren konnte ich nicht beobachten, was Du beschreibst. Wenn ich Trump jetzt kritisiere, sehe ich das auch nicht als antiamerikanisch an, sondern als Kritik an Trump und seinen Anhängern.

Übrigens ist das Wort "antiamerikanisch" äußerst problematisch. Die USA sind doch nur ein Teil von Amerika. Die USA sind sogar nur ein Teil von Nirdamerika.

Vielleicht hast Du mit Menschen gesprochen, die Dinge sehr vereinfachen. Aber die Welt ist schon ein wenig komplizierter, als die sich das vorstellen.

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Kommentar von AJuergen
26.11.2016, 19:40

Mir kommt es halt so vor das alles was die Anderen Politiker vorher machten als gut angesehen wurde und alle anderen die anderer Meinung waren schnell als Antiamerikanisch beschimpft wurden , vor allem in Politischen Sendungen . Daher meine Frage . Ob ich das nur so empfinde oder ob es so ist .

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"Die Medien" haben häufig auch Obama, Clinton etc. kritisiert und auch Satire darüber betrieben.
Es gibt Kritik und es gibt pure Ablehnung, Kritik ist, wenn ich die Politik der USA in Syrien für destruktiv halte, Ablehnung ist wenn ich sage, das die USA böse sind weil sie in Syrien gegen Russland stehen.

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Donald Trump hat in seinem Wahlkampf ganz sicher eine weitere Linie des guten Geschmacks durchbrochen. Wahlkämpfe in Amerika waren auch früher schon schmutzig, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt.
Wenn man also den Maulhelden Trump kritisiert ist man noch lange nicht gegen alle Amerikaner.

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Kommentar von AJuergen
26.11.2016, 19:32

Ich meine ja auch vorher wurde mann schnell in die Schublade geschoben mann sei Anti Amerikanisch wenn mann deren Politik verurteilt , und wer jetzt Trump Kritisiert wird halt nicht mehr in die se Schublade geschoben .

Wobei ich eh dagegen  bin bin alles in Schubladen zu Packen, es gibt doch mehrere seiten zu betrachten .  

 

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Das ist ja genau der Zwiespalt, in dem unsere Mainstream - Medien seit dem 8.11. stecken. Jetzt sollten die sich nach Ihrer eigenen Wortwahl mal neu beschreiben. Mit Trump werden wir noch viel Spaß haben, ich hoffe im positiven Sinne.

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Die verschiedenen antiamerikanischen Querfrontwichtel waren bei der aktuellen Wahl ja alle für Trump.

Ich frage mich eher, ob die jetzt von ihren Idol, den Plutokraten Putin, zum Millionenerben Trump als Kämpfer gegen das kapitalistische US-System schwenken.

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Selber nachdenken.

Die Massenmedien sind weder pro- noch antiamerikanisch sondern dienen lediglich der Meinungsbildung gemäß den Vorgaben des Großkapitals/der Hochfinanz.

Deren Ziele und Maßnahmen sind global zu betrachten. Da spielen Regierungen und Ländergrenzen keine besondere Rolle.

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Kommentar von Kuno33
26.11.2016, 22:39

Die Richtung mag ja stimmen, aber die Vorstellung, dass Vertreter des Großkapitals und der Hochfinanz dem TV und Radio vorgeben, was sie zu verbreiten haben, klingt zwar sehr anschaulich, funktioniert aber nicht so. Die Mechanismen sind subtiler und manchmal auch ganz schwer oder gar nicht zu erkennen.

Auch sind Hochfinanz und Großkapital nicht ein einheitlicher Block. Die Richtung ist ja ähnlich, aber man hat untereinander Konkurrenz und ist auch in den Grundlinien nicht ständig einer Meinung.

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