Sind die Lebensmittel vergiftet?

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8 Antworten

Aspartam ist zum Süßen drin (man könnte auch Zucker nehmen, aber viele Kunden mögen halt keinen Zucker wegen der Kalorien usw.). Antioxidantien sind drin, damit die Ware nicht so schnell oxidiert (natürlich könnte man davon weniger oder nichts reintun, dann ist aber das Haltbarkeitsdatum nicht mehr so wie mit).

Antioxidantien können sehr verschiedene Stoffe sein, auch Ascorbinsäure (Vitamin C) ist ein Antioxidans. Oder Vitamin E.

Von welchem Antioxidans reden wir denn gerade?  Je konkreter man etwas über einen Stoff weiß, umso fundierter kann man darüber reden (und umso weniger "Verschwörungstheorien" braucht man). Der Wikipedia-Artikel ist schon recht informativ zum Thema Antioxidans.

Es gibt bis heute keine echte unabhängige wissenschaftliche Studie, die belegt, dass Aspartam krebserregend ist. Die EFSA hat den Stoff als unbedenklich eingestuft, solange man den Wert von 40 mg Aspartam pro Kilogramm Körpergewicht nicht überschreitet. Und das dürfte kaum möglich sein, es sei denn man schaufelt sich das Zeug pur in den Rachen.

Antioxidantien sind keine "Gifte", sondern sie halten dich gesund. Schädliche Umwelteinwirkungen, Krankheiten oder einfach das Altern der Zellen setzen in unserem Körper freie Radikale frei. Diese können zu Zellschäden führen. Antioxidantien binden die freien Radikale und machen sie so unschädlich.

Ich denke, Rauchen, Alkohol, zu viel Fett und Autofahren ist um ein Vielfaches gefährlicher :-)

"Ich habe mal gelesen, dass die Antioxidanzien Krebs verursachen und ihn ernähren, sie fördern ihn!"

Komisch. Sonst werden Antioxidanzien doch immer von Wissenden gelobt, da man ihnen eine krebspräventive Wirkung nachsagt. Egal. Dass jeder Stoff in falschem Maße schädlich sein kann, ist übrigens auch völlig unwichtig, denn die Welt will in krebserzeugend und vor Krebs schützend eingeteilt werden (wissen nur die wenigsten)! Wer würde es denn auch sonst tun?

"Wieso wird sowas unterstützt man kann solche Lebensmittel doch auch anders erstellen oder ?"

Natürlich muss man das schlechteste von den anderen Menschen annehmen. Wären wir in deren Lage, würden wir doch schließlich auch Gift ins Essen rühren. Warum denn auch nicht? Und bei der Auswahl des Giftes kann man natürlich davon ausgehen, dass alle Sicherheitshinweise, die für den Reinstoff gelten, natürlich auch für eine erhebliche Verdünnung gelten, selbst wenn der Stoff eigentlich auch in der Natur vorkommt. Dass bestimmte Stoffe auf ihre Unbedenklichkeit hin geprüft wurden und lediglich eine gewisse Haltbarkeit oder Genießbarkeit sicherstellen sollen, ist natürlich aberwitzig.

Wenn man nach Krebs erregen gehen will ist selbst eine Studie in der Zeitung die ich gelesen habe Schwachsinn zu viel Schlaf erregt krebs und zu wenig auch. Was erregt denn Heutzutage keinen krebs ich meine nur du sollst nicht auf alles verzichten, aber wie die Römer schon sagen Alles in Maßen nicht in Massen. Natürlich ist ein Gesunder Lebensweg von vorteil aber ausnahmen bestätigen die regel. Nimmt man zb einen Kettenraucher wird 80 und ein Sportler wird 55 und bekommt Krebs.

Weil wir Deutschen es nunmal lieben preiswert einzukaufen, um uns eben all das leisten zu können, was wir laut Werbung unbedingt haben müssen um Glücklich zu sein. Die Hersteller aber nunmal was verdienen wollen, also billig herstellen müssen aber dafür viel verkaufen müssen, um eben viel Gewinn einzufahren.

Hast du schon mal medikamente zu dir genommen?

Sind nicht vergiftet. Lerne kochen, erzeuge Deine eigenen Lebensmittel und Du bist aus der Nummer raus. Es gibt leider viele Neunmalkluge und viel zu wenig Aufgeklärte, die pauschal schimpfen. Laß Dich nicht davon anstecken. Wer unbedingt industriell verarbeitete Lebensmittel zu sich nehmen will, muß Abstriche machen. Jeder kann eigene Vorschläge unterbreiten wie man die Lebensmittel schmackhaft, haltbar und gleichzeitig absolut gesund herstellt. Natürlich können wir auch auf die ganzen schönen Pestizide verzichten, Hauptsache der berühmte Apfel ist schön grün und ohne Wurm.

Ein anderes Thema sind billig produzierte Lebensmittel und welche mit viel zu viel Zucker, da bin ich ganz auf der Seite der Kritiker. Nur das muß jeder Einzelne durch sein Kaufverhalten steuern.

Falls ein Mitleser widersprechen möchte: Butter bei die Fische, sonst wird es eine kurze Unterhaltung.

Die tun die "giftigen" Sachen nicht mit Absicht (zumindest nicht in der Absicht uns zu vergiften) in unser Essen, sondern weil es billiger ist. So ist es z.B. billiger eine Limonade mit Aspartam zu süßen als Zucker zuzustzen und einige Zusätze in Backwaren erleichtern die Verarbeitung desTeigs in Maschinen und sparen so Arbeitskräfte ein. Hinzu kommen Rückstände von Pestiziden und Antibiotika.

Es geht auch ohne, aber wer will schon den doppelten Preis für seine Lebensmittel bezahlen.

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