Sind die laufenden Kosten einer Fußbodenheizung höher als bei normalen Heizkörpern,

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7 Antworten

Aufgrund der deutlich niedrigeren benötigten Vorlauftemperatur ist eine FB-Heizung effektiver und damit günstiger zu betreiben. Wenn man zur Wärme-Erzeugung dann auch noch ein Brennwert-Gerät verwendet, läßt sich die Effektivität noch steigern, da das Gerät seine Leistung dem Bedarf anpasst und bedingt durch niedrige Vorlauftemperaturen auch die Rücklauftemperaturen sehr niedrig sind, was den Brennwert-Effekt u. damit die Energie-Ausnutzung erhöht. Der (einzige) Nachteil einer FB-Heizung ist ganz klar ihre Trägheit, der sich aber durch bewußte Regelungs-Einstellungen weitgehend minimieren läßt. Gelegentlich gibt es auch Klagen über "schwere" Beine, was jedoch nicht unbedingt dem Heizsystem anzulasten ist, schaut man sich die körperliche Verfassung der Betroffenen genauer an.

Der Wartungs-Aufwand einer FB-Heizung ist allerdings etwas größer als bei herkömmlichen Heizsystemen, da sie gelegentlich gespült werden muß, um Schlamm und Luft aus den Heizschlangen zu entfernen.

Vom Komfort und Effektivität sind sog. Flächenheizsysteme (zu denen auch Wand- u. Deckenheizungen gehören) unschlagbar, jedoch ist eine Nachrüstung in älteren (bewohnten) Gebäuden natürlich sehr aufwendig und mit viel Staub, Dreck und Bauschutt verbunden und entsprechend kostenintensiv.

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Bei subjektiv gleichem Temperaturempfinden spart man bei der Fußbodenheizung ca. 6-12% Heizenergie (die Angaben sind dazu recht unterschiedlich), da man mit einer geringeren Raumtemperatur auskommt. Im Allgemeinem spricht man von 2-3 Grad geringerer Raumtemperatur. Das ist durch die Strahlungswärme einer Fußbodenheizung bedingt, die auf unseren Körper einwirkt. Die Aussage zu dem höheren Wartungsaufwand ist Quatsch. Ich habe seit 14 Jahren eine Fußbodenheizung und noch nie gespült und habe dies auch nicht vor. Diese Aussage trifft nur zu, wenn Systeme mit alten Rohrleitungen im Einsatz sind und regelmäßig Sauerstoff in das System eingebracht wird. Dann kann es zu Verschlammungen kommen, aber auch dann ist es sehr selten.

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Dürfte auf das Heizverhalten ankommen. Eine Fußbodenheizung muss sich viel länger aufheizen bis der Raum davon warm wird, ein Heizkörper bullert schon nach 2 Minuten richtig.

Wenn man sowieso die Heizung immer an hat und sie nachts nicht stark runterdreht dürften die Kosten mehr oder weniger gleich sein. Aber einfach mal schnell hochdrehen und dann wieder runter (z.B. im Bad, fürs Duschen) geht nur mit Heizkörper. Wenn man stattdessen die FB-Heizung dauernd hoch hat kostet das eben mehr...

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Das liegt ausschließlich beim Benutzer. Eine Fußbodenheizung benötigt eine niedrigere Vorlauftemperatur als eine Heizung mit normalen Heizkörpern, wäre damit schon mal sparsamer. Dann kommen aber noch die übrigen Werte des Hauses dazu: Dämmung, freistehend oder Reihenhaus usw. Die Frage ist also so nicht zu beantworten.

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Kommentar von Uschi2011
03.10.2011, 00:26

Ich dachte an einen Vergleich unter den absolut selben Bedingungen. Also Reihenhaus hier und Reihenhaus da. Oder eine Erdgeschoss oder Dachgeschosswohnung hier oder da. Auch bei dem absolut selben Heizverhalten. Nehmen wir an, eine Familie hat denselben Wohnrau zunächst mit einer Gasetagenheizung beheizt und steigt dann auf Fußbodenheizung um. Wäre das eine gute Entscheidung?

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Die Trägheit einer FB Heizung lässt sich aber durch eine gute Gebäudeisoliereung kompensieren!

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fb-heizung ist effektiver

(so sie fachgerecht verlegt ist)

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Kommentar von Uschi2011
03.10.2011, 00:19

Warum ist das denn so?

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