Sind die Geschichtsbücher fake?

Das Ergebnis basiert auf 25 Abstimmungen

zum Teil 40%
Nein 40%
Er hat recht 20%

17 Antworten

Er hat recht

Michael Jackson äußerte dies damals im Zusammenhang, dass die US-Geschichtsbücher häufig auf die Geschichte weißer Menschen ausgelegt war. Schwarze Menschen, die histroisch bedeutsames leisteten, kamen nicht vor oder wurden, wenn überhaupt, nur am Rande erwähnt. Ebenfalls wurden häufig weißen Menschen die Geschichtsschreibungen bedeutsamer Ereignisse zugesprochen, obwohl manchmal eben schwarzen Menschen hätte die Anerkennung bekommen sollen.

Abstreiten lässt sich das nicht, siehe die Dikussionen um Denkmäler von so manchen historischen Figuren, die sich im Nachhinein als gar nicht so würdig für ein Denkmal erwiesen haben.

Darauf war jedenfalls Jacksons Standpunkt ausgelegt. Er hat niemals die Natur oder wissanschftliche Erkenntnisse angezweifelt. Im Gegenteil, wer sich mit seiner Kunst beschäftigt wird erkennen, dass er stets am Puls der Zeit war:

  • Das "Man In The Mirror" Video enthält viele Rückblicke in der Zeitgeschichte
  • Der Song HIStory enthält historische Fakten, vom Fall der Berliner Mauer, die Mondlandung oder die Rede von Martin Luther King
  • Sein Lied "Earth Song" ist eine Hymne für die Umwelt und Natur und macht auf viele menschengemachter Missstände aufmerksam.
  • Er hat sich stets gegen Kriege eingesetzt, beispielsweise in seinen Song "Heal The World", in der Live-Darbietung vom "Earth Song" oder in seinen verschiedenen Reden.
  • In dem Lieder "Black or White" oder "They Don't Care About Us" geht er auf sozialkritische Aspekte ein. Gerade "They Don't Care About Us" wurde häfig in der Black Lives Matters Bewegung eingesetzt.
Woher ich das weiß:Hobby – Michael Jackson: The King Of Pop. Fan seit 1988
Nein

"Fake" würde ich hier eher nicht sagen, sondern eher einseitig und viele andere Perspektiven fehlen. Das heißt aber noch lange nicht, dass es Lüge oder auch falsch verstanden ( falsch verstanden von denjenigen, die Geschichtsbücher schreiben) ist.

Es sind aber in einigen Geschichtsbüchern durchaus mehrere Perspektiven vorhanden.

Deswegen kann man auch hier nichts verallgemeinern, sondern muss sich jede einzelne Buch richtig anschauen und dann kann man immer noch entscheiden. .

Nein

Zum einen ist die Frage völlig pauschal gestellt und lässt sich so nicht beantworten, zum anderen ist die Frage falsch gestellt, weil du nicht definierst was genau mit 'fake' eigentlich gemeint sei.

Historische Fakten z.B. wie im Großen Ploetz sind sicherlich nicht falsch, allerdings ist durchaus fraglich ob alle Ereignisse, die für die involvierten Gruppen von Relevanz waren, im vollen Umfang (oder überhaupt) dargestellt werden. So kann es durchaus zu perspektivisch eingefärbter Sichtweise kommen.

Und sicherlich existieren auch bewusst geschichtsrevisionistische Darstellungen, gerade in autokratisch geprägten Ländern.

Nein

Fake ist definitiv das falsche Wort.

Ist alles in Geschichtsbüchern objektiv richtig? Vermutlich nicht.

Gerade von der Steinzeit bis Renaissance gibt es oft keine oder nur wenige schriftliche Quellen. Dadurch kann über viele Dinge aus diesen Zeiten nur gemutmasst werden. Hinzu kommt, dass, und das gilt bis heute, der Sieger die Geschichte schreibt. Deswegen ist sie nicht falsch, bei Konfliktthemen aber oft einseitig. Hier geht es in der Regel also nicht um bewusste Fälschung, die den Begriff "Fake" rechtfertigen würde. Natürlich kann es aus oben genannten Gründen aber zu Abweichungen zur Realität kommen.

Bestimmt gab und gibt es auch bewusste Falschinformation bei Geschichtsschreibung, das ist aber nicht die Norm. Ich kann dir kein konkretes, belegtes Beispiel nennen.

LG Andi

Woher ich das weiß:Beruf – Arbeit als Informatiker

Ja, das ist eindeutig so.

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/schulbuecher-in-texas-moses-der-erste-amerikaner-a-1050338.html

Hier ein krasses Beispiel dazu aber auch in der laufenden Zeit, wird zwar nicht viel umgeschrieben, dafür aber alles was nicht passt gelöscht. Leicht daran zu erkennen, das man einmal gelesene Berichte nicht wieder findet. Wer etwas anderes behauptet, der wird seine Gründe dafür haben?

Alte Geschichte natuerlich nicht, allerdings auch in der BRD waren die Schulbücher z. B. nicht vollständig mit dem wahren Vorgang der Kuba Krise z. B. beschrieben.

Die Katyn Sache mit der Ermordung der polnischen Intelligenz durch die Sowjets, kam auch erst sehr spät ans Tageslicht, bevor die Wahrheit darueber ueberhaupt bekannt wurde, geschweige in einem Buch stand.

Darueber hatte ich einen Disput mit einem Schuldirektor vor ueber 50 Jahre, der das bestritt und behauptete, das hätten unsere Historiker herausgefunden und es wäre publik geworden. Das es auch eine Wahrheit gibt, die da sagt, wessen Brot ich es, dessen Lied ich sing, das ist nun ganz verkehrt gewesen.

Lange Gesichter als das an die große Glocke kam und das in der DDR.

Nein, das ist eindeutig NICHT so.

Was vor 50 Jahren vielleicht in manchen Punkten so war, ist heute nicht mehr so.

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@earnest

Es ist immer noch so. Eine objektive Geschichtsschreibung gibt es nicht.

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@MonkeyKing

Es ist nicht so.

Seriöse Historiker - TAUSENDE von ihnen - bemühen sich, der historischen Wahrheit so nahe wie möglich zu kommen.

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@earnest

"Bemühen" ist hier das Stichwort.. Der 2. Welkrieg wurde von den Allierten gewonnen. Hätten sie verloren, hätten wir heute eine andere Geschichtsschreibung.

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@MonkeyKing

Auch das ist in dieser Form falsch.

Es gibt kaum ein Thema, das in der INTERNATIONALEN Forschung derart sorgfältig untersucht wurde wie der Zweite Weltkrieg - und alles, was damit zusammenhängt.

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Das permanente verlinken von Verschwörungstheoretiker D. Ganser durch den User, scheint auf diesen abgefärbt zu haben ?

Hier ein krasses Beispiel dazu aber auch in der laufenden Zeit, wird zwar nicht viel umgeschrieben, dafür aber alles was nicht passt gelöscht. Leicht daran zu erkennen, das man einmal gelesene Berichte nicht wieder findet. Wer etwas anderes behauptet, der wird seine Gründe dafür haben?
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@charmingwolf

Ein Witz, denn guck dir einmal die Geschichtsbücher der BRD in den Schulen an, wie lange sie falsche Fährten legten.

Einen Tag später dann die Antwort: Die Sowjets erklärten sich mit dem amerikanischen Vorschlag einverstanden, die Gefahr eines atomaren Dritten Weltkrieges war vorläufig gebannt. In den Augen der Weltöffentlichkeit ging Kennedy als Sieger aus dem Kuba-Konflikt hervor. Heute wissen wir, dass dies nicht ganz der Wahrheit entsprach. Z. B.

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@zetra

Oder bringe mir einmal den Artikel, das Adenauer die katholische Zentrumspartei aufgefordert hatte fuer Hitler zu stimmen, weil der gegen die Sozis vorgehen will.

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@zetra

und wir wissen auch das Russland nicht immer die ganze Wahrheit sagte.

Gegenteil  zu dir ich Kritisiert Ost wie West

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@charmingwolf

Diesen Vorwurf, weise ich zurück, das Thema entscheidet die Antwort.

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