Sind die die von der Gesellschaft ausgeschlossen werden, die meisten AfD-Wähler?

24 Antworten

Nein, durchaus nicht. Man darf sich nicht davon täuschen lassen, daß es allmählich immer mehr Typen gibt, die Menschen wegen ihrer politischen Übezeugung ausgrenzen, aber das ist nicht "die Gesellschaft", sondern es sind nach wie vor Randerscheinungen,

Solche, die die AfD gewählt haben, sind zum erheblichen Teil keine Ausgegrenzten, sondern solche, die von den übrigen Parteien die Nase gestrichen voll haben, ohne zu bedenken, daß die Pest kein brauchbarer Ersatz für die Cholera ist.

SIcher gibt es auch einige, die die AfD gewählt haben, weil sie hoffen, dadurch verhindern zu können, daß sie in der nächsten Zeit ebenfalls über HartzIV, Niedriglohn und/oder diveres andere ausgegegrenzt werden.

Problematisch an der ganzen Sache ist jedoch, daß es auch diverse AfD-Wähler gibt, die es bevorzugen, andere wegen ihrer Gesinnung oder ihrer sozialen Verhältnisse auszugrenzen. Doch solche gibt es überall, und von dieser Sorte insgesamt gibt es sicher deutlich mehr, die andere  Parteien gewählt haben.

Also in  meinem geselligen nachbarschaftlichen Umfeld haben etliche AFD gewählt und keiner käme auf die Idee, sie deshalb zu ächten. Immerhin sind schon CDU-Politiker zu dieser Partei übergetreten und ihre Gründe dafür sind durchaus einleuchtend.

Interessant ist dabei, dass angeblich "alle" gegen AFD sind, aber die meisten ihren Unmut gegen die Zuwanderung kundtun, wie sie unter Merkel erfolgt ist. Da aber alle anderen Parteien für die grenzenlose Zuwanderung sind, frage ich mich, wen wählen dann die "verbitterten" Deutschen.


Ja, das ist wirklich interessant. Aber das liegt eben daran, vermute ich, dass diese Leute nicht daran glauben, dass die AfD eine bessere Politik machen würde. Einfach nur "dagegen" zu sein reicht eben nicht.

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LG

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https://www.heise.de/tp/features/Deutschtuerken-waehlen-links-Russlanddeutsche-Union-und-Linke-3987180.html?seite=all

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