Sind die in Deutschland lebenden Menschen verwöhnt?

8 Antworten

Ja wir sind alle zu verwöhnt.
Die Ressourcen, die wir verbrauchen übersteigen das Limit dieser Erde und auch im Vergleich zu den meisten Menschen in anderen Ländern leben wir viel besser und viel zu verschwenderisch. 

Wir müssen bewusster Leben. Aber für die meisten Menschen ist es schwer ihre Gewohnheiten abzulegen :( 

Ich gebe uns noch 30 Jahre, bis wir gezwungen sind unseren Wohlstand aufzugeben/ bzw bis wir ihn verlieren. 

Ich finde 30 Jahren noch sehr optimistisch.

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Ich gebe uns noch 30 Jahre, bis wir gezwungen sind unseren Wohlstand aufzugeben/ bzw bis wir ihn verlieren. 

Und ich wette, dann waren Merkel und Obama schuld. ;)

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...Die meisten jedenfalls, nur sind sie es unbewusst. Selbstverständlich ist Deutschland eines der wohlhabendsten und auch sichersten Länder der Welt, um das uns viele beneiden. Jeder, der einmal für eine längere Zeit im Ausland gelebt hat (so wie ich selbst ebenfalls), kann das nur bestätigen:

Wir haben kein reelles Hungerproblem, wir haben kein Problem bei der Trinkwasserversorgung und flächendeckend ein fast schon überstrapaziertes soziales Netz. Diejenigen, die derzeit im Job sind, werden im Schnitt dafür auch recht vernünftig bezahlt.

Es herrscht zudem eine gute Chancengleichheit, da unser Bildungssystem nahezu kostenlos ist. Das wird oft verkannt, denn Chancengleichheit bedeutet Gleichheit am Start - aber nicht am Ziel (eher eine linke Denke). Und zu guter Letzt funktioniert auch unser Rechtssystem im Großen und Ganzen fair und fehlerarm. Wir sind sicher vor willkürlicher Verhaftung, Folter und Todesstrafe.

Wenn man sich das immer mal wieder vor Augen führt, sieht man die Dinge positiver. Mir fallen gerade an den Wochenenden immer bei Spaziergängen wirklich gut und teuer gekleidete Leute auf, die eigentlich den ganzen Tag jubeln müssten, schon morgens beim Aufstehen - aber mit langen Gesichtern und hängenden Mundwinkeln durch die Gegend laufen, als sei das Leben alleine schon eine Strafe.

Also mein Fazit: Ich bin happy (darf man das hierzulande noch sagen?), freue mich über jeden Tag und weiß mein Leben hier echt zu schätzen !

Du bist ein toller Kerl.

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Viele sind es. Das kann man ihnen natürlich schwer vorwerfen.

Was ich aber in der Tat problematisch finde: Viele, denen es gut geht, wissen es nicht zu schätzen und übersehen dabei die, denen es nicht so gut geht. Wer Krieg und Hunger nicht kennt, kann freilich leicht über Flüchtlinge schimpfen. Wer einen vollen Kleiderschrank hat, weil er sich ein Shirt für den Preis eines Brotes kaufen kann, übersieht gerne, unter welchen Bedingungen Billigklamotten hergestellt werden und dass das eigene Wohlbefinden auf den Rücken anderer getragen wird. Und viele übersehen auch, dass es selbst in unserem Wohlstandsland Menschen gibt, denen es nicht so gut geht (wenn auch noch deutlich besser als den Armen in vielen anderen Ländern).

Die weiter Oben ganz bestimmt, die weiter Unten keinesfalls oder biste da etwa anderer Meinung, also genau umgekehrt, das wäre dann der Eckenbrüller des Tages.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Innerhalb meines Studiums hatte ich viel mit Politik z utun

Wie, verwöhnt! 

Es gibt hier eben eine einigermaßen vernünftige Wirtschaft und fähige Leute die gute Produkte herstellen, die auch im Ausland gut ankommen. Sowas hält eine Wirtschaft in Schwung und erhält ein einigermaßen funktionierendes Sozialsystem. Das ist alles harte Arbeit. Verwöhnt wird hier niemand, außer die, die hier schmarotzen kommen und auf unseren Buckeln leben. (abgesehen von Menschen die wirklich in Not sind und hilfe brauchen)

Also z.B. so "Arbeitslos in der 4. Generation-Leute" und "Hartz4, mein Lebenselixier." Oder gegen was polemisieren wir hier?

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@Violetta1

Die und sogenannte Asylberechtigte, bzw Bewerber, die keinen Anspruch drauf haben sollten. Plus der halbe Ostblock, der hier niemals arbeiten wird und sich nur in der warmen Decke der EU Rechte hüllt.

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Im Vergleich zu den USA, Japan und sicher auch noch einigen anderen Staaten leben wir vllt. noch gemäßigt, aber wir sind dennoch so verwöhnt, dass wir diesem Planeten langfristigen Schaden zufügen, welchen die Menschheit in ein, zwei Generationen ausbügeln muss. 

Wir haben hier zwar gute Produkte, aber zu Kosten von anderen Ländern .. wenn wir nicht so gierig wären ( ein Haus wollen, alle paar Jahre nen neues Auto, jedes Jahr Urlaub, usw.) dann müssten die Menschen auch nicht so hart arbeiten. 
Mäßigung existiert in dieser verkommenen Gesellschaft nicht mehr .. natürlich sind wir viel zu verwöhnt und das lässt sich nicht mit "Harter Arbeit" rechtfertigen.

Aber versteh mich nicht falsch, das Verhalten der Menschen welche absolut keinen sinnvollen Beitrag zu dieser Gesellschaft leisten find ich auch nicht gut. 

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@Revolli

Mäßigung existiert in dieser verkommenen Gesellschaft nicht mehr .. natürlich sind wir viel zu verwöhnt und das lässt sich nicht mit "Harter Arbeit" rechtfertigen.

Nicht ganz unrichtg,t mMn.

Das wir uns teure Autos und Häuser kaufen, liegt wohl an unsere wackeligen Finanz bzw "Kredit"system. Auch das hält natürlich die Wirtschaft am laufen und wird wohl irgendwann zusammenbrechen.

Aber alles in allem war es zig Jahrzehnte lang  harte Arbeit und etwas höheren Menschenverstand schuld, das wir in Deutschland da sind, wo wir sind. Wenn andere Länder das nicht gebacken bekommen, warum auch immer, siehe zB Afrika, wo die meisten Verantwortlichen Macht und Geldgierig sind, und deswegen korrupt bis ins Mark, ist doch nicht die Schuld des deutschen.

Und wie gesat, ncht vergessen, das die meisten Konsumgüter auf Kukki gekauft werden hier. Einzig unser Sozialsystem läaast andeuten das wir im Vergleich zu anderen Ländern "verwöhnt" sind. Aber wie gesagt, der Aufbau eines solchen Systems war harte Arbeit für Kopf und Körper.

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@mistergl

Ich versuch nett zu sein ^^ , also wenn sich irgendwas davon böse anhört nicht persönlich nehmen :D

Das mit dem Auto und Haus, liegt meiner Meinung nach daran, dass wir in einer Gesellschaft erzogen werden, wo es als normal angesehen wird diese Objekte zu besitzen. Zudem stellt man damit seinen sozialen Status zur Schau und man bekommt Lob und Zuspruch von Verwandten und Freunden wenn man sowas beistzt.

Wie "Ohh du hast ein schönes Haus/Auto ... blablabla" ...

und die Ressourcenverschwendung, welche mit dem Kauf/Benutzen(bei Autos Benzin und Diesel)/Instandhalten von diesen Dingen miteinhergeht ist um einiges fataler als der Zusammenbruch von einem Finanzsystem ... 

Wenn in ein paar Jahrzehnten/ vllt einem Jahrhundert die Kinder im Geschichtsunterricht lernen, wer unseren Planeten ausgebeutet hat, dann werden es unsere Generationen sein, welche verhasst und verflucht werden. Wir nehmen dem Planeten und somit auch der Menschheit die Grundlage zu einer angenehmen Existenz. 

Zu deinem Beispiel Afrika:

1. In Afrika müsste es eine Kontinentalrevolution geben um die (wie von dir bereits gesagt) zT korrupten Systeme in der Oberschicht zu zerschlagen und eine gute Infrastruktur, vorallem in der Bildung und grundlegenden Ernährung zu schaffen ... die einzelnen Staaten haben einfach nicht genug Einfluss und Macht um etwas auszurichten.

Afrika müsste sich zusammenschließen um wirklich realistische Zukunftschancen in dieser Welt zu haben (und die sollten sich beeilen, denn in etwa 15 Jahren wird dort in einigen Regionen das Wasser ausgehen)

2. Die "reichen" Staaten müssen beim Aufbau helfen, jedoch ohne sich eigennützig in die Politik einzumischen (wie die USA und auch Russland es leider tun) ... natürlich dürfen auch keine ausländsichen Firmen die Ressourcen der Bevölkerung stehlen( Stichwort US-Ölunternehmen oder Hedgefonds die Land aufkaufen und die Einheimischen vertreiben).

Auch die Vernichtung von Arbeitsplätzen (zB durch Überfischung oder Freihandelsabkommen und den damit verbundenen Verboten) dürfen nicht mehr da sein ... sprich wir (die westlichen Staaten) müssen unsere Interessen zurück schrauben, weil wir anderen Ländern mit unserem handeln die Entwicklungschancen nehmen. 

Und da wären wir schon wieder beim Thema ... ja wir leben zu verwöhnt, weil wir in fremden Gebieten Ressourcen klauen (auch wenn es rechtlich abgesichert ist, so ist es moralisch noch lange nicht in Ordnung ... im Gegenteil es ist total verwerflich)

Was ist Kukki ^^?

und was die harte arbeit betrifft, da schließ ich mich Apfelkind86 an. 

... Wir hatten eine bessere Ausgangslage und zudem noch Unterstützung von den USA (Marshallplan) beim Aufbau dieses Landes ... 

zudem ist es in den heißeren Ländern (das gilt für viele Länder in Afrika, aber auch in Brasilien, usw) zu einigen Zeiten wegen der Hitze unmöglich ordentlich zu arbeiten ... versuch das mal :/ diese Länder haben halt schlechtere Bedingungen dort etwas aufzubauen, weil die Arbeitsmoral durch viele verschiedene Einflüsse extrem weit im Keller ist ... Die Bedingungen dort sind nicht zu vergleichen mit Deutschland (und jetzt komm nicht mit sowas, wie in Deutschland ist es dafür kalt oder so xDD das ist es in den Ländern auch :P)

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Das ist alles harte Arbeit.

Glaub mir, die meisten Menschen in 3. Weltländern arbeiten sehr viel härter und sehr viel länger als die meisten von uns und bekommen gerade mal einen Bruchteil dessen, was wir hier haben.

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