Sind die ANTIFA Terroristen?

12 Antworten

Man sollte noch aufgrund Aktionen einzelner auf die Gruppierung schließen. Das gilt für die ANTIFA genauso wie z. B. für Islamisten.

Oder möchtest Du jetzt auch die CDU, die SPD, die christlichen Kirchen ... eigentlich alle Arten von Organisationen verbieten, nur weil sich jeder einzelnen davon Gewalttäter angehören.

... wobei man der ANTIFA durch Selbsternennung angehört, ähnlich wie es bei Anonymous der Fall ist. Es ist halt ein Kollektiv und keine Organisation im gebräuchlichen Sinne.

Der Begriff "Terrorismus" wird momentan nahezu inflationär gebraucht. Es besteht jedoch ein grosser Unterschied zwischen Steine werfen und mit Bomben oder Lastwagen Zivilisten töten (auch wenn ich beides nicht gutheisse).

Was Terrorismus ist, hängt auch immer vom Blickwinkel der Gesellschaft und deren Umstände ab. Ist es nicht Terrorismus wenn Rechte Asylunterkünfte anzünden? War es Terrorismus als militante Kommunisten versuchten die Nazis zu sabotieren? Ist es Terrorismus wenn man mit Waffengewalt sein eigenes Volk schützt (so wie momentan im kurdischen Syrien)? Das sind alles gute Fragen auf die es keine eindeutige Antwort gibt.

Es ist also nicht so einfach zu beantworten was Terrorismus genau ist bzw. wo die Grenzen zwischen Widerstand und Terrorismus verlaufen. Beispiel Syrien und die Kurden. Die YPG und die YPG (bewaffnete kurdische Seperatisten) kämpft gegen den IS. Sind sie Terroristen? Gemäss EU-Terrorliste schon. Gemäss moralischen Kompass wohl für die meisten nicht. Einig ist man sich höchstens beim IS und dessen Anschlägen.

Doch zurück zur Antifa: Wenn die Gesellschaft nach Rechts rückt ist auch der opositionelle Widerstand einfacher als Terrorismus zu bezeichnen. Doch mit eigentlichem Terror hat dies nicht viel zu tun. Die Antifa ist zudem keine homogene Organisation sondern ein Sammelbegriff für diverse Strömungen.

Die Antifa lässt sich also nicht einfach verbieten, höchstens einzelne Gruppen aus der Antifa. Wobei ein Verbot taktisch nicht immer Sinn macht. Durch ein Verbot kann sich die Gruppe radikalisieren und wirklich terroristisch werden, zudem sind sie dann schwerer nachrichtendienstlich zu überwachen.

Ich persönlich (nur meine Meinung) bin nicht der Auffassung dass die Antifa terroristisch ist. Sie mag militant und teilweise begrenzt gewaltätig sein, doch dies ist noch lange kein Terrorismus. Den Begriff Terrorismus sollten wir auf jene anwenden die wirklich welche sind (z.B. IS) und die haben mit dem Vorgehen einer Antifa nichts zu tun.

Nein, schon allein weil es "die eine Antifa" nicht gibt.

Antifa ist keine feste Organisation mit festen Mitgliedern, Strukturen usw. sondern lediglich ein Oberbegriff für verschiedenste Gruppen, die in irgendeiner Weise gegen Faschismus, Rassismus und sonstige Formen von Diskriminierung kämpfen. Antifa kann sich also praktisch jeder nennen, der in dieses Schema passt. Aus dem Grund gibt es auch innerhalb der Bewegung sehr unterschiedliche Gruppierungen und Menschen mit sehr unterschiedlichen Ansichten: Es gibt dort zwar sehr radikale und gewaltbereite Gruppierungen, genauso aber auch Menschen, die jegliche Form von Gewalt ablehnen und sich einfach nur politisch sinnvoll engagieren wollen. 

Einzelne Gruppierungen kann man durchaus als terroristisch einstufen, aber das auf die komplette Bewegung auszuweiten ist ganz einfach falsch. Man muss immer den Einzelfall betrachten.

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Vorweg: Ich kann mit der "Ideologie" der Antifa nichts anfangen, genauso wenig wie von irgendwelchen NPD'lern oder anderen Knalltüten. Meinetwegen kann man auch noch die Islamisten dazuzählen, sind ja auch Extremisten, wenn auch "importiert".

Was mich da aber immer wundert, bei der Antifa, warum sie sich eigentlich so verhalten. Das wundert mich übrigens auch bei der SPD, die wohl immer alles dafür tun mag, unbeliebt zu sein, aber das ist ein anderes Thema.

Nehmen wir mal an, jemand von der Antifa ist links bis linksradikal (je nach Präferenz), und da will man doch eigentlich andere von ihrem Gesellschaftsmodell überzeugen?

Nun kommt in irgendeine Kleinstadt, die kein Mensch kennt, eine Gruppe von 20 Rechten, von der zuvor noch nie jemand gehört hat. Das ganze würde wenn überhaupt nur als Randnotiz in die Zeitungen kommen und die Rechtsradikalen hätten keine nennenswerte Plattform.

Aber sie haben ja ihre (ungewollten) Werbehelfer der Antifa, die dann mit zighundert Leuten die ganze Innenstadt im harmlosesten Falle nerven, im schlimmeren Falle auch mal Autos anzünden oder Schaufenster demolieren.

Das ist ja nicht nur verdammt schlechte Werbung für sie selbst, sondern indirekt sogar Werbung für ihre Feinde?

Oder in Kandel, das ist so 80 km von mir entfernt, gab es wegen des Mordes an einer 15 Jährigen Rechte Demos. Kann man durchaus geschmacklos finden, wie das teilweise inszeniert wurde, aber die Antwort der Antifa war noch beschuckter.

"Bunt statt braun" und das übliche Gedöns. Davon abgesehen, daß natürlich nicht jeder Rechte Demonstrant gleich das Dritte Reich will, sieht es für Außenstehende dann doch so aus, als wäre der Antifa der Mord völlig egal.

Statt so einer Kindergartenaktion, hätten sie doch z.B. auch ne Demo machen können wie "Frauen schützen - vor Islamisten und rechten Tätern" (um mal deren Sprachgebrauch etwas zu nutzen) oder "Jeder Mord ist einer zu viel - treffen wir Vorsorge, daß so etwas nicht öfter passiert".

Das würde doch auch zu deren Ideologie passen, aber würde sie vor Normalbürgern nicht als totale Kasper dastehen lassen und (für sie) positiver Nebeneffekt, sie würden vielleicht sogar Anhänger gewinnen? ;)

Ebenso verstehe ich nicht, warum unter Multikulti dann immer ausgerechnet der Islam verstanden wird. Er mag ein Teil davon sein, aber nicht 90 %. Es gibt hier auch Italiener, Spanier, Griechen, Polen, Russen, usw..., die ihren Teil beitragen. Wenn die Antifa alles auf Moslems reduziert, spielen sie doch sogar das Spiel der Rechtsradikalen mit, nur mit (scheinbar) umgedrehtem Vorzeichen?

Was soll das? Kann mir das mal ein Linker erklären, was ihr Euch dabei denkt?

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