Sind die Ärzte zu schlecht oder warum sterben so viele Kinder nach Badeunfällen im Krankenhaus?

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9 Antworten

Hallo binschongros

Der Grund dafür ist, dass man unter Wasser nicht atmen kann und keinen Sauerstoff bekommt, gerade wenn das Unfallopfer erst nach Minuten gerettet und dann reanimiert wird entstehen schwere Gehirnschäden, da die Gehirnzellen ohne Sauerstoff am schnellsten absterben

Dies führen dann zusätzlich einer Schwellung und da sich das Gehirn im Schädel nicht ausdehnen kann drückt die Schwellung die Blutgefäße zu und der Schaden vergrößert sich bis hin zum Hirntot.

Natürlich könnten die Ärzte den Patienten weiterhin so wie du es sagst mit Technik und Medikamenten, nur ist damit niemandem mehr geholfen, was bringt es jemandem weiterzuleben, der nur noch eine leere Hülle ist und nichts mehr selbst machen kann.

LG

Darkmalvet

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Kommentar von binschongros
20.07.2016, 22:56

Aber das ist doch immernoch besser als ganz tot wenn die die Maschinen ausmachen

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Kommentar von PTkizi
21.07.2016, 18:20

der hirntod entspricht dem biologischen tod und ist nicht umkehrbar... einen Körper am leben halten, dessen hirn unwiederbringlich tot ist, ist sinnlos.

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Wenn durch den Unfall bestimmte Organe irreversibel geschädigt sind dann ist das Opfer womöglich noch am Leben. Die Körper stellt aber nach und nach die anderen Funktionen ein.

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Die Medizin hat eben einfach auch Grenzen wo sie nicht mehr helfen kann. Diese Grenzen sind in den Letzten Jahren schon sehr weit in Richtung Rettung verschoben worden. Heute überleben Patieneten die vor 30 Jahren noch sichere Todeskandidaten waren. Aber irgenwann ist eben die Grenze doch erreicht.

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Es ist immer sehr schwer jemanden zu behandeln, der lange unter Wasser gelegen hat. Durch den Sauerstoffverlust sind Organe meist irreversibel geschädigt, insbesondere das Gehirn. Zudem füllt sich die Lunge mit Wasser, die dadurch ebenfalls geschädigt wird und nicht mehr ihre Funktion erfüllen kann. Da können auch die besten Ärzte oft nicht viel machen.

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Das ist leider ein ganz ganz trauriges Thema. Um zu verstehen wie es zu den Todesfällen im Krankenhaus kommt muss mann verstehen wie die Lunge funktioniert. Die Lunge verfügt über eine Reihe von Schutzreflexen . Der wichtigste Schutzmechanismus beruht auf dem Schleim . Jeder kennt das zum bsp. bei husten , da wird dann immer ein wenig Schleim mit abgehustet. Dadurch versucht die Lunge sich zu reinigen. Denn mit dem Schleim werden auch Rauchpartikel und Krankheitserreger nach draußen befördert. ( Deshalb husten Raucher auch oft). Dieser Schutzreflex kann jedoch auch zum Fluch werden. Dringt nur wenig Wasser in die Lunge ein kann es sich dort überall bis in die feinsten Verästelungen der Lunge verteilen. Der gerettete ist sogar ansprechbar. Er kommt dann in die Klinik zur Beobachtung. Und plötzlich bekämpft seine Lunge die verunreinigung . Sie bildet überall in ihrem inneren Schleim damit ist dann keine Sauerstoffaufnahme mehr möglich weil alle Lungenbläschen verstopft sind. Mann nennt das auch sekundäres ertrinken. Leider ist das so.

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Kommentar von Askomat
06.07.2016, 02:52

Oh shit! Sehr informativ. :/

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Kommentar von Darkmalvet
06.07.2016, 11:05

Das ist aber nicht der Grund das so viele Ertrinkungsopfer sterben, der Grund dafür sind oft die schweren Gehirnschäden, die schon nach kurzer Zeit entstehen.

Sekundäres Ertrinken ist recht selten und wird eigentlich nur dann gefährlich, wenn man es nicht mehr rechtzeitig ins Krankenhaus schafft, etwa weil das Ertrinkungsopfer schnell genug gerettet wurde und die Eltern es deswegen nicht für nötig erachten überhaupt ins Krankenhaus zu gehen.

Im Krankenhaus stehen sehr effektive Behandlungsmethoden zur Verfügung, im Notfall gibt es immernoch die Hlm oder die Ekmo um die Funktion der Lunge für einige Zeit zu ersetzen.

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Das liegt nicht an den Ärzten.
Wenn man (egal ob Kind oder Erwachsener) mehrere Minuten im Wasser treibt ohne Luft zu bekommen können die besten Ärzte meistens nicht mehr helfen.

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Da gab es erst vor Kurzem einen recht traurigen Vorfall, geschehen in einem Berliner Badesee. Ein bestimmter Einzeller hatte sich ins Hirn eines Mädchens eingenistet und dort irreversible Schäden ausgelöst. Das Kind konnte leider nicht mehr gerettet werden. Medizin vermag Einiges, doch stößt sie immer wieder auch an ihre Grenzen. Antibiotika z.B. wirken nicht bei allen Mikroorganismen.

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Kommentar von Darkmalvet
06.07.2016, 11:08

Hast du dazu zufällig einen Link ?

Den normalerweise kommt dieser Einzeller in Deutschland nicht vor, nur in Amerika

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Weil Menschen nun einmal ertrinken. Da kann die Medizin so weit sein, wie sie will.

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Kommentar von binschongros
20.07.2016, 22:56

Aber die Ärzte im Krankenhaus haben doch so Maschinen

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Das liegt nicht an den Ärzten der Mensch hat so viel Wasser in den Organen das er es nicht mehr schafft ...

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