Sind die Ärzte auf viele Flüchtlinge vorbereitet?

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5 Antworten

Nein....die vielen Ärzte sind nicht auf die Flüchtlingsflut vorbereitet.

Das Problem liegt allerdings noch eine Etage tiefer.

Dank der Politik der letzten Jahre sind die Krankenkassen nicht einmal in der Lage 50,-- € pro Quartal für die Mitglieder zu zahlen. Man spricht im Fall der AOK von 35,-- € pro Mitglied.

Wenn jetzt die Flüchtlinge mit einer allgemeinen Gesundheitskarte begünstigt werden, dann wird dies hauptsächlich die Pflichtversicherer treffen, sprich die AOK. 1 Millionen Flüchtlinge mal 35,-- € mal 4 Quartale = 140 Millionen mindestens an mehr Belastung.

....und wer meint dies würde der Staat bezahlen, der sollte sich dann gleich auch mal untersuchen lassen....die Beiträge werden wohl eher erhöht.

Den meisten hier ankommenden Menschen fehlt jegliche medizinische Grundversorgung. Dies fängt bei einfachen Impfungen an, und hört bei der Zahnversorgung auf. 

Es ist also zu erwarten, dass Flüchtlinge, die das für sie kostenlose Gesundheitssystem begriffen haben, dieses dann auch wahrnehmen. Folglich werden wir einen Zulauf im Gesundheitssystem erhalten. 

Ähnlich schaut es dann bei Sanitärbedarf und der Pharmazie aus, die schon jetzt rein vorsorglich Überproduktionen fährt.

Der Rattenschwanz nimmt halt kein Ende....

Wir können gespannt darauf sein, wie das die Politik schafft.

die Einwanderer werden ja mit Taxis zu Ärzten und Einrichtungen gefahren, die warten dann mit laufende Motoren, bis der Einwanderer fertig behandelt ist. Wenn die deutsche Oma ins Krankhaus gefahren werden muss, kostet das 80.-  bar Kralle von ihre 620.- Euro Rente.

Das Volk zahlt das alles, das Volk zahlt zb auch schon lang die Mitversicherung von Familienmitgliedern in der Türkei, wenn der Türke in Deutschland lebt.

Das Volk zahlt, zahlt die ganze Zeche, zahlt Lehrgeld für seine Schlafmützigkeit.

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@suziesext04

wer zahlt denn die Taxis? man hat sich beim Gesundheits,- Schul- Sozial- und Wohnungswesen keinerlei Gedanken gemacht, und am Ende des Jahres werden nur rote Zahlen geschrieben! Und dann wills keiner gewesen sein - das ist die Dramatik, daß wir unsere Identität verlieren - wie wärs mit Seehofer als neuen Kanzler?

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Was heißt vorbereitet?

Wie du schon geschrieben hast ist es teilweise schon momentan schwer in gewissen Bereichen einen Termin zu bekommen und Wartezeiten von Monaten oder im Extremfall auch über 1 Jahr sind durchaus möglich.

Teilweise herrscht da entsprechender Mangel und viele Ärzte behandeln nur noch privat.

Das ist natürlich ein Problem, dass sich schon lange angebahnt hat.

Und sicher: wenn da noch mehr Menschen versorgt werden müssen (was ja bei einer regulären Krankenversicherung bzw Versorgung der Fall ist), wird sich das natürlich weiter negativ auswirken.

Ich denke irgendeine sinnvoll Planung, die denke ich schon vor der Flüchtlingssituation sinnvoll gewesen wäre, wird es auch in absehbarer Zeit nicht geben.

" Was ist an der These der unterschiedlichen Terminvergabe je nach Portemonnaie?"

Manche Ärzte handhaben das schon so.

Bei wiederum anderen ist es so, dass diese nicht zwischen Kassen- und Privatpatienten unterscheiden.

Das es aber eine Menge Ärzte gibt die nur noch privat behandeln und man dort oft einfacher und schneller Termine bekommt ist klar.

Da ist das Gesundheitssystem keinesfalls drauf vorbereitet - wie auch ?

Der größte Teil war doch bisher med. unterversorgt. Alleine die Kosten, die Gesundheit auf unseren Standard zu heben werden riesig sein. Da werden viele sowieso erst einmal eine Krankenhausbehandlung benötigen. Wenn ich daran denke, was alleine die monatelangen stationären Tuberkulosebehandlungen kosten werden ....... 

Ich glaube nicht, dass die Flüchtlinge zahlenmäßig gegenüber der Allgemeinbevölkerung ins Gewicht fallen. Probleme  machen den Kliniken und den  Niedergelassenen aber kulturelle Besonderheiten und sprachliche Probleme. Da kommt es z.B. zu längeren Verweildauern im Krankenhaus, weil man mit dem Dolmetscher bezüglich der Termine nicht klar kommt, an denen sowohl er als auch die behandelnden Ärzte Zeit haben.

die längere Verweildauer würde doch mehr Geld kosten, da handeln die Kliniken und Krankenhäuser nach Diagnose und Befund, unabhängig von Dolmetschern, und allein die Versorgung mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, von allem anderen mal abgesehen, ist aus Sicht der Ärzte natürlich eine zusätzliche Anforderung an die Belastbarkeit der Praxen. Spätestens seit Einführung der Gesundheitskarte hat jeder ein Anrecht und Anspruch auf gleiche Behandlung.

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Privatpatienten wurden schon immer bevorzugt, lange bevor es Flüchtlinge gab. Wer das meiste zahlt, bekommt den schnellsten Termin. Das war schon immer so und hat rein gar nichts mit den Flüchtlingen zu tun. die gehen übrigens nicht in eine normale Arztpraxis, sondern werden von den Gesundheitsämtern versorgt, wo Otto-Normalverbraucher sowieso nicht hingeht.

Du solltest dich mal besser informieren, bevor du so einen unsäglichen Blödsinn schreibst.

Ja, danke, der Stau bleibt trotzdem, ich hab ja nicht gesagt, daß jetzt die Flüchtlinge die vollen Wartezimmer verursachen - aber ärgere dich bitte jetzt nicht, wenn du trotzdem erst in einem halben Jahr einen Termin bekommst..

im übrigen ist das ja nun erst recht eine Diskriminierung für besagte Klientel, wenn das stimmt, was du zum Besten gibst...

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@bachforelle49

Dass Privatpatienten bevorzugt werden, ist schon immer der Fall. Schon seit vielen vielen Jahren. An dieser Klientel verdient ein Arzt ja auch das meiste. Also ist es nahe liegend, dass er zu allererst Privatpatienten behandelt, denn die machen sin Portmonee dick.

Das Problem ist eher, dass die Beschränkung für Neuniederlassungen so hoch sind. Eine Bekannte wollte sich als neue Kinderärztin niederlassen und hat keine Genehmigung erhalten. Die Behörden wollen lieber übervolle Wartezimmer, damit die Ärzte entsprechend gut verdienen können.

Es gibt ja genug Ärzte, nur haben die oft ein Problem, eine Praxiszulassung zu bekommen. In unserem Ort gibt es auf 10.000 Einwohner nur zwei Hausärzte, weil sich kein anderer niederlassen darf.

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"

Die gehen übrigens nicht in eine normale Arztpraxis, sondern werden
von den Gesundheitsämtern versorgt, wo Otto-Normalverbraucher sowieso
nicht hingeht.

Du solltest dich mal besser informieren, bevor du so einen unsäglichen Blödsinn schreibst."

Vielleicht solltest du dich auch richtig informieren?

Es ist sogar so, dass durch die Krankenkarte die es jetzt gibt, die Flüchtlinge direkt zum Arzt können, das war ja schon lange so geplant.

Und auch davor war es idr so, dass man mit einem entsprechenden Schein, den man sich vorher holen musste, idr freie Arztwahl hatte.

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@kayo1548

In Bayern werden die Flüchtlinge erst durch die Ärzte der Gesundheitsämter untersucht. Ich habe noch keinen einzigen Flüchtling bei meinem Hausarzt gesehen, obwohl es in unserem Ort ein großes Flüchtlingsheim gibt. Die Flüchtlinge gehen zum Gesundheitsamt und nicht zu den niedergelassenen Ärzten. Beim Hausarzt gibt es keinen Dolmetscher. Denk doch mal bitte mit. Was nutzt es einem Flüchtling, zu einem Arzt zu gehen, der ihn gar nicht versteht???

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@ollikanns

In Erstaufnahmestellen kommt das sicher vor und ansonsten gibt es manchmal auch später bei größeren Einrichtungen feste Termine um Dinge zu vereinfachen - aber ein Muss ist das nicht.

"Was nutzt es einem Flüchtling, zu einem Arzt zu gehen, der ihn gar nicht versteht???"

Einige sprechen auch Englisch und Dolmetscher sind so oder so je nach Sprache rar gesät und die Qualität meist bescheiden und sicher gerade für solche Fachinformationen oft nicht ausreichend.

Und daneben gibt es auch entsprechende freiwillige Helfer die da bei einem Arztbesuch zur Seite stehen, z.T: auch Muttersprachler.

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