Sind das wirklich Dissoziation?

6 Antworten

Hey,

ja, es könnte sich um eine Art von Dissoziation handeln. Unter dem Begriff Dissoziation finden sich verschiedene Symptome und auch Krankheitsbilder, eines davon die Depersonalisation, bei der sich der Betroffene nicht dem Körper zugehörig fühlt.

Es kann sich zB. so anfühlen, als ob man nur "ein Kopf" ist und der Körper darunter völlig unwirklich. Oder es sind Gliedmaßen betroffen. Oder eben auf den ganzen Körper bezogen.

Depersonalisierung kann folgende Ursachen haben: Phobien, starke Depressionen, starker Stress, posttraumatische Belastungssymptome/störung.

So und ähnlich haben ja auch andere Personen hier geantwortet. Ich möchte aber noch was wichtiges zufügen:

Bevor die Therapeutin und du diese Empfindungen als Dissoziation einstufen, ist es sehr wichtig erstmal alle organischen/körperlichen Ursachen auszuschließen.

Missempfindungen und Schmerzen in den Gliedmaßen können auch andere Gründe als psychsiche haben. Dafür solltest du das bei einem Hausarzt deines Vertrauens ansprechen und ein Blutbild machen lassen, anschließend gegebenenfalls Überweisung zum Neurologen etc.

Erst wenn bei deiner Beschreibung das organische ausgeschlossen ist, sollte man es als Dissoziation bezeichnen.
LG, mika

Ich war beim Hausarzt aber er wissen nicht warum das so ist weil es ja auch immer wieder aufhört und meist nur nachts und bei viel Stress ist . Deswegen sagte er ich solle das mit meiner Psychiaterin besprechen

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@pikiii

Wurde bei dir Eisenmangel festgestellt? Eisenmangel kann zu ziemlich ähnlichen Symptomen führen im Rahmen eines RLS (Restless Legs Syndrom)

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Wurde nicht

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Das klingt nach Depersonalisation. Depersonalisation ist, wenn einem der eigene Körper als fremd vorkommt. Oft sind vor allem die Glieder betroffen. Depersonalisation ist eine dissoziative Störung.

Im Unterschied zu einer Psychose ist der Patient nicht "verrückt". Er kann ganz genau zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Er weiss, das mit ihm etwas nicht stimmt.

Depersonalitation tritt selten isoliert bzw. meist im Zusammenhang mit anderen psychischen Erkrankungen auf. Allen voran Angststörungen und ferner auch Depressionen.

Wenn die Depersonalisation im Zusammenhang mit z.B. einer Angststörung auftritt ist sie ein Symptom derer. Man versucht also die zugrunde liegende Krankheit zu bekämpfen. Dies kann mittel Psychotherapie und in schwereren Fällen auch mittels Medikamente geschehen.

Depersonalisation als isolierte Krankheit zu behandeln ist schwierig, nicht zuletzt, da es keine Medikamente dagegen gibt. Es gibt jedoch Hinweise, dass Lamotrigin, Aripiprazol und Opioid-Antagonisten dagegen helfen können... offiziell dafür zugelassen sind sie jedoch nicht.

Unter dem Strich bleibt also nur eine intensive Psychotherapie (ob mit oder ohne Medikamente).

Wenn, dann ist es eine Depersonalisation.

Es könnte aber ebenso gut einfach nur  Magnesiummangel sein. 

Eine Dissoziation ist es nicht. Denn das ist, wenn man ein traumatisches Ereignis so abspaltet, dass man sich nicht mehr dran erinnern kann oder wenn wann gerade im Moment was schlimmes erlebt, dann spaltet man sich ab und hat das Gefühl, man ist nicht mehr in seinem Körper, sondern beobachtet sich dabei. Dies hilft, die schrecklichen Momente zu ertragen.

Dann gibt es noch die Derealisation. Da hat man das Gefühl, als wie wenn man seine Umwelt wie von weiter ferne wahrnehmen würde, so, als wie wenn man gar nicht richtig da wäre. 

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