Sind das ausreichende Gründe um ins Heim zu kommen?

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6 Antworten

Wenns schon ans Ritzen geht, iste s ziemlich weit, gell? Wenns sich da wer drüber mokieren will, hat er/sie wohl keine echte Ahnung.. Hast Du vielleeichte inen Schulpsychologen, mit dem Du Dich erstmal beraten kannst? Ansonsten denke ich, Ihr braucht schon eine Familienberatung, vielleicht dass Deine Eltern dann erkennen,w as grad "net so dolle" ist.. und wenn das nix bringt, wird die Beratung auch wissen, wie weiter. Oder würdest Du Dich erstmal zu nem Psychologen trauen? Denn der sieht dann ja auch,w as los ist und kann Dir weiterhelfen.

Alles Gute hjedenfalls!

isso96 16.08.2012, 16:35

ich habe ja versucht mit ihnen zu reden, es kamen nur vorwürfe, sie haben sich nicht für meine Situation interessiert, sie sehen nicht wie es mir geht. :s

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Ich habe von 14 - 16 in einem Heim gelebt. Anfangs war es hart und man muss sich eben an Regeln gewöhnen. Aber wenn du freiwillig gehst, stehen die Chancen gut, dass du in eine lockere Gruppe kommst. Ich kann es nur empfehlen. Im Zeugnis hatte ich einen Halbjahresdurchschnitt von 5,0 und bin ins Heim gekommen... das Endzeugnis war dann 2,0. Dir wird dort vielleicht etwas Druck gemacht, der dich anfangs nervt, aber wenn alles vorbei ist, wirst du erkennen, wie sehr es geholfen hat. Aber vorsicht: Ich habe auch erlebt, dass Leute im Heim asozialer wurden, als sie es vorher waren. Du musst im Heim die Fähigkeit haben, mit Leuten klar zu kommen, mit denen du privat nie etwas machen würdest. Sie werden deine Kameraden, vielleicht sogar Freunde, auch wenn du damit nicht gerechnet hättest.

Es kommt nun auf mehrere Dinge an: Erstens dein Alter und zweitens die Krankheiten deiner Eltern.

Da eine Form der Verwahrlosung und Aufsichtspflichtverletzung durch deine Eltern aus deiner Beschreibung hervorgeht dürfte das für das Jugendamt reichen. Oftmals werden den Eltern jedoch Fristen gesetzt und die Chance gegeben die Missstände abzuschaffen.

Was du auf jeden Fall mal für dich tun solltest ist ein paar Abende die Woche etwas außer Haus zu tun. Sportverein, Musikschule oder sonstwas. Außerdem solltest du dich mehr um die Schule kümmern und was mit deinen Freunden unternehmen. Dass Eltern kleinere und auch größere Arbeiten von und Tätigkeiten von ihren Kindern einfordern ist normal, dass was du beschreibst ist es allerdings nicht. Also schraube deine Tätigkeit auf ein Normalmaß zurück und konzentriere dich auf das was wichtig ist, deine Zukunft = Schule!

Sollten deine Eltern dann vermehrt aggressiv werden würde ich an deiner Stelle kurzerhand die Polizei rufen. Wenn das fruchtlos bleibt musst du dich ansonsten selbst den Behörden wie Jugend- oder Sozialamt vorstellen.

Ich denke mal das du hier nicht so gute Antworten bekommst, probiere das selbe mal der Bravo, bei Dr. Sommer zu schreiben die haben immer gute Tipps usw. Wenn dir das aber zu doof ist dann weiss ich leider keinen Anderen Rat! Und noch erwas es tut mir leid was in deiner Familie ab geht ich wünsche dir viel Glück Lg

Puh, das hört sich aber überhaupt nicht gut an.

So geht das nicht. Eltern haben eine Sorgfaltspflicht und es kann nicht angehen, dass Du als Putzfrau/mann missbraucht wirst.

Meine Kinder (15,17,19) machen auch viel im Haushalt, aber wir schmeissen das zusammen, denn ich gehe auch arbeiten.

Auch finde ich es bedenklich, dass Dein Vater seine Agressionen an Dir auslässt. Natürlich macht Dich das psychisch total fertig.

Deshalb mein Rat: 0180 1110111 (telefonseelsorge). Dort bekommst Du gesagt, wohin Du Dich wenden kannst. Was mir auch noch Sorgen macht, ist, dass Du beginnst ein Borderline-Syndrom (Ritzen) zu entwickeln. Ritzen nimmt Dir zwar momentan den seelischen Druck, ist aber sehr gefährlich.

Fühl Dich von mir gedrückt und viel Glück, bei dem was Du unternimmst. So kann und darf es nicht weitergehen.

Viel Kraft wünscht Dir

Petti3

achja und es ist nicht so, als würde ich mich nicht im sie kümmern weil sie krank sind, ehr im gegenteil, ich leide mit. Aber ich muss Abstand gewinnen, um nicht völlig kaputt daran zu gehen.

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