Sind das Anzeichnen für Depressionen?

Support

Liebe/r Melli887,

auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen.

Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule sein.

Oder schau einmal hier vorbei: http://www.nummergegenkummer.de und hier: http://www.bzga-essstoerungen.de

Herzliche Grüße

Eva vom gutefrage-Support

7 Antworten

Aua, das ist ja wirklich unschön bei dir zuhause. Bei solchen Familienverhältnissen wünsche ich dir, dass du gute Freunde hast, selbstbewusst bist und stark genug das durchzustehen. Du solltest darüber nachdenken wie du am besten durch die Zeit durchkommst und aus der Situation rauskommst, also mit 18 sofort ausziehen ist sicherlich ein wichtiges Ziel.

Ansonsten musst du dich natürlich nicht schlagen lassen und wenn es nicht anders geht kann auch das Jugendamt schon vor dem Alter von 18 Jahren helfen. Auf jeden Fall musst du relativ schnell da raus, denn du hast noch das ganze Leben vor dir und nur weil deine Familie oder dein Vater keine guten Menschen sind, heißt das ja nicht, dass du selbst auch dein Leben komplett wegschmeißen musst, du wirst ne Weile brauchen das alles hinter dir zu lassen, aber das geht natürlich.

Du brauchst ja deinen Vater und deine Familie nicht zwangsläufig in deinem Leben. Ich kenne ein paar Freunde, die keinen Kontakt zu ihren Familien haben, teilweise auch wegen Missbrauch und Schlägen, manche kommen damit hervorragend klar und leben mittlerweile einfach ihr eigenes Leben und sind bewundernswert, weil man ja so am Rande weiß wie hart ihre Kindheit war und wie schlimm das auch sein muss keinen Rückhalt aus der Familie zu haben, aber sie scheinen damit ihren Frieden gemacht zu haben und glücklich zu sein und ich will dich aber nicht anlügen es gibt auch andere, die ein Leben lang darunter leiden, mehrere Therapien hinter sich haben und nie so wirklich selbst leben konnten, weil sie immer die Vergangenheit beschäftigt hat.

Ich kann das gut verstehen, aber ich denke oft wie schlimm das ist, dass z.B. 4 Jahre von 14 bis 18 dann quasi dazu führen, dass ein mensch die restlichen 60 Jahre bis zu seinem Tod immer nur daran denkt und nicht selbst leben kann. Ich hoffe, dass du zu denen gehörst du das hinkriegen. Leicht wird das sicher nicht und es hilft ja auch nicht zu denken dem und dem geht es noch schlimmer, aber wenn du kannst, bewahre dir auf jeden Fall den Glauben und den Mut sobald du alt genug bist einfach selbst dein Leben zu leben. Dann war es eben schlecht bis jetzt - ich will das nicht runterspielen, ich weiß nicht, ob ich an sowas zerbrechen würde, aber du lebst und du kannst dich entscheiden zu kämpfen dafür, dass nicht andere darüber entscheiden wie du lebst, sondern du selbst.

Was du beschreibst klingt schon nach Depression, aber das wäre ja auch kein Wunder. Ich mein das würde doch jeden total traurig und auch wütend machen bis man irgendwann vor lauter Angst und Trauer darüber, dass man es daheim nicht schön hat, depressiv werden würde - würde mir auch so gehen, wahrscheinlich jedem. Ist ja auch ne unglaublich harte Dauerbelastung. Mein Rat wäre so viel es geht entfliehe dieser Welt, mach viel, viel mehr mit Freunden. So oft du kannst ignoriere dein Zuhause und konzentriere dich darauf wie du da heil rauskommst, denn das geht. Schau, dass deine Noten passen, dass du ne Ausbildung kriegst und nichts wie weg da, eigene Wohnung und anfangen alles aufzuarbeiten, vielleicht gleich ne Therapie machen, viel mit Freunden abhängen, im besten Fall ne super Beziehung suchen und finden - es kann alles gut werden, verliere daran nicht den Glauben, aber du musst durchhalten.

Alles Gute!

Es tut irgendwie sogar gut mal zur Abwechslung etwas anderes zu hören als das „Jeder hat Probleme“, von meiner Mutter. Ich kann aber nicht einmal gute Noten schreiben, bei dem Stress zuhause. Ich verlier alles momentan. Meine Freude und Freunde, meine Zielstrebigkeit, mein Selbstbewusstsein, weil mein Vater sehr gut Gegenargumente bringen kann und ich nur noch am Rand der Verzweiflung stehe und generell den Kontakt zur „Außenwelt“. Ich isoliere mich komplett und Kapsel mich von der Welt ab. Ich war sehr lange sehr selbstbewusst und dachte an das was noch kommt, aber es geht um jetzt und die Situationslage macht einen verrückt. Ich wusste das es psychisch anschlagen würde oder wird. Ich bekomm schon Minderwertigkeitskomplexe

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Versuch mal: Aufschreiben, was du tun musst, was notwendig ist. Und davon arbeite ab. Und schau, ob das Abgearbeitet dich beruhigt und ⬆️ bringt.

Du bist in nem Loch. Versuch mit kleinen Schritten raus zu kommen. Motivier dich mit aufschreiben und abhaken vom Erledigtem.

Du denkst sehr viel an das Negative, das zieht dich ⬇️.

Versuch ⬆️ mehr zu gucken.

Äußerst interessant.

Ich kenne solch eine Situation/Lebenslage. Mir hat es immer sehr geholfen in den Wald zu gehen und einfach tief ein und aus zu atmen bzw. den Wald, die Natur zu genießen. Vielleicht ist der Wald auch für dich ein entspannender Ort. :)

am liebsten würde ich einfach schreien.

Vielleicht solltest Du genau das tun!

Schrei es raus. Danach fühlt man sich einfach besser :)

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

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Durch das ganze kann ich mich selbst nicht mehr als normalen Menschen sehen. Wie komme ich aus dieser Situation wieder heraus? Welche Ärzte brauche ich, um normal zu werden?

  1. Logopäden
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  5. Welche noch?

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LG tghzu

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