Sind Christentum und Islam reine Gegenreligionen?

17 Antworten

:-)))......

der Islam ist eine reine Gegenreligion.

Wenn der Islam eine Gegenreligion ist, dann liegt es im Auge des Betrachters, ob er den Islam als eine satanische Religion einstuft. Gleichsam liegt es im Auge des Betrachters, ob der Islam alleinig auf die Vernichtung des Juden- und Christentums lehrt.

Gehen wir zurück auf den Religionsgründer Mohammed und seine Taten.

Was finden wir im Umgang mit den Banu Quraiza?

(Um hier emotionslos zu wirken zitiere ich einfach nur islamische Quellen, die ein jeder geneigte Leser für sich selbst interpretieren möchte)

Ibn Ishaq berichtet auf Seite 464:

  • Schließlich mussten sich die Quraiza ergeben und der Prophet ließ sie im Gehöft der Bint Harith, einer Frau vom Stamme Nadjjar, einsperren. Sodann begab er sich zum Markt von Medina, dort, wo heute noch der Markt ist, und befahl, einige Gräben auszuheben. Als dies geschehen war, wurden die Quraiza geholt und Gruppe um Gruppe in den Gräben enthauptet. Darunter befanden sich auch der Feind Gottes Huyayy ibn Akhtab und das Stammesoberhaupt Ka`b ibn Asad. Insgesamt waren es 600 oder 700 Männer, einige behaupten sogar, es seien zwischen 800 und 900 gewesen. Als sie damals in Gruppen zum Propheten geführt wurden, fragten sie Ka`b: „Was glaubst du, wird man mit uns tun?“ „Werdet ihr es denn nie begreifen?“ rief Ka`b, „seht ihr denn nicht, dass der Rufer niemals aufhört zu rufen und dass diejenigen, die weggebracht werden, nie mehr zurückkehren. Es ist der Tod, bei Gott!“

Alle Männer (600 bis 800) wurden enthauptet. Die Frauen und Kinder wurden in die Sklaverei gezwungen. Über die Unterscheidung eines Jungen (versklavt) von einem Mann (getötet) gibt der folgende Hadith von Abu Dawud 38.4390 Auskunft:

  • Atiyyah al-Qurazi berichtete: “Ich war unter den Gefangenen der Banu Quraiza. Ihre Begleiter untersuchten uns. Diejenigen, deren Haare schon gewachsen waren, wurden ermordet und diejenigen, die noch keine Haare hatten, blieben am Leben. Ich war unter denjenigen, die noch keine Haare hatten. “

Das Hab und Gut des Stammes wurde als Beute beschlagnahmt. Ibn Ishaq schreibt auf Seite 466:

  • Der Prophet verteilte den Besitz, die Frauen und Kinder der Banu Quraiza unter den Muslimen. Er legte fest, welche Anteile an der Beute jeweils den Reitern und Unberittenen zustanden und behielt selbst ein Fünftel ein. Jeder Reiter erhielt drei Teile, nämlich zwei Teile für das Pferd und ein Teil für sich selbst. Jeder Unberittene bekam ein Teil. Am Tag des Sieges über die Quraiza gab es 36 Pferde. Es war dies die erste Beute, die auf diese Weise aufgeteilt wurde und aus der ein Fünftel einbehalten wurde. Diese Regelung des Propheten wurde auch in den folgenden Feldzügen angewandt.

Die Frauen und Kinder wurden unter den Muslimen aufgeteilt. Nach einer damals “gebräuchlichen Praxis”, die vom Koran in Vers 4.24 sanktioniert wurde, konnten gefangen genommene Frauen als Sexsklavinnen gehalten werden. Mohammed nahm ebenfalls seinen Anteil. Ibn Ishaq schreibt auf Seite 466:

  • Eine der gefangenen Frauen, Raihana bint Amr, behielt der Prophet für sich selbst. Sie blieb in seinem Besitz, bis er starb. Als er ihr vorschlug, sie zu heiraten und sie aufforderte, den Schleier zu tragen, bat sie ihn, er möge sie lieber als Sklavin in seinem Besitz behalten, da dies für beide einfacher sei. Der Prophet kam ihrem Wunsch nach. Bei ihrer Gefangennahme zeigte sie ihre Abneigung gegenüber dem Islam und hielt am Judentum fest. Der Prophet beachtete sie deshalb eine Zeit lang nicht und war darüber sehr enttäuscht. Eines Tages aber, als er mit seinen Gefährten zusammensaß, hörte er hinter sich das Geräusch zweier Sandalen und sprach: „Dies ist Thalaba, der mir die frohe Kunde bringt, dass Raihana den Islam angenommen hat.“

Eine Reihe von Hadithen von Buchari und Muslim erzählen von diesen Ereignissen. So schreibt Buchari in 5.59.443-449:

  • Aischa berichtete: „Als Mohammed von der Schlacht von Al-Khandaq zurückkam, legte er seine Waffen nieder und nahm ein Bad. Da trat Erzengel Gabriel, dessen Haupt von einem Dunst bedeckt war, zu ihm hin und sagte: „Du hast deine Waffen niedergelegt! Bei Allah! Ich habe meine Waffen noch nicht niedergelegt.“ Der Prophet Allahs sagte: „Wo soll ich jetzt hingehen?“ Gabriel sagte: „Diesen Weg“, und zeigte in die Richtung, wo der Stamm der Banu Quraiza lebte. Also machte sich der Prophet Allahs auf in diese Richtung.“

Buchari schreibt zudem in 5.59.362:

  • Ibn Umar berichtete: „Die Juden von Banu An-Nadir und Banu Quraiza griffen zur Waffe gegen den Gesandten Allahs, worauf die Leute der Banu An-Nadir von ihm vertrieben, während diejenigen von Banu Quraiza geduldet wurden (in Medina). Als die Quraiza aber danach wieder zur Waffe griffen, wurden ihre Männer getötet und ihre Frauen und Kinder und Vermögen unter den Muslimen verteilt. Nur einige von ihnen gingen zum Gesandten Allahs und er gewährte ihnen Sicherheit. Sie traten dann zum Islam über. Der Gesandte Allahs vertrieb alle Juden aus Medina. Es waren Juden der Banu Qainuqa', die Leute von 'Abdullah bin Salam und die Juden von Banu Haritha, sowie alle anderen Juden, die in Medina wohnten.“

Leider ist die Geschichte wahr. Nach dem Korankommentar von Ibn Kathir, der über den folgenden Link abrufbar ist, wird in den Versen 33.26-27 auf den Völkermord an den Banu Quraiza verwiesen:

  • 33.26 Und Er veranlasste diejenigen vom Volke der Schrift, die ihnen halfen, von ihren Kastellen herabzusteigen, und warf Schrecken in ihre Herzen. Einen Teil erschlugt ihr und einen Teil nahmt ihr gefangen.
  • 3.27 Und Er gab euch zum Erbe ihr Land und ihre Wohnungen und ihr Gut, und ein Land, das ihr nie betratet. Und Allah hat Macht über alle Dinge.

Dazu möchte ich einen früheren Beitrag von mir kopieren.

Er erklärt hoffentlich einigermaßen, was da zwischen Chritentum und Islam passierte:

Mohammed kannte nur Hörensagen über Juden- und Christentum. Er war aber scheinbar sehr angetan von dem was er hörte.
Das Christentum entstand aus dem Judentum - Jesus war selbst Jude und wollte eigentlich nur das Judentum reformieren.
Mohammed hingegen war weder Jude noch Christ. Seine Religion entstand auch nicht aus Juden- oder Christentum. Stattdessen nahm Mohammed sich den Arabischen Hauptgott, erklärte ihn zum alleinigen Gott und mischte sein Halbwissen mit der Arabischen Kultur in seine Religion.

Er nahm sich also einen arabischen Gott und wandelte ihn um.

Im Detail:

Vor Mohammed glaubte man im Arabischen Raum an mehrere Gottheiten.
Allah war zuvor der Mondgott Al-Ilah (Hauptgott der Kaaba) der mit der Mondgöttin verheiratet war uns dessen Töchter die Sterne waren.
Diese heidnische Religion wird meist die "arabische Mondgott-Kultur" genannt.
"Allah" soll angeblich sogar die arabische Kurzform von "Al-Ilah" sein.
Mohammed zerstörte dann in der Kaaba die Statuen aller anderen Gottheiten und erklärte Allah zum alleinigen Gott. Die Ablehnung von Götzendienst ist heute ein Eckpfeiler des Islam.
Laut Hadithen sagte er sagte zu den Quraisch:
"Ich nehme euch nicht Allah weg, sondern nur seine Frau und seine Töchter. Was ich möchte ist, dass ihr es annehmt"
Doch die Quraisch nahmen Mohammeds neuen Glauben nicht an.

Und weil die Quraisch, sein eigener Stamm, seinen Glauben nicht annahm, wollte er sich mit ihnen (auf eine wankelmütige Art) versöhnen:

Später wollte Mohammed sich dann mit den Quraish (immerhin seinem eigenen Stamm) wieder aussöhnen, die noch immer an ihre heidnischen Göttinnen glaubten. Mohammed bekam also eine "Offenbarung" nach der man auch diese Göttinen zur Fürbitte anrufen dürfe.
"Diese sind die erhabenen, deren Fürbitte erhofft wird."
Namentlich ging es dabei um die Göttinnen al­Lāt, alʿUzzā und Manāt.
So liest man z.B. in Ibn Ishaq: Dann gingen die Leute auseinander, und die Quraisch, erfreut über das, was über ihre Gottheiten gesagt worden war, kamen heraus und sagten, Mohammed hat in großartiger Weise über unsere Götter gesprochen. Er erklärte in seinem Vortrag, dass sie die erhabenen Gharaniq sind, deren Fürbitte genehm ist"
Auch Sahih al-Bukhari bestätigt diese Überlieferungen (Bukhari, Band 6, Buch 60, Nummer 385) und ebenfalls Ibn Sa’d und Tabari nahmen sie als authentisch an.
Doch dann begriff Mohammed, daß er seine frühere Botschaft (eines reinen Monotheismus) aufs Spiel setzt. So sagte er später, Satan hätte ihm diese Verse eingehaucht und er strich sie.
Heute sind diese Verse bekannt als die "Satanischen Verse".

Er wollte Anfangs noch dazugehören, darum sagte er "wir sind Brüder und beten denselben Gott an" - aber insbesondere die Juden zeigten ihm die Fehler des Islam auf (er bestand halt zu einem großen Teil aus Hörensagen und falschen Informationen).

So wird im Koran anscheinend angenommen, bei den Christen wäre Maria ein Teil der Trinität (Koran 5:116: O Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen gesagt; "Nehmt mich und meine Mutter als zwei Götter neben Allah?")

Doch statt seine Religion nun anzupassen, behauptete Mohammed jetzt daß seine Religion das Update 3.0 sei. Die Widersprüche zu den anderen Religionen, die aber laut Koran ja vom selben Gott sein sollen, versuchte man dann durch "Verfälschung der vorherigen Schriften" zu rechtfertigen.

Christentum und Islam schließén sich einander aus.

Das hat folgende Gründe.

Der Islam ließ bisher keine Emanzipation der Frau zu. Frauen haben kaum Rechte. Denn der Islam ist eine Männerwelt. Die Pflicht, ein Kopftuch zu tragen, ist klar ein Relikt der noch bestehenden religiösen und Gattengewalt.

Die Erfordernisse bezüglich der Reinlichkeit sind eher mit dem Judentum vereinbar. Rituelle Waschungen gibt es im Christentum nicht.

Trotz der Tatsache, dass das Christentum zur Religion des Buches gehört, sind in den islamischen Ländern Christentum und Islam nicht völlig gleichberechtigt. Christliche Gemeinden müssen oft hohe Hürden überwinden, wenn sie ein Goltteshaus bauen möchten. Hier in Deutschland wird von den islamischen Gemeinden erwartet, dass sie ohne Beschränkung Moscheen oder Gebetsräume bauen können.

Auch gibt es im Islam Konfessionen, die eine weltliche Macht im Staate strikt ablehnen. Sie können sich einem in der Verfassung verankerten Laizismus nicht unterordnen. Auch verwerfen sie den Liberalismus in der westlichen Gesellschaft. Sie sehen diesen als eine Bedrohung ihrer Anschauungen an.

Deshalb kann der Islam nur dann geduldet werden, wenn er sich unserer realen demokratischen Grundordnung unterwirft. Mann und Frau sind gleichberechtigt. Beide haben die gleichen Entwicklungschancen. Auch hat der Staat allein das Gewaltmonopol. Kein islamistischer Geistlicher darf zur Gewalt zur Schaffung eines islamischen Staates aufrufen. Hier in Deutschland ist kein Platz für einen Kalifen. Wer Hass und Intoleranz predigt, hat bei uns nichts zu suchen.

Einen aussagekräftigen Vergleich zwischen Bibel und Koran liefert die logisch aufgebaute Argumentation der folgenden Seite: http://www.islamseite.de

Sehr interessant sind auch die Zeugnisse von Konvertiten, die unter dem Artikel verlinkt sind.

Im Grunde basieren alle drei Religionen auf dem Judentum.

Die Christen sagen halt, dass Jesus der erwartet Heiland ist. Jesus war ja Jude. Die, die immer noch Juden sind, glauben nicht, dass Jesus der prophezeite Erlöser ist, sondern halten ihn mehr oder weniger für einen Betrüger.

Der Islam sagt, dass Jesus zwar ein Prophet war, aber glauben auch nicht, dass er der prophezeite Erlöser war.

Eigentlich beten alle drei den gleichen Gott an. Wenn man es ganz drastisch formuliert (und gewillt ist den folgenden Shitstorm hinzunehmen) sind Christentum und Islam jüdische Sekten.

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