Sind Beziehungen heute noch Zeitgemäß?

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Liebe/r nathanielr,

Deine Frage ist durchaus interessant, doch mit Deiner Erfahrung hier auf gutefrage.net und mit unserer Plattform solltest Du wissen, dass das Forum der richtige Ort für diese Frage ist. Ich habe Deine Frage nun geschlossen.

Aufgrund der vielen tollen Antworten wäre es aus unserer Sicht sehr schade gewesen, zu diesem Zeitpunkt noch eine nachträgliche Löschung durchzuführen und die Antwortgeber damit zu „bestrafen“. Aus diesem Grund haben wir die Frage nun ausnahmsweise nur geschlossen. Bitte beachte dies in Zukunft und stelle Fragen dieser Art in unserem Forum: http://www.gutefrage.net/forum.

Herzliche Grüsse

Amelie vom gutefrage.net-Support

12 Antworten

Also ich bin seit über 4 Jahren glücklich liiert, seit kurzem auch verlobt. Früher hätte ich mir das auch nicht vorstellen können... ich hielt die Vorstellung für langweilig. Aber ich denke, dass man selbst "zur Ruhe kommt" und irgendwann, wenn man sich ausgetobt hat merkt, dass sone stinknormale Beziehung eigentlich was sehr schönes ist. Ich finde es schön, einen Mann zu haben, mit dem ich mir vorstellen kann alt zu werden und auch Kinder zu bekommen. So "altmodisch" das auch sein mag, so ist der normale Lauf der Dinge. So sollte es eigentlich sein. Das ist doch die Natur des Menschen, dachte ich. Man sollte Selbsttreue nicht mit Geld-/ oder Karrieregeilheit verwechseln. In einer Beziehung sollte man die Träume gemeinsam verwirklichen und dabei auch jeweils die Unterstützung des Partners bekommen (ich mache mich zum Beispiel mit ganz toller Unterstützung von meinem Freund grade selbstständig). So gibt es auch keinen langweiligeren Alltag, als wenn man Single ist. Nur der Sexpartner beibt immer derselbe ;) Wenn man immer nur auf der Couch hockt und einem das gefällt, warum nciht? Jedem das seine. Wenn beide damit einverstanden sind? Wir haben auch beide den gleichen Freundeskreis, wodurch wir oft selbst dann zusammen sind, wenn wir mit unseren Freunden unterwegs sind. Ttrotzdem kann jeder sein eigenes Ding machen und auch mal ordentlich feiern, ohne dass der andere zickig wird.

Kurzum: es wird vielleicht alles "normaler" als am Anfang einer Beziehung, aber wenn man Ziele und Pläne hat und tolle Dinge unternimmt, wie zum Beispiel Reisen, dann wird es definitv nicht langwelilg ;)

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OK, dann fang ich mal an...

Ich bin mit meinem Freund jetzt seit gut 8 Jahren zusammen. Die ersten 2 Jahre waren wir in dieser Phase des verliebt-seins, in der einem eh alles um einen herum egal ist und man den Partner durch die rosarote Brille sieht. Dann ist das Gefühl langsam abgeflaut. Als wir das gemerkt haben, haben wir beschlossen, mehr für unsere Beziehung zu tun und gehen seitdem immer wieder auf Selbsterfahrungs- und Tantra- Seminare, anfangs, weil wir was ändern wollten, und jetzt, um unsere Beiehung immer weiter zu vertiefen und uns weiterzuentwickeln...

Jetzt zu deinen Fragen:

  1. "Alltag" leben wir so, dass wir einander immer mehr die Wahrheit, auch die nicht so schöne, sagen, dass wir einander vertrauen und unterstützen, und uns immer mehr aufeinander einlassen. Wenn du Sachen wie Routine meinst, die gibt es bei uns eigentlich nicht.

  2. Sehr. Darurch, dass er darauf besteht, dass immer die Wahrheit auf den Tisch kommt, habe ich weniger Gelegenheit, mich zu verstecken, und mehr Gelegenheit, mich selber so zu sehen und anzunehmen, wie ich wirklich bin.

  3. Nein. Ich habe mich in der Zeit auch sehr verändert, und von den Sachen, die ich mir jetzt erhoffe, wusste ich damals überhaupt noch nichts. Andere Sachen sind einfach abgefallen, oder haben sich erfüllt.

  4. Keine Kompromisse im Sinne von "ich verzichte auf etwas wegen dir". Viele Kompromisse im Sinne von "ich sehe, dass das wichtig ist, und bemühe mich darum"

  5. Ja. Und trotzdem wird es immer noch besser. Überraschend, nicht? ;-)

  6. Ja, Sehr. Ausser es herrscht gerade dicke Luft, was auch öfter vorkommt. Obwihl ich viel gelernt habe, mag ich mich immer noch nicht so gerne streiten, und habe es lieber, wenn alles harmonisch ist; worüber sich mein Freund, der jegliche Form von Unwahrheit verabscheut, oft beschwert.

  7. Viele. Die Freunde, die ich seitdem gefunden habe, sind eigentlich meine ersten "wahren" Freunde. Vorher waren Freunde oft eher oberflächliche Bekanntschaften, zum ausgehen, oder aus dem Studium. Jeztz habe ich mehr Menschen um mich, denen ich wirklich nahe bin und die mich wirklich kennen.

  8. Sehr selten, aber es kommt schon mal vor.

  9. Wenn ich mehr Zeit so verbringen könnte, wie ich wollte, ja. Im Moment arbeite ich sehr viel, komme erst nach hause wenn es schon dunkel ist und habe eigentlich gar nichts von meinem "Alltag".

  10. Gar nicht, im Gegenteil. Er vertraut mir mehr, fällt nicht mehr so oft in seine Muster, und wenn, dann checkt er es sehr schnell und kann inzwischen auch darüber reden. Er schweigt sich viel weniger aus als früher und vergräbt sich nicht mehr tagelang in seinem Schneckenhaus.

Ich finde, einer der größten Vorteile einer Beziehung ist, dass man intensiv die Möglichkeit bekommt, sich mit einem anderen Menschen auseinanderzusetzen und sich auf ihn einzulassen.

**Und natürlich gibt sie mir die Möglichkeit, sehr viel Zeit damit zu verbringen, das Schönste auf der Welt anzuschauen, nämlich die Augen meines Liebsten. Das kann ich eh nicht richtig in Worte fassen. **

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Du hast mit allen deinen Punkten irgendwo Recht. Dies erfährt man aber erst, wenn man schon eine oder mehrere längere Beziehungen mit Zusammenleben hinter sich hat. Genau deine angesprochenen Diskussionspunkte bzw. deine Intention dahinter kann ich gut nachvollziehen.

Ich habe eine vierjährige Beziehung hinter mir (inkl. 2,5 Jahre zusammenwohnen), das Alltag schleicht sich leider schneller ein, als man denkt - und damit auch Unzufriedenheit, Trägheit, Verlust der Selbststreue (wie du es nennst)... Aber dies habe ich persönlich erst gespürt, als es zu spät war bzw. als die Trennung schon ausgesprochen war. Im Nachhinein weiß ich, dass es das beste war, was mir hätte passieren können. Ich habe mich danach wieder neu kennengelernt, meine eigenen Bedürfnisse gespürt und die Zeit für mich allein genossen.

Seit einem Jahr bin ich nun wieder in einer Beziehung, wir wohnen aber nicht zusammen. Und ich denke, dass ich diesmal auch nicht so schnell in eine gemeinsame Wohnung ziehen würde, auch wenn es bei uns gut läuft. Aber ich genieße die Zeit für mich alleine doch sehr, möchte nicht ständig Kompromisse eingehen und im Alltagszoff versinken. Aber dies lernt man erst mit der Zeit, deutlich wird es einem am meisten nach einer Trennung. Aber man lernt daraus und kann es in Zukunft anders machen. Ich würde in Zukunft, sollten mein Freund und ich in den nächsten Jahren zusammenziehen, darauf achten, dass ich mir selbst treu bleibe, dass ich nicht in den Alltagsfrust verfalle, dass ich auch mal Zeit für mich alleine verbringe.

Ich glaube, dass man einfach lernen muss, wie die perfekte Beziehung für jeden selbst aussehen soll, damit man glücklich wird. Das wird jedem anders gehen, jeder hat andere Erwartungen und Wünsche. Wenn die Wünsche nicht die selben sind oder die Routine überhand nimmt, funktioniert es nicht. Oder es funktioniert, aber richtig zufrieden ist man nicht.

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Gute Frage. Klar, es hat alles seine Vor- und Nachteile, auch eine Beziehung und auch, in wie weit man sie ausübt. Ich sehe das so: wenn man etwas wirklich will, dann kann man es immer schaffen.

Mein Freund und ich sind jetzt seit über 5 Jahren zusammen. Die Beziehung läuft gut, wird wohnen zusammen, sehen uns jeden Tag, haben guten Sex, haben zum Teil gemeinsame Hobbies und mehr oder weniger den selben Freundeskreis. Ab und zu sehen wir uns auch mal nicht, und das ist auch okay. Wenn wir keine Lust aufeinander haben, kleben wir halt nicht aneinander oder halten uns in unterschiedlichen Räumen auf. Es passt einfach.

Aber wenn es so weitergeht mit der Wichtigkeit des Berufes (das ist meiner Meinung nach der Auslöser für jeden anderen Beziehungskiller, weil unser Job einfach z.T. mehr als die Hälfte unserer Tageszeit einnimmt und so wenig Zeit für andere Dinge bleibt), dann wird das wohl mehr oder weniger die Beziehung der Zukunft sein, so wie du das geschildert hast. Sowieso, wenn man mal auf die letzten 50 Jahre zurückblickt, Zwischenmenschliche Beziehungen, vor allem Partnerschaften, haben nen ziemlich krassen Wandel gemacht, das eher konservative ist dem eher chauvinistischen und schließlich total unabhängigen Art und Weise, eine Beziehung zu frühren, gewichen, was meiner Meinung nach ein wenig schade ist (wobei es auch hier wieder Vor- und Nachteile gibt).

Traurig traurig... da kann man sich nur glücklich schätzen, wenn man in einer funktionierenden Partnerschaft lebt :-)

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So ich stelle einfach mal ein paar Fragen in die "Gruppe" vielleicht traut sich ja der eine oder andere diese ernsthaft zu beantworten...

  1. Wie stellst du dir deinen Alltag in der Beziehung vor?
  2. Wie sehr hat dich dein Partner positiv verändert?
  3. Hast du noch dieselben Ziele und Wünsche die du früher schon hattest?
  4. Wie viele Kompromisse gehst du in deiner Beziehung ein?
  5. Ist der Sex so wie du ihn immer haben wolltest?
  6. Freust du dich deinen Partner abends zu sehen?
  7. Wie viele Menschen hast du seit beginn deiner Beziehung kennengelernt?
  8. Ist Eifersucht ein Thema in eurer Beziehung?
  9. Ist dein Alltag so wie du ihn dir wünscht?
  10. Wie sehr hat dich dein Partner negativ verändert?

Wo drauf ich hinaus will ist, ist man in einer Beziehung wirklich glücklicher oder ist es der Wunsch einfach nicht allein zu sein? Hatte man nicht als Single auch viel Spass mit seinen Freunden / Freundinnen? Muss man unbedingt fest gebunden sein?

Nennt mir doch mal einfach die Vorteile eurer Beziehung? Und schreibt mir welche Nachteile ihr dadurch ausräumt?

Das wird sicher eine spannende Diskussion.

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Kommentar von derpettederpson
30.08.2012, 15:44
  1. Bestenfalls hat eine Beziehung keinen Alltag. Zumindest sollten beide Partner versuchen, diesen, so weit es geht zu vermeiden.

  2. Mein Partner und ich haben uns beide poritiv verändert, wir sind gemeinsam gewachsen und hören damit auch nicht auf.

  3. Ich habe, dadurch dass ich mich verändert habe und gereift bin, andere Ziele als früher, die allerdings mit meinem heutigen Wissens- und Reifestand keinen vergleichbaren Wert zu meinen alten Träumen haben (meine heutigen Träume und Ziele sind nicht materiell bezogen).

  4. Ich gehe viele Kompromisse ein. Schließlich will man ja friedlich sein :-) aber wenn mir ein Kompromiss mal nicht passt, dann sage ich es auch und dann versuchen wir, eine andere Lösung zu finden.

  5. Ja! Mal ist er besser, mal schlechter, aber generell würde ich ihn niemals (nicht nur des Sex wegen) eintauschen wollen!

  6. Meistens schon, ab und zu kommt es auch mal vor, dass ich nicht so Lust auf ihn habe. Dann ziehe ich mich zurück und das ist dann auch in Ordnung.

  7. Sehr viele! Ich bräuchte wahrscheinlich mehr als 3 Paar Hände, um sie abzuzählen. Allerdings ist der Kontakt nur mit wenigen geblieben.

  8. War es Anfangs, aber wenn man so lange zusammen ist, ist Eifersucht auch irgendwann kein Thema mehr. Schließlich liege ich am Ende des Tages neben ihm im Bett :-)

  9. Manchmal könnte er entspannter sein, es ist so viel Hektik in der Gesellschaft. Manchmal wünsche ich mir, die Zeit bliebe einfach mal einen Moment lang stehen.

  10. Negativ in keinem Verhältnis zu dem, wie er sich positiv verändert hat! Klar es gibt immer etwas, was man an seinem Partner nicht mag, aber ich bin auch nicht perfekt. Hierfür gibts Kompromisse ;-)

Ich denke es ist eine Mischung aus glücklicher sein und nicht alleine- sein- wollen. Man kann als Single mit Sicherheit auch viel Spaß im Leben haben, aber wir Menschen sind Rudeltiere und auch darauf ausgelegt, uns fortzupflanzen. Spätestens da kommt ja das Verlangen nach einem anderen Menschen.

Wenn man nicht fest gebunden sein möchte, gibt es mal wieder Kompromisse, wie z.B. offene Beziehungen (ich liebe nur dich, aber ich schlafe auch mit anderen). Ist aber schwierig, könnte ich mir selber niemals vorstellen, aber ich kenne einige, die das so handhaben.

Vorteile meiner Beziehung:

*ich entwickle mich ständig mit meinem Partner weiter *ich habe jemanden, der immer für mich da ist *ich habe jemanden, mit dem ich Dinge auf einer anderen Basis erlebe *ich habe jemanden, bei dem ich mich sexuell ausleben kann

Nacheile meiner Beziehung: *ich muss Kompromisse eingehen und darf nicht immer egoistisch sein

ich weiß, viele Dinge würden auch auf normale Freundschaften zutreffen, aber der Unterschied, das Gefühl von "Liebe" ist einfach unglaublich schwer in Worte zu fassen. Es ist Zuneigung, mehr voneinander haben wollen. Nach vorne schauen, auf eine andere Art und Weise. Gemeinsamkeit.

Schwieriges Thema^^ schreibst du eine Doktorarbeit oder so darüber? Hast das ziemlich krass analysiert wie ich finde... aber auch sehr gut! :-)

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Kommentar von Baerliehn
30.08.2012, 15:44
  1. siehe mein KOmmentar oben, ein bisschen mehr Action vielleicht, aber das ist ja auch immer ne Zeitsachen
  2. sehr! ich bin viel ausgeglichener, selbstbewusster und auch emotionaler und kritikfähiger geworden :)
  3. ja.
  4. eigentlich keine... wenn ich so recht drüber nachdenke... nein wirklich keine
  5. nein seltener, aber von der art ja ;)
  6. ja sehr
  7. ausser kollegen nciht viele, habe auch einen etablierten freundeskreis, für mehr hätte ich gar keine zeit
  8. von mir aus schon eher als von ihm. seinerseits könnte es manchmal sogar etwas mehr sein ^^ 9.ja
  9. gar nicht
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Gute Gedanken, die du dir da gemacht hast!

Auf deine Grundfrage möchte ich mit JA antworten.

Wenn du all deine Punkte betrachtest und herausarbeitest, was den Unterschied zu diesem einen Paar ausmacht und eben jene Unterschiede in eine reife Beziehung mit einbringst, dann ist die Beziehung wieder "zeitgemäß" ;-)))

An der Beziehung arbeiten... das höre ich immer wieder und werde das Gefühl nicht los, dass sich dies nach Stress anhört lach.

Wenn jeder für sich "an sich arbeitet", sich zu einer bewussten, reifen Persönlichkeit entwickelt, funktiert es auch mit der Beziehung.

Seelisch-geistige Reife bedeutet, dass ich in absoluter Freiheit meinen Weg gehe und auch dem anderen diese Freiheit gewäre. Sobald Kompromisse, Anpassung und "es dem anderen recht machen wollen" eine Rolle spielen, ist die Unzufriedenheit vorprogrammiert.

Ich kann nur dann glücklich und zufrieden sein, wenn ich mich in der mir gemäßen Art entfalte.

Den Partner dafür verantwortlich zu machen, dass ich glücklich bin, wird über kurz oder lang zu einer Enttäuschung (Ende einer Täuschung!) führen.

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Kommentar von nathanielr
30.08.2012, 15:48

Das hätte von meinem Lektor stammen können :) in etwa so hat er sich ebenfalls ausgedrückt... :)

Ich finde jedoch das "sich entfalten" und "sich entfalten" zwei völlig unterschiedliche Dinge sind.

Ein Beispiel: Selbstverständlich ändert man sich selbst in einer Beziehung auch wenn man das nicht will oder zugibt, aber das tut man auch in einem neuen Freundeskreis.

Dieses Beispiel stammt ebenfalls von meinem Lektor. Doch stelle ich dagegen die These das wenn ich in einem Freundeskreis bin, Einfluss von mehreren Menschen ausgesetzt bin und so viele Eigenschaften dieses Freundeskreises erbe. In einer festen Beziehung aber nur die Eigenschaften einer Person.

Ich weiss, ich weiss ich höre mich sehr pessimistisch an (das bin ich auch! :) ) aber ich finde das dies ein Thema ist, was sobald es in eine negative Richtung läuft (im bezug auf eine Beziehung) immer abgeblockt und totgeschwiegen wird.

Ausserdem gibt es nichts schöneres als Diskussionen über heikle Themen :)

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Ich denke eine lang anhaltende Beziehung ist in erster Linie viel Arbeit.Das muss aber eben jeder für sich entscheiden,ob er das auf sich nehmen will. Des Weiteren ist es auch sicher eine Frage des Alters, wie die jeweilige Einstellung für eine Beziehung ist.Im Alter ist es vielleich schön wenn man nicht ganz auf sich alleine gestellt ist. .Ist man jung gehört einem die Welt so oder so. L.G.

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Kommentar von nathanielr
30.08.2012, 15:35

Aber muss ich nur weil ich älter werden auf die "Welt" verzichten?

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hallööchen,

  • ich glaube das beziehungen immer zeitgemäß sind...

  • und ich glaube, dass wir nach und nach lernen, das unsere beziehungen bedingungslos gelebt und erlebt werden wollen...

  • und ich glaube auch, dass wir weiterhin erkennen, dass wir in unseren beziehungen die möglichkeit haben, uns selber kennenzulernen und erkennen, wer wir sind...

  • und sobald wir anfangen diese beziehungsmöglichkeiten zu lieben und zu akzeptieren, dann können wir miteinander feiern (statt miteinander hart an uns zu arbeiten)...

  • alles gute ♥

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Boah Leute, hier laufen Diskussionen, dass es einem die Zehennägel hochrollt! Irgendwie haben doch alle, und auch keiner recht. Weil es keine richtige Antwort und kein Patentrezept gibt. Dafür sind wir Menschen nun mal alle viel zu unterschiedlich.

Sind Beziehungen heute noch zeitgemäß? Komische Frage, die ich nicht beantworten kann. Denn dazu müsste ich zunächst einmal wissen wie Beziehung hier DEFINIERT wird.

Fakt ist, dass der Mensch nicht zum Einzelgänger geboren ist. Also sucht er immer wieder den Kontakt zu anderen Menschen. Ob das nun in einer langjährigen Partnerschaft sein muss oder in vielen flüchtigen Beziehungen, das ist unterschiedlich und bleibt jedem selbst überlassen. Grundsätzlich halte ich Beziehungen zu anderen Menschen für lebensnotwendig und von daher sind sie mit Sicherheit auch heute noch zeitgemäß. Waren sie schon immer und werden sie auch zukünftig bleiben.

Worüber hier diskutiert wird, geht wohl eher in die Richtung "feste" Beziehung, Partnerschaft, Ehe und oder Zweckgemeinschaft. Doch das ist alles sinnlos, weil wir nun einmal alle unterschiedlich denken, leben und handeln. Was für den einen der Himmel auf Erden ist, ist für die andere der blanke Horror. Also vergesst es hier nach einer eindeutigen Lösung zu suchen, weil es diese einfach nicht gibt!

Übrigens, ich selbst bin seit über 20 Jahren verheiratet.

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Kommentar von nathanielr
31.08.2012, 11:17

Deine Aussage das es viele verschiedene Meinungen gibt ist 100%ig richtig, jedoch deswegen eine Diskussion als "sinnlos" zu bezeichnen ist eher falsch, dann dürften wir überhaupt nicht mehr diskutieren. Es geht schliesslich um den Meinungsaustausch an sich. Das jeder seine eigene Meinung hat ist klar und ebenfalls verständlich.

Gruß, Nathan.

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deine analysen sind denke ich nicht repräsentativ

dennoch gibt es einige punkte die wohl so stimmen, der mensch besitzt heutzutage sehr große entfaltungsmöglichkeiten und viele denken sie würden etwas verpassen wenn sie diese nicht in vollem umfang auszuschöpfen versuchen

dennoch ist es mMn möglich, mit dem 'richtigen' partner eine dauerhaft glückliche beziehung zu führen!

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WoW also deine Analyse find ich echt treffend ... ich hab grad meine eigene Beziehung so mit analysiert als ich grad dein Text gelesen habe und weiß gar nich was ich dazu sagen soll... Aber klingt plausibel.. die frage ist halt nur, wenn du eine Familie willst, also sprich kinder, dann ist das mit dem nur 2x die Woche sehen nich so ratsam ^^

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Das liegt an der emanzipation der Frauen. Denen ist karriere wichtiger als Männer. Sowas brauch ich auch nicht

Ehe: gegenseitige Freiheitsberaubung im beidseitigem einverständnis

Albert einstein

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Kommentar von MissMikaelsen
30.08.2012, 15:29

Also ich für mein Teil wäre lieber nur Teilzeitarbeiten und hätte dann zuhause noch meinen Haushalt und noch ein kleines Baby aufm Schoß^^ Nur wäre das für die Pension schlecht und daher kein Baby und Vollzeitarbeiten ^^

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Kommentar von derpettederpson
30.08.2012, 15:30

Ach so wichtig ist das auch wieder nicht, es ist ja nur in dem Hinblick wichtig, weil man sich ja sonst heutzutage nichts mehr leisten kann. Wenn man über Familienplanung nachdenkt... in wie viele Haushalten in Deutschland arbeitet denn nur noch der Mann bzw. ein Partner? Heutzutage ist ja eher das Gegenteil der Fall, meist haben ein oder sogar zwei Partner zwei Jobs! Wenn ich nicht aus finanziellen Gründen arbeiten müsste, wäre ich auch am liebsten Hausfrau (ja, Hausarbeit macht mir Spaß :-D ).

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