Sind Benziner wirklich für Kurzstrecken besser als Diesel?

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8 Antworten

Langt dir als Antwort ein einfaches "Ja" dan kannst du hier aufhören zu lesen ;)

Also ein Benzin er ist technisch bedingt einfacher aufgebaut und die Abgasreinigungssysteme arbeiten auch shcon beie nidrigen Temperaturen.

Ein Diesel hat zb eine Abgasrückführung welche wieder abgas in den Brennraum umleitet damit bei der nächsten Verbrennung weniger Diesel verbrannt wird ein Diesel bei niedrigen Temperaturen hat eine Starke Rußentwicklung was bewirkt das dieses Abgasrückführventiel schnell verrust und es "hängen bleibt" dan zieht er zu viele Abgase und er verliert leistung.

Der nächste Punkt ist, moderne Diesel haben einen Rußpartikelfilter welcher eine Mindesttemperatur von mehreren Hundert Grad braucht um sich selbst zu reinigen sonst ist er permanent am verstopfen.

Nächster Punkt moderne Diesel haben inzwischen AdBlue also wo Harnstoff in den SCR catalysator eingespritzt wird um das Abgas zu reinigen. Das System kann auch verstopfen.

Also Diesel brauchen hohe Temperaturen im Abgassystem die entstehen nur bei Längerer Fahrt.

Wie jetzt? Kann man dann einfach in den Adblue-Einfüllstutzen rein pissen?

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@christi12345

Nicht ganz AdBlue ist chemisch hergestellter Harnstoff deine Pisse hat ja noch andere verunreinigungen drin die das AdBlue system nicht mag hab aber schonmal nen Polnischen Lastwagenfahrer in sein AdBlue Tank pissen sehen ;D

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Also moderne Diesel haben evtl. ein Problem mit dem Partikelfilter.

Sonst würde ich sagen schädlich bestimmt wie beim Benziner...aber einige 100000 km schaft der Motor so oder so...meist langt das.

Die "Neuen" Diesel sind im Vergleich zum gleichwertigen Benziner etwa 50-150 Euro teurer an Steuern....Bei gleicher Fahrweise im Stadtverkehr braucht der Benziner meist locker 3 Liter mehr und Super Plus bei Z.B. VW (1000-5000km) hast das wieder drin.

Wiederverkauf bekommst fast immer den teureren Kaufpreis des Diesels wieder raus.

Fazit: Es gibt überzeugte Dieselfahrer die Benziner schlecht reden und überzeugte Benzinfahrer die Diesel schlecht reden.

Persönlich würde ich dir eine Standheizung empfehlen, egal welcher Motor nun Kurzstrecken fahren soll.

Kurzstrecken sind für kein Auto gut, ob Benziner oder Diesel. Bei einem Diesel können sich schnell die Partikelfilter zusetzen, was früher oder später zu Komplikationen führen kann.

Von daher würde ich eher zum Benziner raten, aber auch der muss ab und zu mal frei gepustet werden !!

Wenn ein Motor nicht richtig warm wird, unterliegt er durch Reibung einem höheren Verschleiß. Bedingt durch die wesentlich geringeren Verbrennungstemperaturen beim Diesel, dauert es auch länger, bis er die optimale Betriebstemperatur erreicht. Dabei hat er einen erhöhten Ausstoß an Partikeln, die, wie schon gesagt, zu Problemen mit dem Partikelfilter führen können. 

Der Benziner hat diese Probleme nicht und wird durch die höheren Verbrennungstemperaturen auch wesentlich schneller warm.

Übrigens haben verschiedene Hersteller inzwischen bei Diesel´n schon elektrische Heizungen eingebaut, die zusätzlich das Kühlwasser erwärmen, damit die Motoren schneller auf Temperatur kommen. 

Ja, aber Kurzstrecke ist auf Dauer für jeden Motor schädlich, auch wenn ein Benziner das wesentlich besser verkraftet als ein Diesel...

Wenn man es andersrum sagt, gibt es mehr Sinn.

Für einen Diesel sind Kurzstrecken schädlich. Bei einem Diesel sollte sich der Abgastrakt bei jeder Fahrt vollständig durchheizen, das ist bei Kurzstrecken nicht gegeben.

Auch für einen Benziner sind Kurzstrecken nicht gut, aber er nimmt davon nicht soviel Schaden wie ein Diesel.

Also Finanziell ist der Sprit für Diesel natürlich billiger, aber in der Versicherung ist ein Diesel teurer als ein Benziner, also ist für Kurzstrecken ein Benziner besser und für längere strecken (Ich würde schätzen so ab ca. 50.000 Km pro Jahr ist ein Diesel günstiger :)

Meiner Erfahrung nach sind Benziner schon gut für Stadtfahrten. Benziner Verbrauchen mehr z.B. auf der Autobahn. 

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