Sind bei diesen Werten eine Brille notwendig?

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5 Antworten

Es ist nicht notwendig wegen den Werten, sondern wegen den Beschwerden, die du hast. Solche Korrekturbeträge findest du bei so ziemlich jedem. Du könntest wahllos irgendwelche Leute zum Sehtest schicken, und die Allermeisten hätten vermutlich sogar noch stärkere unentdeckte Fehlsichtigkeiten. Von dieser Brille darfst du nicht erwarten schärfer zu sehen, aber eine Entlastung ist recht wahrscheinlich. Und man bestellt sich nicht eine Brille, weil man bestimmte Werte hat, sondern weil man bestimmte Probleme hat.

Deine Werte könnten kaum geringer sein, dennoch haben sie ihre Berechtigung, und ein Brillentrageversuch lohnt sich, je nach Leidensdruck. Man kann den persönlichen Nutzen einer Brille nicht anhand irgendeiner Tabelle definieren, dafür ist das Empfinden der Menschen zu verschieden, sondern nur durch den (am besten mehrwöchigen) Trageversuch. Die Optikerin hat dir dazu geraten, nicht weil sie dir die Brille verticken will, sondern weil sie mit vielen ähnlichen Fällen in ihrem Berufsalltg schon zu tun hatte und weiss, dass du damit gute Chancen zur Linderung deiner Kopfschmerzen hast. Erkundige dich vor einem Kauf nach möglichen Verträglichkeits- und Zufriedenheitsgarantien, dieser Anbieter ist in dieser Hinsicht für gewöhnlich recht kulant, falls sich die Brille trotzdem als nutzlos erweisen sollte.

Würdest du bei einem Augenarzt eine Zweitmeinung einholen, würde dich das bloss verunsichern. Der AA geht da meist stur nach der Korrekturstärke und würde deine Beschwerden als Hirngespinst abtun und dich nach 10min durchwinken. Das aber nur deswegen, weil er Mediziner ist und von Brillen wenig Ahnung hat. Er hat nicht mit (zufriedenen) Brillenkunden zu tun, sondern vorallem mit Patienten und deren Augenkrankheiten, aber dazu zählen keine Fehlsichtigkeiten. Also kannst du der Empfehlung der Optikerin ruhig folgen, du kannst dabei eigentlich nur gewinnen

Auch bei geringen Werten sollte man sich eine zulegen. Je früher, desto wahrscheinlicher, dass sich die Augen verbessern. Ich habe bei minus dioptrin 0,5 und minus 0,75 angefangen, getragen habe ich die brille damals nie.....naja nu bin ich bei minus 2,25 und minus 2,75......

Durch das Tragen einer Brille kann man seinen Korrekturverlauf nicht beeinflussen, das ist ein weit verbreiteter Irrglaube

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Kopfschmerzen haben nichts damit zu tun, das kann ich dir verraten. Wenn du eine zu starke Brillen tragen würdest, dann würdest du Kopfschmerzen bekommen, aber ohne Brille kriegt man von der Sehstärke keine Kopfschmerzen. Wenn du dich allerdings immer wieder auf geschriebenes konzentrieren musst, um es vernünftig lesen zu können, solltest du dir eine Brille zulegen und das ist dann auch der Grund für deine Kopfschmerzen.

In deinem Fall mit 0,8 und 1,0 würde ich sagen, ja, es wäre wohl sinnvoll, sich eine Brille anzuschaffen.

Fehlsichtigkeiten sind sogar einer der Hauptgründe für häufige Kopfschmerzen

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@aseven79

Fehlsichtigkeit? Wo du gerade sagt, ja Fernsichtigkeit kann ein Problem sein (was du vlt auch meintest?), ich hab beim Schreiben meiner Antwort nur an Kurzsichtigkeit gedacht, obwohl die positiven Dioptrinwerte mich hätten erinnern sollen.

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@TheLegendary

Mit Fehlsichtigkeit ist jede auch noch so geringe Abweichung vom "Nullwert" gemeint. Und solche Beschwerden können sowohl bei Plus- als auch bei Minusvorzeichen auftreten, oder wie im vorliegenden Fall, oft auch bei astigmatischen Konstellationen ("Hornhautverkrümmung")

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Ich bin der meinung das man ab 1.0 eine brille benötigt da man sonst wie du schon sagtest kopfschmerzen bekommt

Das hört sich so an, dass eine Brille Erleichterung bringt. Lass Dich doch vom Augenarzt beraten. Vermutlich bist Du noch jung. Ein Visus von 0,8 nach Korrektur hört sich nicht gut an.

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