Sind Bauernregeln Unfug?

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13 Antworten

Da das Wetter früher beobachtet und auch dokumentiert wurde ist etwas dran, das stimmt aber meist schon durch Klimaänderungen nicht mehr. Oder z.B. die Eisheiligen stimmten durch Kalenderreform nicht mehr, sind jetzt eigentlich eine Woche später als im Kalender. Oder sie gelten nur für bestimmte Gebiete. http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Was-ist-dran-an-Bauernregeln-article4792746.html

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Weder Unfug noch Aberglaube. Früher gab es noch keine täglichen Wetterberichte im TV und besonders Landwirte mussten deshalb die Natur sehr genau beobachten um ihre Arbeit auf den Feldern zur rechten Zeit zu machen. 

Als Beispiel sei der "Siebenschläfertag" genannt, angeblich bleibt das Wetter 7 Wochen so wie es an diesem Tag ist. Das trifft natürlich nur in Ausnahmefällen einmal zu. Man weis inzwischen aber, dass es um diese Zeit herum oft zu einer Änderung der Großwetterlage kommt, die dann oft mehrere Wochen anhält.

Ähnlich verhält es sich mit vielen anderen Bauernregeln.

Manche stimmen auch immer zu 100 %, wie z.B. diese:

Viel Regen im Mai, dann ist der April vorbei.

Oder:

Wenn`s an Sylvester stürmt und schneit, dann ist Neujahr nicht mehr weit.

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Jede Legende hat einen wahren Kern. Allerdings hat sich das Wetter im letzten Jahrhundert doch schon ziemlich verändert. Daher kann man natürlich nicht alles von diesen Regeln 100% glauben.

Viele sollen auch einfach nur humorvoll sein.

Aber manche sind schon sehr praktisch. zb. pflanze ich nie im Garten aus bevor die Eisheiligen vorbei waren. Nachher ist mir noch nie was erfroren.

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Hallo!

An den Sprüchen ist durchaus was Wahres dran, so wie auch an den Erkenntnissen des Hundertjährigen Kalenders, den meine Oma in Buchform hatte und der ihr von Zeit zu Zeit interessante Dinge erklärte. Es ist aber wie so oft 'ne reine Glaubensfrage :)

Ich persönlich erachte nur die Bauernregeln des Umweltministeriums, mit denen die Landwirtschaft diffamiert wird, als unsachlich und nicht zutreffend. 

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Nun ja, 100%iger Unfug mag wohl kaum eine solche Regel sein, doch die meisten sind einfach nicht zuverlässig.

Heute haben wir eine Menge Technik und viele verschiedene Verfahren, wobei unsere Vorfahren nur ihren Verstand und ihre Wetterbeobachtungen (Blick in den Himmel, etc.) hatten.

Somit sind unsere heutigen Wetterprognosen (etc.) um einiges zuverlässiger, aber dennoch nicht immer richtig. Das Wetter ist nun mal naturgeschaffen und kann immer eine Überraschung hervorbringen.

Auch wurden viele Bauernregeln durch die mündliche Überlieferung verändert und verfälscht, beziehungsweise hat sich das Klima der Erde verändert und steht in einem ständigen Wandel.

Also, an manchen Bauernregeln mag vielleicht ein Stückchen Wahrheit dran sein, die meisten treffen (zumindest heutzutage) aber kaum (mehr) zu.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, für weitere Informationen kannst du auch einfach "Was ist dran an Bauernregeln" oder "Bauernregeln zuverlässig" googlen; da gibt es auch eine Reportage von ntv drüber.

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Da ist schon was dran.

Früher mussten die Bauern ja das Wetter beobachten, um herauszufinden, wann sie säen und ernten können.

Im Lauf der Jahrhunderte kamen dann eben solche "Regeln" zustande.

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Kommentar von Parhalia2
27.06.2017, 16:08

Ergänzt sind die "Bauernregeln" mehr oder weniger dabei nur uber die Jahrhunderte aus deutschen Regionen zusammengetragene "Wahrscheinlichkeitsregeln" in der "längerfristigen Aussageart" , im täglichen Aussagemoment aber halt wirklich auch zeitnah wahrscheinlich zutreffende Wetterumschwünge.

Hierbei muss aber grundlegend von den modernen Wettervorhersagen dahingehend unterschieden werden, dass vor dieser Zeit diese "Regeln" mehr oder weniger wirklich nur aus langjähriger Zufälligkeitserfahrung der einzelnen Regionen zusammengestellt wurden und somit zumindest von den wenigen noch verbliebenen Altbauern in soweit wenigstens noch als "Teilentscheidung" ihrer Handlungsprognosen mit einfliessen.

Den zeitweisen Wandel des Klimas / jährliche Differenzen beobachten sie dabei immer noch fortlaufend im Abgleich der alten Sammlungen im Bezug auf die eigenen regionalen Tatsachenbegebenheiten.

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Das sind schon überwiegend "Weisheiten", die aus wiederkehrenden Ereignissen gebaut sind, also nicht nur Aberglaube, Voodoo etc.

Allerdings nicht so verlässlich wie sie damals gehandelt wurden und deswegen auch gerne "auf die Schippe genommen".

Grüße, ------>

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1. Sie sind definitiv nicht wissenschaftlich begründbar :-)

2. Ich würde sie mit viel Humor nehmen :-))

3. Sollten sich Vorhersage und Realität zufällig mal treffen, dann freue dich und nimm es trotzdem nicht zu ernst -> du kannst sicher sein, dass es bald einmal wieder gar nicht stimmt mit diesen Regeln :-)))

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Kommentar von EdnaImmers
27.06.2017, 16:03

<> na, dann beschäftige dich mal mit Langzeitwetterbeobachtungen ...... die Bauernregeln waren/ sind noch immer ein "wissenschaftlich nachgewiesenes" Hilfsmittel  ( nur halt nicht tagesgenau und allgemein gültig ( regional aber schon) 

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hat mit Aberglauben nix zu tun 

- Bauernregeln sind "Erfahrungswerte" die über lange Jahre erhoben wurden und dann  von Generation zu Generation weitergegeben wurden

ABER sie sind oft nur regional stimmig .... und, noch wichtiger -  sie sind meist nicht tagesgenau .....  und je mehr sich die Erde erwärmt - umso größere Kapriolen schlägt das Wetter .... und entsprechend wackelig werden die Langzeitwettervorhersagen (= Bauernregeln) 

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Bauernregeln sind teilweise sehr alt werden aber auch heute noch sehr gern als Zeitvertreib und amüsement dageboten.

Das Leben verändert sich, unsere Welt auch und deshalb müssen bauernregeln die vor 50 Jahren einmal eine  Wahrheit in sich trugen heute Keine Gültigkeit mehr haben.

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Hei

die Bauernregeln beruhen von früheren Erfahrungen her. Heute ist Siebenschläfertag. Dazu heißt es, dass das Wetter 7 Wochen so bleibt wie es heute ist. Man wird sehen .......

zur Wettervorhersage: .. "Kräht der Hahn auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist."
Doch wenn der Hahn kräht auf dem Huhn, hat’s mit dem Wetter nix zu tun.
Kräht der Bauer auf dem Mist, hat er den Hahn mi’m Trecker erwischt

Bauer Franz liegt auf der Wiese, unter ihm die Magd Luise

Steht im Winter noch das Korn, is‘ bestimmt vergessen wor’n.

Wenn der Knecht vom Dache pieselt, denkt der Bauer, dass es nieselt

Sind die Hühner platt wie ein Teller, war der Traktor wieder schneller.

Fällt der Pfarrer in den Mist, lacht der Bauer bis er pisst

Klebt der Bauer an der Mauer, war der Stier ein wenig sauer.

Pflanzt der Bauer Öko-Beete, denkt er kichernd an die Knete.

Auf dem Heu und in dem Stroh, ward schon manches Mägdlein froh

Fällt der Bauer voll vom Trecker, war der Korn mal wieder lecker

ich habe fertig

LG

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Hat der Bauer kalte Hände, flieh´n die Kühe ins Gelände...

Bauernregeln sind meinst Ausdruck von Erfahrungswerten, die eine gewisse statistische Wahrscheinlichkeit haben, aber niemals echte Kausalitäten darstellen.



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Teils teils, man denke an die Schwalben, wenn sie tieffliegen, also dann soll der Regen kommen,ist o.k.,aber manche Sachen sind ueberholt.

Aber die Wetterfroesche haben auch Tage dabei, da koennte ich sie w.rgen.

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Kommentar von suziesext1236
27.06.2017, 16:24

hi Schuwi, die gelten aber immer noch:

Wenns im Juni stürmt und schneit, ist der Juli nimmer weit.

Kräht der Bauer auf dem Mist, dann weiß man gleich was Ambach ist  :)

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