Sind Ausländer hier in Deutschland zweit rangig?

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13 Antworten

Deutsche kann und sollte man genauso wenig pauschalisieren (in eine Schublade stecken), wie es bei Ausländern und Deutschen mit Migrationshintergrund der Fall ist. Es gibt Regionen in denen es Ausländern sicher schwerer fällt und/oder fallen kann. Das gilt aber nicht pauschal für die ganze BRD und ist nicht zwingend der Herkunft geschuldet. Ich habe selber in meinem  Freundes, Bekannten und Kollegenkreis diverse Personen (männlich und weiblich), die einen Migrationshintergrund haben. 

Alle samt haben überhaupt keine Probleme. Weder beruflich noch privat. Was auch auch in gewisser weise ihrem Umfeld geschuldet ist. Was mich angeht. Bin Deutscher ohne Migrationshintergrund. Gehe sehr locker und weltoffen durchs Leben. Interessiere mich für andere Kulturen und habe keine Scheuklappen auf. Mir also selber sch** egal ist, woher jemand kommt. Ich reagiere nur hier und da sehr allergische auf haltlose Unterstellungen mancher Ausländer. 

Wobei meine ausländischen Freunde da noch etwas schlimmer sind. Wenn einer ihrer Landsmänner mir blöd kommt, möchte ich selten wissen, was für Worte alles auf deren Muttersprache fallen. Die Reaktion meiner Freunde da schon Bilder sprechen lässt. ;-) Im ganzen ein cooles miteinander trotz unterschiedlicher Nationalitäten und/oder Glaubensansichten. Selbiges mir von mach anderem wünschen würde. 

    


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Ja, definitiv. Dazu gibt es verschiedene Studien. Die haben u.a. gezeigt, dass Personaler Musterbewerber, bei denen ein ausländischer Name angegeben ist, deutlich seltener zum Bewerbungsgespräch einladen würden als Bewerber mit identischer Qualifikation, aber deutschem Namen.

Dazu kommen dann noch teilweise diskriminierende rechtliche Regelungen. Es ist z.B. so, dass ein Flüchtling in den ersten 18 Monaten überhaupt nicht arbeiten darf. Danach darf er nur auf Basis der sogenannten "Vorrangprüfung" eingestellt werden, d.h. wenn sich nachweislich kein Deutscher finden ließ, der den Job auch hätte machen können.

Man könnte die Liste noch beliebig erweitern. Zu nennen wären auch Kopftuchverbote im öffentlichen Dienst(nach Urteil des BVGer verfassungswidrig) oder die strukturelle Benachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund durch unser Schulsystem. 

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Kommentar von medmonk
12.02.2016, 03:03

Dazu gibt es verschiedene Studien.

Traue keiner Studie, die du nicht selber gefälscht - äh in Auftrag gegeben hast. ;-) 

bei denen ein ausländischer Name angegeben ist, deutlich seltener zum Bewerbungsgespräch einladen würden als Bewerber mit identischer Qualifikation, aber deutschem Namen.

Ich kenne Dutzend Unternehmen bei denen es wohl eher umgekehrt der Fall ist. Indirekt man sogar von einer recht hohen Ausländerquote sprechen könnte. Personaler also nicht per se nach dem Namen gehen. Ebenso es genügend Berufe gibt, für die sich ein Deutscher zu "fein" ist. Trotz guter Bezahlung (nicht nur der gesetzliche Mindestlohn).

Es ist z.B. so, dass ein Flüchtling in den ersten 18 Monaten überhaupt nicht arbeiten darf. 

Daran ist nichts diskriminierend! Ein Staat (egal welcher) sollte erst einmal das wohl des eigenen Volkes sicherstellen. Solange Flüchtlinge keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung besitzen, mehr als richtig, all jenen das Arbeiten zu verwehren.  

oder die strukturelle Benachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund durch unser Schulsystem. 

Dem kann ich soweit zustimmen. Jedoch ist auch das nicht per se der Fall und von Kommune zu Kommune sehr unterschiedlich. Während meiner Zeit als Schüler wurde all jene mit Migrationshintergrund zusätzlich gefördert. Was auch auf meine ausländischen Freunde zutrifft. 

Im großen und ganzen Leben wir aber in einem ungleichmäßigen Schweinesystem. Der Mindestlohn ist ein Witz und in meinem Umfeld genügend Personen gibt, die trotz fundierter Ausbildung damit abgespeist werden. Auch sonst läuft hier einiges verkehrt. Aber das ist ja nichts neues. 

LG medmonk   

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Wahrscheinlich manchmal leider schon.
Die meisten Menschen sind nicht ausländerfeindlich. Es gibt auch interessante Statistiken zu der Ausländerfeindlichkeit in Deutschland, einfach mal googeln😉

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Wenn er nicht gut Deutsch sprechen kann dann hat er es natürlich schwerer. Ansonsten haben eigentlich alle gleiche Chancen.

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Nein außer ein mensch ist rassistisch

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Auch wenn es keiner zu gibt, haben hier Menschen, mit einem klassischen Deutschen vor und Nachnamen es leichter Arbeitsplätze oder Wohnungen zu bekommen.

Traurig aber wahr...

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Ja, haben sie definitiv.

Sie sind aber nicht zweitrangige Menschen, sie werden aber leider so behandelt.

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Deutsche ķönnen es hier ebenso schwer haben und diskriminiert, ausgegrenzt, benachteiligt usw. werden.

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Ich glaube nicht.

Hab nun schon in ca 5 betrieben ein paar jahre gearbeitet und ansich war immer ein ausgeglichenes verhältnis zwischen deutschen bzw mitarbeitern anderer nationalität.

Ich denke da macht kaum jemand nen unterschied.

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Kommentar von medmonk
11.02.2016, 01:04

Kann ich bestätigen. Hier und da ist/war der Ausländeranteil oder Deutschen mit Migrationshintergrund deutlich höher. War mir eigentlich auch ganz recht. Zumindest was die Damen des Betriebes anging. ;-D Hier und da auch als Deutscher in der Unterzahl ganz förderlich. ;-)

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Kommt drauf an

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das kann man nicht pauschal sagen. Erscheinungsbild, Noten, Aussehen, Verhalten, Sprachkenntnisse... all das spielt Faktoren. 

Aber der Quotentürke aus der deutschen Großstadt hat es definitiv schwerer :D 

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meine persönliche Meinung/Erfahrung: nein.
vielleicht war es früher so, aber heute (zum größten Teil!) nicht mehr, natürlich gibt es Ausnahmen.

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