Sind auch kurze Therapien effektiv?

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6 Antworten

Das kommt darauf an, wie die Therapie bei Dir verläuft und ob Du von Dir sagen kannst, dass eine Verbesserung eingetreten ist, die Du Durch Eigeninitiative vollständig in den Griff bekommst. Ich weiß nicht, weshalb Du dort bist und ich bin auch kein Psychiater, der Prognosen abgeben kann, ob man genesen ist oder nicht. Bei Zweifeln kannst Du ja nach vier Wochen immer nochmal mit dem zuständigen Arzt sprechen und u. U. verlängern oder Dich in eine anschließende Therapie bei einem Therapeuten in Deiner Nähe begeben.

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"The taste of the pudding you will know by eating", mit einem Wort probieren geht über studieren. Es ist möglich, dass 4 Wochen ausreichen, ggf. aber auch nicht. Das weiss man im Voraus nicht wirklich, kann es also nur einschätzen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Ich würde an deiner Stelle die 4 Wochen-Marke ansteuern und dann einfach mal sehen, was die gebracht haben. Hat es was gebracht, nun dann fahre wieder heim. Reichen sie indes nicht aus, dann lass eben verlängern.

Da wir Menschen sind, also keine Maschinen, kann man nie dwefinitiv sagen, welcher Zeitraum  "do poast". Jeder ist recht individuell, daher ist stets bestenfalls ein "in etwa" als Zeitspanne zwecks Einschätzung möglich.

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Die Länge einer Therapie kommt immer auf den Patienten an! Es gibt da keine ideale Länge weil jeder individuell darauf reagiert.
Aus Prinzip kannst du auf die Aussagen deiner Therapeuten vertrauen. Sollte es dir aber nicht ausreichen gibt es aber noch die Möglichkeit einer ambulanten Weiterführung. 😊

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Kannst du nach deinem Aufenthalt nicht eine ambulante Therapie machen? Etwas wo du einmal die Woche einen Termin hast. Ich bin kein Psychologe, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass eine Angststörung innerhalb vier Wochen therapiert ist??

Eine Gesprächstherapie bei einem Psychotherapeuten vielleicht?

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Kommentar von marlbohoe
16.01.2016, 11:23

Ja, ambulant werde ich definitiv weiter therapiert.

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Bitte achte hier ganz allein auf Dich.

Das Therapien erst nach 2-3 Wochen beginnen, das kommt auf den Sachverhalt an, was überhaupt unter "Therapie" verstanden wird. Was die Ziele einer Therapie sind - somit, was es überhaupt braucht, um die Ziele umsetzen zu können.

Eine Regel lautet, dass es in Kliniken etwa 2-3 Wochen braucht, um sich einzugewöhnen. Wer nämlich *verkrampft* immer wieder an den Therapien teilnimmt und auch so sehr arg unsicher ist, da kann noch nicht gut mit den "eigentlichen Therapien" begonnen werden, weil der Kopf gefüllt ist, mit anderem "Kram".

In Wirklichkeit beginnt aber die Therapie bei einigen Menschen ... ich würde sogar sagen, bevor der geplante Klinikaufenthalt beginnt.

Denn ein mögliches Therapieziel ist es auch, "Eigeninitiviative" übernehmen. Sich also etwas zutrauen. Und ein geplanter Klinikaufenthalt geht auch einher mit einigem an "Vorweg-Planung". Vor allem, wenn es niemand anderes abnimmt. (Wäsche packen, eventuell Abklärung mit Krankenkasse wegen Zuzahlung, Termine absagen, sich eventuell um "Post- bzw. Haustierservice" kümmern.... oder was auch immer.) Aktivität ist hier erforderlich. Und Umgang mit Unsicherheiten finden und Ängsten ebenso.


Dann sind innerhalb der Klinik mögliche Therapieziele wichtig abzustecken. Ebenso die Grundstabilität abzuwägen. Lässt Du Dich auf die Therapien ein oder hast Du große Probleme damit?

Arbeitest Du selbst viel an Deinem Sein?

Ist nach einiger Zeit ein weiterer Klinikaufenthalt geplant? (Intervall-Therapie)

Bist Du dort primär für eine Krisenintervention?

Fühlst Du Dich selbst stabil oder würdest Du dort an weiteren Themen arbeiten?

Bringt Dir diese Therapie überhaupt etwas? Also was hast Du bereits dort gelernt? Was hat sich vielelicht auch dort verbessert?

[....]


Nach diesen Fragestellungen würde ich wohl an Deiner Stelle gehen (nach Deinen Zeilen hier). Um danach abzuwägen, ob eine Therapie fortgesetzt werden sollte oder nicht.

Vielleicht ist es auch möglich, dieses "Belastungswochende" zu verbringen. Also Freitags-Nachmittags bis Sonntag-Abend zu Hause. Und ob Du dann in Deine 'alten Verhaltensmuster' zurückgefallen bist und wenn ja warum - oder ob Du stabil geblieben bist. (Je nachdem, was in der Klinik erreicht werden soll.)


Und wenn Du meinst, dass Dir die 4 Wochen reichen, dann ist es doch super!



Das sind meine Gedankengängen zu Deinen Zeilen.

Alles Gute auf Dinem weiteren Weg.

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vetraue der aussage des therapeuten. wenn der sagt, dass bei dir 4 wochen reichen, wird es wahrscheinlich so sein.

selbstverständlich können 4 wochen reichen. nicht bei jedem, aber bei vielen. verlängerungen werden auch gerne als empfehlenswert dargestellt, wenn die bettenauslastung nicht gut ist.

deshalb: augen auf! kopf einschalten!

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