Sind Atheisten im "Recht"?

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"Aber warum muss der Atheist nicht beweisen, dass es eben NICHTS gibt?"

Es gibt Raucher und Nicht-Raucher. Wenn du der Meinung bist, das beides gleichwertig ist, würde sich jede weitere Diskussion erübrigen. Denn dann müsste der Nicht-Raucher seinen Standpunkt ebenso wie der Raucher begründen.

Zudem ist es nicht möglich die Nicht-Existenz von irgendetwas zu beweisen. Das liegt einfach daran, dass Abwesenheit von Dingen auch die Abwesenheit von Eigenschaften dieser Dinge bedeutet, die man prüfen könnte, aber nicht prüfen kann, weil eben diese Eigenschaften zum Prüfen fehlen. Welche Eigenschaft von einem nicht-existenten Gott sollte man prüfen außer die Eigenschaft, dass er existiert?

"Nein, warum sollte ein Gläubiger -im Sinne einer Schöpfung- beweisen, dass es Gott gibt?"

Weil er aus diesem Glauben sehr viele Dinge ableitet, die auf andere Menschen ausstrahlen. Insofern ist die Frage der Verantwortung klar. Atheisten tragen da nicht die Verantwortung, weil sie den Gottesglauben ablehnen und daraus auch nichts weiter folgern. Atheismus ist das Ergebnis von Überlegungen, aber nicht die Ursache.

"Finden wir an dieser Stelle nicht eine gewisse Ungerechtigkeit?"

Äh nee. "Ich glaube an Gott" und "Ich glaube nicht an Gott" ist leider nicht symmetrisch, auch wenn es so aussieht. Die Beweislast liegt immer bei dem, der mehr Prämissen hat. Er/sie muss begründen, inwieweit die zusätzlichen Prämissen das Ergebnis seiner Schlussfolgerung beeinflussen. Wenn ich nicht an Gott glaube, und wir kommen zum selben Ergebnis bzgl. eines Themas, dann ist entweder seine/ihre Prämisse überflüssig, oder mindestens einer von uns hat einen logischen Fehlschluss gemacht.

Bzgl. des Themas "Existenz Gottes" kann ein Atheist keinen logischen Fehlschluss machen. Denn die Nicht-Existenz Gottes wird in keiner weiteren Argumentationskette als Prämisse verwendet.

Sind Atheisten im "Recht"?

Nein. Weil sie ja gar keine Aussage machen.

Jemand sagt"Es gibt Gott". Der Atheist stimmt dieser Aussage lediglich nicht zu. Er sagt nicht einmal "Nein, es gibt keinen Gott". Er äußert sich einfach nicht dazu.

Ist der Atheismus der Glaube an "nichts-

Nein. Der Atheismus ist überhaupt kein Glaube. So wie Nichtrauchen kein Laster ist und nicht Radfahren kein Sport.

warum sollte ein Gläubiger -im Sinne einer Schöpfung- beweisen, dass es Gott gibt?

Es gilt der gute Grundsatz."Wer eine Behauptung aufstellt, muss sie auch beweisen."

Es gibt keine Notwendigkeit für irgend jemanden, eine solche Behauptung zu widerlegen.

Dieses Prinzip wendet jeder Gläubige auch i.d.R. an. Nur eben nicht in Bezug auf seinen Glaubensgegenstand.

Wenn ich sage" Es gibt die Zahnfee" wäre es doch eine Frechheit, wenn ich von Dir verlangen würde, diese Behauptung zu widerlegen. Du würdest zu Recht von mir fordern, die Existenz der Zahnfee zu belegen. Solange mir das nicht gelingt, kannst Du getrost davon ausgehen, dass es keine Zahnfee gibt.

Und gilt nun exakt genauso, wenn man statt "Zahnfee" den Begriff "Gott" dort einsetzt.

Zu mal es ja "Glaube" und eben nicht "Wissen" heißt.

Dem liegt eine falsche Interpretation des Wortes "Glaube" zu grunde.

"Ich glaube, dass morgen die Sonne scheint" ist etwas völlig anderes als "Ich glaube, dass es Gott gibt."

Im Englischen hat man hier zwei Begriffe "believe" für die Sonne und "Faith" für Gott sozusagen. Im Deutschen werden die beiden Konnotationen oft verwechselt, so wie von Dir hier.

Das ist dann so sinnvoll, wie sein Geld auf der Parkbank anlegen zu wollen.

Viele Atheisten meinen, ein Gläubiger müsste etwas -was man faktisch nicht wahrnehmen kann- beweisen.

Das ist zu kurz gesprungen. Wir haben über viele Dinge Gewissheit, die wir nicht wahrnehmen können. Ich verlange auch von niemandem, er solle mir seinen Gott belegen. Aber solange kein Beleg vorliegt, ist es vernüftiger, von einer Nichtexistenz auszugehen.

Aber warum muss der Atheist nicht beweisen, dass es eben NICHTS gibt?

Das habe ich oben ja schon mit der Zahnfee beschrieben. Wo kämen wenn denn auch hin, dass jede beliebige Behauptung, die evidenzlos getätigt wird, zu widerlegen wäre.

  • Der Pluto ist aus Käse.
  • In meinem Kürbis wohnt ein Scheinriese.
  • Ich bin von Aliens entführt worden.
  • ...

Das Maß der Dinge, die wir evidenzlos behaupten können, geht gegen Unendlich. Wären wir all dem gegenüber in der Pflicht, deren Nichtexistenz zu belegen, würden hierfür tausende Leben nicht ausreichen.

Und Götter haben hier nicht einen Deut einen anderen Stellenwert als die Zahnfee.

Darüber hinaus ist es ein logisches Gesetz, das die Nichtexistenz von Etwas nicht belegbar ist. Das geht gar nicht.

Warum lehnen Atheisten diese Definition "vom nichts glauben" ab? Ist dies eine bewusste Entziehung der Verantwortung?

Nochmal: Atheisten lehnen gar nichts ab. Nicht einmal Gott. Sie stimmen dem nur nicht zu.

Welcher Verantwortung würde man sich hier entziehen? Das verstehe ich nicht.

Warum seid ihr überzeugte Atheisten?

Das ist ein Oxymoron. Atheismus ist gerade die Abwesenheit einer spezifischen Überzeugung, nämlich, dass es Götter gibt. Atheismus ist aber selbst keine Überzeugung.

"Nichtradfahren" ist kein Sport. Das ist nichtmal eine Tätigkeit in irgend einem Sinne. Nichtradfahren hat keine Dimension eines Handelns. Nicht einmal die der Verweigerung von Radfahren.

Wann hast Du Dich entschieden, nicht Polo zu spielen? Bist Du also ein überzeugter Nichtpolospieler? Fühlst Du Dich genötigt, mir zu erklären, warum Du kein Polospieler bist?

Sag doch mal... warum bist Du so gegen das Polospielen?

Merkst Du was?

Ist der Atheismus der Glaube an "nichts

Der Atheismus ist.... na ja sagen wir es besser über eine Person. Wann ist jemand Atheist? Wenn er an keinen Gott glaubt, das war's schon. Ist nicht so aussagekräftig.

warum sollte ein Gläubiger -im Sinne einer Schöpfung- beweisen, dass es Gott gibt?

Wenn er es nicht "beweisen" - besser zeigen oder schlüssig untermauern - kann, dass es Gott gibt kann er lediglich von niemandem sonst vernünftigerweise verlangen, auch an einen Gott zu glauben.

Wenn er nicht zeigen oder schlüssig untermauern kann, dass Gott die Welt geschaffen hat, ist der Glaube daran eben unvernünftig. Bzw. es ist Unsinn oder wahrscheinlich nicht wahr.

Finden wir an dieser Stelle nicht eine gewisse Ungerechtigkeit?

Nein. Dass es keine Beweise für Gott gibt ist ein hinreichender Grund, nicht an ihn zu glauben und den glauben an ihn als unvernünfti zu bezeichnen.

Alles andere wäre eine "Beweislastumkehr".

Zu mal es ja "Glaube" und eben nicht "Wissen" heißt.

Das ist wahr, aber Glaube kann unvernünftig sein, und sogar närrisch bzw. realitätsverleugnend, wenn er in Konflikt mit gesichertem Wissen gerät.

Eine bewusste Entscheidung gegen die Vernunft kann alles mögliche sein- manchmal ist sie vielleicht nötig, wenn sie aber gegen nützliches oder nur durch Leugnung oder Ignoranz angreifbares Wissen fällt, ist das eben sehr angreifbar. 

Viele Atheisten meinen, ein Gläubiger müsste etwas -was man faktisch nicht wahrnehmen kann- beweisen.

Muss er auch, wenn er sie überzeugen will. Wieder: Das Problem für Skeptiker ist nicht, an einen Gott zu glauben den man nicht beweisen kann- das Problem ist, wenn dieser spezielle Gottesglaube, wie es oft eben ist, in Konflikt mit sicherem Wissen gerät.

Aber warum muss der Atheist nicht beweisen, dass es eben NICHTS gibt?

Siehe oben. Der Atheist glaubt nicht unbedingt daran, dass es keinen Gott gibt, sondern er glaubt nicht, dass es einen Gott gibt.

Die Nichtexistenz irgend eines Gottes ist prinzipiell unbeweisbar, weil man dazu alles wissen müsste. Das ist banal und sollte also all jene, die an Gott glauben, nicht zu Siegesgehabe hinreißen- das weiß auch fast jeder Atheist.

Aus genau diesem Grund gibt es die "Kirche des fliegenden Spaghettimonsters" oder das "unsichtbare rosa Einhorn". Diese Scherzreligionen können genau so wenig widerlegt werden wie tatsächliche Religionen, das ist der Witz daran.

Warum lehnen Atheisten diese Definition "vom nichts glauben" ab? Ist dies eine bewusste Entziehung der Verantwortung?

Nein, es obliegt automatisch nach Stand der Dinge nicht dem Atheisten, Gott zu widerlegen.

Warum seid ihr überzeugte Atheisten?

Weil man Gott nicht zeigen kann

Weil Gottesglaube ohne die Existenz eines Gottes sehr gut erklärbar ist.

Weil ich viel von Vernunft als Basis von Entscheidungen halte.

Weil ich mich nicht so gut selbst veräppeln kann. Ich könnte mich nicht dazu überreden, etwa an Christus zu glauben. Ich hab keine Wahl.

Weil nebenbei Gottesglaube keine einheitlich positiven Wirkungen, weder auf das Lebensglück, noch ("weifgott!") auf die Moral zu haben scheint.

Weil nebenbei die Religionsführer des Glaubens, in dem ich aufgewachsen bin, regelmäßig Dinge sagen, die ich für faktisch falsch oder verwerflich halte.

Weil es zu viele Religionen gibt- Die Vielzahl und die Gemeinsamkeiten und Unterschiede spiegeln die Kulturen wider- aber offenbar nichts metaphysisches. Falls du Game of Thrones liest oder schaust- guck wie einfach man schlüssige Kunstreligionen erschaffen kann.

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Ey, glaubst du an die Liebe? Dass es sie gibt?
glaubst du an den Schmerz?
Dann zeig mir doch mal Liebe/Schmerz. Du kannst mir maximal eine "Resultation" von Liebe oder Schmerz zeigen, nicht aber diese beiden Dinge als solches... Heißt das jetzt, dass es die beiden Dinge nicht gibt, nur weil du mir sie nicht zeigen kannst?

"Weil ich viel von Vernunft als Basis von Entscheidungen halte."

-Ja und ein Christ agiert in Missachtung von Vernunft? Dass ist eine These/ein Vorwurf, kannst du aber nicht begründen. Höchstens seperat anhand von Einzelfällen aufführen, aber pauschalisieren kanns du nicht.

"Weil nebenbei die Religionsführer des Glaubens, in dem ich aufgewachsen bin, regelmäßig Dinge sagen, die ich für faktisch falsch oder verwerflich halte."

Könnte sein, dass das Menschen sind. "Irren ist Menschlich"
Gibt genug Krichen, wo ich mir bei dem schwammigen Gerede von manchen "Pfarrern" an den Kopf greifen könnte. Nur weil so Leute nicht unbedingt einen Plan von der Sache haben, muss die Sache als solches nicht auch gleich unreal sein.

ach ich könnte hier ewig weiter machen aber wird eh keinen Sinn haben.... lassen wir bleiben...

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@Ry7000

 Du kannst mir maximal eine "Resultation" von Liebe oder Schmerz zeigen, nicht aber diese beiden Dinge als solches... 


Das reicht mir aber vollkommen. Du kannst mir keine "Resultation" von Gott zeigen, höchstens von dem Konzept "Gott". Dass Gott als Konzept existiert in den Köpfen vieler Menschen ist ja klar, aber darum geht es mir nicht.

Ich glaube an viele Dinge, die man mir nicht "als solche" zeigen kann: Atome, Schwerkraft, Evolution, Mikrowellen, Kontinentaldrift, Fledermaussonar....

-Ja und ein Christ agiert in Missachtung von Vernunft? Dass ist eine These/ein Vorwurf, kannst du aber nicht begründen.


DIese These habe ich nicht aufgestellt, die kommt von dir. Muss ich also auch nicht begründen, und ist auch gar nicht meine Meinung, zumindest nicht so ausgedrückt. Wenn der Christ aber z.B. glaubt, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, und das dies bedeutet dass sein KÖRPER tot war und dann wieder gelebt hat, wie es z.B. der Kathechismus behauptet, dann ist das zu glauben eine Entscheidung, die in Missachtung der Vernunft fällt.

Könnte sein, dass das Menschen sind. "Irren ist Menschlich"


Irren ist menschlich. Um dazu noch unmenschlich zu irren braucht man die Religion.

ach ich könnte hier ewig weiter machen aber wird eh keinen Sinn haben.... 


Das liegt nicht an dir. Das liegt daran dass du eine schwierig zu verteidigende Position hast.

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30
@Ry7000

"Ja und ein Christ agiert in Missachtung von Vernunft? Dass ist eine These/ein Vorwurf, kannst du aber nicht begründen."

Mich würde interessieren, was der Unterschied zwischen "Agieren im Glauben" oder "Agieren im Wissen" sein soll, wenn der Unterschied nicht Vernunft und/oder Rationalität ist.

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