Sind Arbeitsverträge auch ohne Schriftform gültig?

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4 Antworten

Ja, auch mündlich abgeschlossene Arbeitsverträge besitzen Rechtsgültigkeit. Dennoch sollte das mündliche auch immer in Schriftform festgehalten werden, da es ansonsten bei Rechtsstreitigigkeiten schnell Beweisschwierigkeiten geben kann. Wie soll der Richter wissen wem er glauben soll wenn dein Arbeitgeber etwas anderes erzählt als du?, ein schriftlicher Vertrag bringt da Klarheit. 

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Kommentar von Familiengerd
02.02.2017, 22:29

Wie soll der Richter wissen wem er glauben soll wenn dein Arbeitgeber etwas anderes erzählt als du?

Deshalb gibt es das Nachweisgesetz NachwG, das in § 2 "Nachweispflicht" vorschreibt, dass der Arbeitgeber die wesentlichen Vertragsinhalte (sie werden im Gesetz genannt)schriftlich niederlegen und dem Arbeitnehmer innerhalb eines Monats nach Arbeitsbeginn unterschreiben aushändigen muss.

Allerdings ist ein Verstoß des Arbeitgebers dagegen nicht sanktionsbewehrt.

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Grundsätzlich sind auch mündlich abgeschlossene Verträge gültig und einzuhalten. Allerdings ist es im Konfliktfall schwierig bis unmöglich, entsprechend Beweis zu führen, deshalb empfiehlt sich immer die Schriftform.

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Kommentar von Familiengerd
02.02.2017, 22:32

Allerdings ist es im Konfliktfall schwierig bis unmöglich, entsprechend Beweis zu führen, deshalb empfiehlt sich immer die Schriftform.

Deshalb gibt es das Nachweisgesetz NachwG, das in § 2 "Nachweispflicht" vorschreibt, dass der Arbeitgeber die wesentlichen Vertragsinhalte (sie werden im Gesetz genannt)schriftlich niederlegen und dem Arbeitnehmer innerhalb eines Monats nach Arbeitsbeginn unterschreiben aushändigen muss.

Allerdings ist ein Verstoß des Arbeitgebers dagegen nicht sanktionsbewehrt.

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Ja, sind sie. Im Zweifel besteht jedoch immer die Gefahr, mündlich besprochene Vertragsinhalte bei Streitigkeiten nicht beweisen zu können.

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Kommentar von Familiengerd
02.02.2017, 22:34

die Gefahr, mündlich besprochene Vertragsinhalte bei Streitigkeiten nicht beweisen zu können.

Deshalb gibt es das Nachweisgesetz NachwG, das in § 2 "Nachweispflicht" vorschreibt, dass der Arbeitgeber die wesentlichen Vertragsinhalte (sie werden im Gesetz genannt)schriftlich niederlegen und dem Arbeitnehmer innerhalb eines Monats nach Arbeitsbeginn unterschreiben aushändigen muss.

Allerdings ist ein Verstoß des Arbeitgebers dagegen nicht sanktionsbewehrt.

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Ja, wenn sie mündlich vereinbart wurden, aber wie Du siehst ist das schlecht, weil Du mühselig nach Nachweisen suchen mußt.Also, am besten immer alles schriftlich machen.

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Kommentar von Familiengerd
02.02.2017, 22:30

Deshalb gibt es das Nachweisgesetz NachwG, das in § 2 "Nachweispflicht" vorschreibt, dass der Arbeitgeber die wesentlichen Vertragsinhalte (sie werden im Gesetz genannt)schriftlich niederlegen und dem Arbeitnehmer innerhalb eines Monats nach Arbeitsbeginn unterschreiben aushändigen muss.

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