Sind Antibiotika und Schmerzmittel verträglich?

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3 Antworten

Auf die richtige Einnahme der Medikamente kommt es an.
Etwa 6500 mögliche Wechselwirkungen von Medikamenten sind bekannt - Panik ist jedoch nicht angesagt, denn bei genauerem Hinsehen relativiert sich diese große Zahl auf etwa 20 Wechselwirkungen, die sich durch einfache Hinweise aus der Welt schaffen lassen. Jeder Apotheker berät gerne bei der Tabletteneinnahme.
Wechselwirkung - Antibiotika vs. Schmerzmittel
Die gemeinsame Verabreichung von bestimmten Antibiotika mit Magnesium-, Eisen- oder Kalziumsalzen kann zu unlöslichen Verbindungen führen, denn die Mineralstoffe binden sich fest an das Antibiotikum, welches dann gar nicht mehr aufgenommen werden kann und daher wirkungslos bleibt. Deshalb sollte bei der Therapie mit dieser Art von Antibiotika darauf geachtet werden, dass gleichzeitig keine Milchprodukte, Mineralstoffe oder Eisenpräparate eingenommen werden. Auch einige Lipidsenker besitzen die Fähigkeit, andere Arzneistoffe an sich zu binden und können daher die Wirkung von Antibiotika verringern.
Einfache Lösung - Einnahmezeit verändern
Um solche ungewollten Verbindungen zu umgehen, sollten die Einnahmen der jeweiligen Arzneistoffe immer zeitversetzt erfolgen. Mindestens eine Stunde Abstand reicht schon aus, jedes Medikament ungestört seinen Weg gehen zu lassen. Mineralstoffe und Medikamente nicht zusammen einehmen.
Kalzium, Magnesium oder Zink, die auch in fast allen Multivitaminpräparaten enthalten sind, vertragen sich beispielsweise nicht mit Schilddrüsenhormonen, Biphosphonaten gegen Osteoporose und eben auch einigen Antibiotika. Deshalb sollten diese Elektrolytlösungen sogar erst zwei Stunden nach der Tabletteneinnahme eingenommen werden.
Pille und Antibiotika vertragen sich nicht immer:
Antibiotika wirken gegen Bakterien und damit leider auch gegen jene Bakterien, die für den Körper wichtig sind. Werden nämlich die zum normalen Darmflora gehörenden und notwendigen Bakterien angegriffen, kommt es nicht nur zu Durchfall sondern damit auch zu einer geringeren Aufnahme von Arzneimittel. Gering dosierte Verhütungspillen können dann nicht mehr ausreichend resorbiert werden und ihre verhütende Wirkung wird fraglich. Zusätzliche Verhütungsmittel sind ratsam.

gretel2 22.06.2011, 23:53

Liebe uhellweg ich danke dir für deine aufwenige Info. Habe heute Nacht nichts im Internet gefunden darüber. Aber mir gehts inzwischen besser und hoffe, dass ich heute Nacht schlafen kann.

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schau doch mal was der beipackzettel sagt. ich hab mal bei meinem schatz den notarzt (diese zentrale) angerufen und um rückruf des arztes gebeten und hab den gefragt. wir sind hier keine ärzte. kann nur sagen, dass mein mann beides zu seinem antibiotukum nehmen durfte. aber jedes antibiotikum ist anders. wie gesagt ruf diese nummer an und bitte um rückruf des arztes und sag gleich, dass es nur um einen kurzen rat geht. gute besserung.

gretel2 22.06.2011, 23:49

Danke für deine Antwort. Wie du siehst hab ichs überstanden. Hatte allerdings eine schlimme Nacht. Die Kopfschmerzen wurden immer schlimmer. Habe dann doch Paracetamol genommen und werde es wenn - hoffentlich nicht - nötig wieder tun. Ich bin immer übervorsichtig, da ich schon mal einen allergischen Schock hatte. Ist schon lange her.

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Sollte es sich um die Filmtabletten100mg handeln sind unter Nebenwirkungen Kopfschmerzen mit aufgeführt. Tritt dieses auf sollte der Arzt informiert werden.

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