Sind anti feministen und männerrechtaktivisten das gleiche oder kämpfen mra einfach für ihre rechte?

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3 Antworten

Als Antifeministen werden Menschen bezeichnet, die den Feminismus kritisieren. Das können Konservative sein oder auch Linke. Diese Menschen müssen nicht zwangsläufig auch für Männerrechte eintreten. Zum Beispiel kritisieren manche Menschen den Feminismus, weil sie finden, dass er zu sehr in das private Leben von anderen Menschen eingreift, weil sie die Opferhaltung des Feminismus doof finden oder weil ihnen das althergebrachte Frauenbild lieber ist. Allerdings sind sich Feministinnen bei vielen Fragen untereinander uneinig (z.B. Pornographie, Prostitution, Kopftuch etc.), und da man nicht zwei entgegengesetzten Ansichten gleichzeitig zustimmen kann, kann man automatisch als "antifeministisch" angeprangert werden. Das Wort "Antifeminismus" ist oft mehr ein Kampfbegriff gegen jeden, der irgendwelche feministischen Ansichten kritisiert.Männerrechtler müssen nicht in erster Linie den Feminismus als Feindbild haben. An Dingen wie dem Kriegsdienst allein für Männer beispielsweise ist der Feminismus ja komplett unschuldig. Man findet nur deshalb unter Männerrechtlern auch häufig Kritiker des Feminismus, weil die meisten Feministinnen sich auf die Anliegen von Frauen beschränken, nur weibliche Opfer sehen und die Perspektive von Männerrechtlern beiseite zu drängen versuchen, indem sie zum Beispiel deren Veranstaltungen aggressiv zu sprengen versuchen. Diesen Sexismus mögen Männerrechtler bei Feministinnen nicht.Die Geisteshaltung, die Männerrechtler vertreten bezeichnet man als "Maskulismus". Sie ist aber kein Spiegelbild zum Feminismus, weil sie dafür plädiert, BEIDE Geschlechter zu sehen. In Arne Hoffmanns Buch "Plädoyer für eine linke Männerpolitik" heißt es etwa: "Maskulisten geht es darum, Benachteiligungen, soziale Problemlagen und Menschenrechtsverletzungen in Bezug auf ALLE Menschen einschließlich der Männer zu erforschen, herauszufinden, was die möglicherweise vielfältigen Ursachen dafür sind, und realistische Lösungsstrategien zu entwickeln, die dann in einer gerechten Politik zur Anwendung kommen."Eine Studie, die Männerrechtler und Feministinnen miteinander vergleicht, wurde von dem Politikwissenschaftler Johannes Meiners und der Psychotherapeutin Christine Bauer-Jelinek erstellt. Darin heißt es zu Männerrechtlern: "Maskulistisch zu sein, bedeutet (...), sich antisexistisch zu orientieren und jede Form der Diskriminierung und Herabsetzung aus geschlechtlich-sexuellen Gründen zu bekämpfen. VertreterInnen des Maskulismus sind bestrebt, die mittlerweile beengende Konzentration des Feminismus auf die Belange der Frauen zu beenden und das Geschlechterverhältnis zu einem neuen Gefüge zu erweitern. (...) MaskulistInnen ziehen wesentliche Erfolge der Frauenbewegungen – wie das Wahlrecht, das Recht auf Bildung und Erwerbstätigkeit oder die Gleichberechtigung in der Familie – keineswegs in Zweifel, auch weil diese Errungenschaften ihren eigenen Grundwerten entsprechen. Für MaskulistInnen ist es zweitrangig, durch welche Geisteshaltungen Diskriminierungen von Männern entstehen oder ausgeübt werden. Das Ziel ist vielmehr deren Beseitigung."Außerdem erklärt diese Studie, dass es viele konservative, aber auch viele linke Männerrechtler gibt. Die linken Männerrechtler werden von den linken Parteien aber noch nicht integriert, weil diese Parteien allein auf den Feminismus eingeschworen sind.

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Da Feminismus keine einheitliche Bewegung ist, ist auch ANti Feminismus keine einheitliche Bewegung. 

MRA sind bzw sollten unabhängig vom Feminismus sein, sind aber eine ziemlich konservative Gruppe die meistens Interesse von Männern, speziell Randgruppen nicht wirklich vertritt, sondern sich mehr darauf konzentriert, gegen bestimmte Rechte vorzugehen die Frauen als Folge von Feminismus zugesprochen wurden. 

Ich hoffe die Unterscheidung ist verständlich.

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Eigentlich nicht das gleiche

Aber es kommt aufs gleiche raus

Mra sind leute die für das recht der männer kämpfen, also das zb die frauenquote abgeschafft wird da viele leute sich beschweren die weibl. Kollegen wären nicht so qualifiziert wie andere männl. Die nicht eingestellt wurden jedoch werden dann die frauen bevorzugt wegen frauenquote usw

Antifeministen sind leute die gegen feminismus sein

Das spektrum hierbei reicht von leuten die sagen die frau soll in der küche stehn kochen und putzen

Es gibt aber auf antifem. Die einfach gegen femismus sind aktuelles bsp. diese steinhaus darf jetzt 1. liga spiele pfeifen, viele beschweren sich darüber das sie das nur darf weil sie eine frau ist obwohl sie schlechter pfeift als andere schiris die keine 1 liga spiele pfeifen dürfen

Aus einem solchen bsp geht dann sozusagen ein "hass" der leute gegen feminismus aus

Das sind dann antifeministen

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