Sind alle Strafen falsch?

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11 Antworten

nette these, aber du vergisst dabei u.a. geplante straftaten... nach dieser these wäre es auch ungerecht dir am ende des monats ein gehalt auszuzahlen das für den gesamten monat gilt... 

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Ich halte deine Thesen für falsch und viel zu theoretisch und idealistisch. 

  • Der Hauptkritikpunkt aus Sicht des Naturwissenschaftlers ist schon mal, dass du Geist und Körper unterscheidest. Das ist nicht gerechtfertigt. Der Mensch ist wie eine Einheit, bestenfalls könnte man sagen der Geist ist wie Software, die auf der Hardware Körper läuft. 
  • Die Frage ist doch, was Strafe bewirken soll -- sie soll ja nicht nur Leiden sein für irgendwas Vergangenes, sondern sie soll ein Impuls dafür sein, was man in Zukunft tun oder lassen sollte. Aus Sicht der Software würde sie hier also lernen und abspeichern, welches vergangene Verhalten nicht erlaubt war und wie man sich in Zukunft besser verhält. Wenn die Software diese Regel vorher noch nicht beachtet hat, wird sie es in Zukunft tun -- genau dazu ist Strafe dar, nämlich Anreize zu geben, es nicht wieder zu tun. 
  • Bedenke zudem, dass gerade im deutschen Rechtsverständnis Strafe nicht nur die Quitting für den Täter ist, sondern auch einen Schutz für die Allgemeinheit darstellt. Wenn also die Software bisher so eingestellt ist, dass jemanden tötet oder vergewaltigt, dann ist es sinnvoll, diesen Menschen wegzusperren, bis die Gefahr einer Wiederholung entsprechend schwächer ist. 
  • Hier erkennt man auch den Hauptfehler deiner Argumentation: Du nimmst an, dass sich Menschen ständig wandeln -- das ist soweit richtig. Aber die Annahme ist falsch, dass sie sich so stark wandeln, dass sie wirklich anders handeln würden. Wenn man also Gefahrenvermeidung als vorrangigen Zweck von Strafe erkennt, dann erkennt man sogleich auch, dass dein Hauptargument nur dann greifen würde, wenn du wirklich plausibel machen könntest, dass sich Täter regelmäßig so stark ändern, dass sie ähnliche Taten nicht erneut begehen würden. Die Lebenserfahrung zeigt jedoch, dass Menschen sich meistens nicht so grundlegend verändern und schon gar nicht von einer Sekunde auf die andere. Ohne Softwareupdate hat der Rechner gewiss Bruchteile von Sekunden später einen anderen Zustand, aber mit neuen Eingaben gefüttert kommt eben doch immer wieder ein ähnliches Verhalten raus -- beim Anständigen kommt immer wieder Hilfsbereitschaft oder Ehrlichkeit, beim Täter immer wieder Gewalt oder Verstoß heraus.
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Es gibt einen Grundcharakter jedes Menschen der durch Erziehung, Erfahrung und Sozialisierung geprägt wird.

Es gibt  zudem nicht umsonst den Unterschied zwischen einer Tat im Affekt und einer vorsätzlichen Straftat, evtl. sogar aus niederen Beweggründen.

Ein Täter, der seine Taten mehrere Monate im Voraus plant, hat also offenbar äußerst negative Charaktereigenschaften, die sich langfristig auswirken.

Ncht von ungefährt weisen viele Straftäter bereits eine lange Liste von Vorstrafen auf, denn die Kriminalität überfällt einen nicht plötzlich wie eine Besessenheit.

Dann zu behaupten, nach seiner Tat sei er von diesen Verhaltensmustern "geheilt" wäre extrem gefährlich und würde die Sicherheit anderer Menschen gefährden.

Eine Haft soll ja nicht nur einfach eine Strafe sein, sondern dort sollen auch seine schädlichen Verhaltensmuster geändert werden - ob das immer gelingt, ist eine andere Sache.

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Der Mensch ist ein ganzheitliches Wesen und er besteht aus seiner Vergangenheit, an die er sich - mehr oder weniger - erinnern kann und daraus günstigenfalls positive Lehren zieht, aus seiner Gegenwart, die er jederzeit aktiv und willentlich vor dem Hintergrund der Vergangenheit (Lehren!) gestalten kann und seiner Zukunft, die er ebenso planen kann, damit sie zur verbesserten Gegenwart wird.

Dein Denkansatz, adäquate Ahndung für strafbewehrtes Verhalten der Vergangenheit zu negieren, hört sich äußerst grotesk an, geht an der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen als handelnder Souverän im Kontext des "Chronos" völlig vorbei - und lässt am Ende nichts Gutes für die Zukunft hoffen ...

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Der Geist eines Menschen ist mit seinem Körper stark verbunden. Der Körper stellt ein Werkzeug dar um diesem Geist (Charakter) praktische Geltung zu verleihen und eine Wahrnehmung zu ermöglichen.

Ich finde eine Bestrafung Desjenigen richtig, sofern die Tat mit der allergrößten Wahrscheinlickeit bewiesen wurde. Ist es ein gestörter Geist, sprich' eine gespaltene Persönlichkeit so spricht man von Schizophrenie. Sie ist übrigens in Gehirnscans erkennbar.

Man kann deutlich am Körper eines Menschen erkennen, wenn sein Geist krank ist. Sehr viele Rückenleiden beispielsweise kommen von Depressionen, welche ganz klar vom Geist ausgehen.

Oder ein anderes Beispiel: Bilde Dir 10-15 Minuten ein Du hast Kopfschmerzen, dann bekommst Du sie tatsächlich.

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Das heißt ich darf jeden Menschen einfach töten solange ich mich nicht direkt in diesem Augenblick verhaften lasse. Ganz tolle Idee.

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Ich denke das der Geist der das in der Vergangenheit (im Suff) geschrieben haben muss hoffentlich nochmal drüber nachdenkt...

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Ich finde nicht das bestrafen unzulässig ist allerdings sollte man es dann nicht Strafe sondern eher Abschreckung oder so nennen.

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Gesetze sollten abgeschafft werden. Somit würde es auch keine Verbrecher mehr geben. Genial

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Es geht auch um die Zunkunft und darum zu verhindern, dass der Täter oder jemand anderes so etwas nicht wieder tut.

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Hört sich Banane an. Kann aber an mir liegen. Ich verstehe es nicht.

Diebstahl: Keine Strafe, jeder klaut egal, ob er im Moment der gleiche ist oder nicht.

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