Sind Alle Menschen Sexisten?

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8 Antworten

Du sprichst mir zu einem gewissen Grad aus der Seele - aber das "alle" stört mich dann doch -> so extrem, wie du es schilderst, sind nämlich NICHT alle.

Insbesondere ist so niemand, der diesen Gedankengang, den du hier ausformuliert hast, so oder ähnlich schon hatte. (Und kein einziger Philosophiestudent - wir lernen nämlich den Sozialkonstruktivismus [der befasst sich genau mit solchen Dingen] schon in der Einführungsvorlesung^^)

Ich stimme dir darin zu, dass Menschen, mit denen man sich nicht allein treffen kann, keine Freunde sind. Nicht aber darin, dass vergebene Frauen nicht "ja" sagen können, wenn ein Mann sie treffen möchte. Und nein, ich denke im Bezug auf's andere Geschlecht nicht "viel mit dem Gehirn zwischen den Beinen", ich denke überhaupt nur mit dem Kopf, der Rest ist ein mir bewusster Trieb, den ich nach Jux und Tollerei zulasse oder abwürge -> oder, was am häufigsten ist, gar nicht erst aufbaue, weil ich mit Denken beschäftigt bin. Übrigens wäre ich dir sehr verbunden, wenn du deine Wortwahl künftig ein wenig weniger obszön gestalten würdest - man kann auch Genital sagen, oder Penis und Vagina.

Aber ja, es gehört nun einmal zu den großen Aufgaben im Leben, die eigenen stereotypisierten Dogmen zu erkennen und sie, im Idealfall, auf der Basis moralischer (und im Bezug auf Sexismus auch biologischer) Grundsätze umzustoßen bzw. so weit auszubauen, dass sie nicht mehr wie klassische Stereotypen in unseren Denkshematan agieren. Manche tun das, viele tun's nicht - und sehr sehr viele kommen nicht mal auf die Idee, dass sie das sollten.
Das Gehirn teilt automatisch Dinge in Kategorien ein - es erleichtert das Leben. Dem also zu widersprechen erfordert Willenskraft und viel Vernunft, die sich abseits der subjektiven Wahrnehmung bewegt.

Aber ich verspreche dir hoch und heilig, auch du bist zweifellos vor so manchem Vorurteil kein bisschen gefeit. Unter Anderem dem, dass Männer nicht häufiger an Sex denken als Frauen - das ist nämlich ein erforschtes Faktum und kein Vorurteil. Die Frage stellt sich hierbei nicht nach der Tatsache, sondern nach der Relevanz - wen schert's, wie oft sie dran denken, so lange sie nett sind und nicht alles anbaggern, das nicht bei Drei auf'm Baum ist?

Lytomiz11 22.02.2017, 14:07

xD Ja, Jeder hat einseitige Denkweisen, ich auch xD Hmmm, ich bin heute sehr genervt, und das merkt man an meinem Schreibstil. Einseitig denken tu ich auch, ich denke nicht dass ich da besser bin als andere Menschen, ich denke nicht dass ich der einzige Bin, der sich selbst total durschschaut. Vieles, was ich an Menschen kritisiere, sind vermutlich "fehler" die ich selbst so ähnlich habe aber an mit selbst nicht bemerke (so wie die anderen auch nicht an sich selbst :) ) Ich denke mit einer 1 zu 100 Quote was eine echte fast kompromisslose Freundschaft angeht, liege ich einigermaßen richtig. natürlich ist dies von Mensch zu mensch unterschiedlich. Eine Frau die nicht mit mir zusammen einen Film zuhause schaut, ist für mich kein Freund. daher passt das mit den 1 zu 100 echt gut, wenn man meine Kriterien für Freundschaft mit einbezieht. Wenn man gute Bekanntschaften, die sogar mal zu zweit einen Kaffee trinken oder mit der Gruppe was untrernehmen dazuzählt sind es natürlich sehr viele Frauen mit denen man Bekanntschaften haben kann. viel mehr als eine in 100. Trotzdem muss man immer aufpassen was man sagt, weil sie ja immer im Hinterkopf hat dass man ein Mann ist. Also ich denke, Sexismus ist normal. bei der Frage ob misshandelte Männer auch Schutz vor Frauen kriegen sollen, um gleichberechtigend zu sein, spaltet sich meine Meinung auf. In dem Fall ist es schadhaft für den Mann, aber entspricht auch stark der Männerrolle. keine Ahnung, ob ich das so ok finde oder nicht. ich denke, man denkt zum Teil mit dem Gehirn, zum Teil mit Geschlechterrollendenken. Die Verhältnisse sind in dem Fall sehr variabel. ich denke nicht so einseitig und extrem wie ich schreibe. Ich bin heute sehr sauer wegen einer Erfahrung von gestern. Meine Grundstimmung schägt sich stark im Schreibstil nieder xD Aber ja, desto konstruktiver ich die Diskussion haben möchte, desto bedachtvoller Schreibe ich meine texte, so dass ich nicht auf soziale Missbilligung stoße. Da ich heute mega angenervt bin, stört mich Konfrontation aber ausnahmsweise nicht, weshalb ich mir nicht viel Mühe gemacht habe, den Text wenig einseitig und provokant zu schreiben Xd hahaha

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Schattentochter 22.02.2017, 14:22
@Lytomiz11

So schlimm einseitig geschrieben, hast du ihn jetzt auch wieder nicht. ;) Da hab' ich schon deuuutlich Schlimmeres gelesen. Mit den Statements, die du machst und machtest, lässt sich schließlich noch diskutieren.

Soo, nun zu deinen Punkten:
Deine 1 zu 100-Quote ist, auf EMPIRISCHER Sicht, für dich meinetwegen durchaus legitim - in einer Diskussion kann sie aber leider nicht bestehen, weil du nicht einmal ganz am Ende deines Lebens nominell genügend Leuten begegnet sein wirst, um eine Anzahl an "Einzelfällen" zu erreichen, die bei einer Gesamtanzahl von 7 Milliarden Menschen prozentuell eine Rolle spielt. Damit nehme ich besagte von dir aufgestellte Quote als eine interpretative Aussage an, die einen subjektiven Eindruck formulieren soll - und antworte auf meiner subjektiven Basis mit: 90% meines Freundeskreises sind männlich, gute 30% davon haben sogar schon im selben Bett mit mir geschlafen und absolute 0% kamen auch nur auf die Idee, dass da mehr dahinter ist, als Freunde, die pennen.^^

Was nun deine Aussage zum Missbrauch an Männern angeht, so muss ich dir mit roten Fahnen, Neonschildern und aller noch nicht brüllaffenartig ausartenden Vehemenz widersprechen!
Jedes Missbrauchsopfer, egal welchen Alters oder Geschlechts, soll und MUSS beschützt werden. Die Tatsache, dass der Missbrauch an Männern immer noch so häufig nicht ernst genommen wird, ist eine der ungesündesten Krankheiten unserer Gesellschaft und wirkt sich auf alle aus. Denn die meisten Täter waren früher Opfer - und jetzt rate mal, warum die meisten Missbrauchstäter (nach bekannten Zahlen wenigstens) männlich sind?
Wir müssen Männern endlich Schwäche erlauben - und das ginge am ehesten, indem wir selbige nicht mehr mit "Femininität" gleichsetzen. So lange ein Mann seine "Männlichkeit" einbüßt, wenn er Schwäche zeigt (insbesondere gegenüber einer Frau!!), so lange werden wir das Dogma der Täter- und auch der Opferrolle an Geschlechter anknüpfen und beiden das Leben zur Hölle machen.
Nichts, absolut gar nichts, hindert eine Frau daran, einen Mann zu ohrfeigen, eine Flasche zu zerschlagen oder ihn zu treten. Jedenfalls nicht, wenn er vielleicht schmächtig ist, keine katzenartigen Reflexe hat oder in der Kindheit Traumata erlebt, die ihm mangelndes Durchsetzungsvermögen beschert haben. Das selbe also, das auch bei Frauen der Fall ist, die Opfer werden.
Missbrauch ist vorrangig eine psychische Angelegenheit - auch der Körperliche. Und so lange wir Männern eine Psyche attestieren, die weniger Gefühl und Schmerz zulässt, als die von Frauen, so lange werden wir immer und immer wieder neu Leben den Bach hinuntergehen lassen, weil wir den "schwachen Mann als Oper" nicht in unserem Weltbild haben wollen.
Aus pramatistischer Sicht könnte man natürlich sagen, ein Mann, der's zugibt, kriegt "negative Reaktionen" - es ist aber nicht hilfreich, ihn durch die Vermeidung selbiger schützen zu wollen. Viel eher muss man besagte Reaktionen ihrer Salonfähigkeit berauben. Ganz, wie beim Rassismus.

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Lytomiz11 22.02.2017, 14:54
@Schattentochter

Das stimmt, Weil du ausführlich denkst, nehme ich gerne auch teile deiner Meinung auf. Da steckt ein umfassender gedanke dahinter. je nachdem mit wem ich rede, führe ich mich auf wie jemand der total stur ist, oder sehr offen xD . So gesehen, stimmt es wohl, der Mann wird missbraucht, ist unsicher und fühlt sich wertlos. jede Frau die das erlebt hat weiß wie extrem das gefühl sein kann und dass auch ein Mann dagegen nicht ankommt, weil es echt etwas ist was man nicht erleben darf bzw. sollte. und wenn der Mann dann im Kopf klick macht, weil es zuviel war und frauen vergewaltigt..... Naja, es ist schlimm, aber es ist eine Welt die wir und selbst so gemacht haben. Wir lassen Zu dass Menschen dinge Erleben die sie zu "monstern" machen, und somit sind wir nicht besser und können sagen,"Ich habe eine bessere Welt vedient, weil ich besser bin" Man kann aber sehr wohl sagen. Niemand sollte die schlimmsten Sachen im Leben erleben müssen oder hätte es verdient.

Laut der Studie die überall in zeitschriften publiziert wurde, 
denken Männer häufiger an sex, essen, schlafen als frauen, und auch nicht nennenswert mehr. Zudem ist es keine Metastudie. Da die Forschung in dem Gebiet eh strohdumm ist, sollte man nur die original Studie oder Metastudie lesen. habe das Gefühl Da gibt es fast keine doppelblind-Studien in dem Gebiet, oder die zeitschriften picken sich Studien heraus wo die Stichprobe so klein ist, dass ein einseitiges Ergebnis herauskommt.

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Schattentochter 22.02.2017, 15:03
@Lytomiz11

Ich kenne das ;) Ich versuch' zwar eigentlich immer, einen kühlen Kopf zu bewahren, aber gerade hier auf gf.net schalte ich auch öfter in den "Oh bitte, grab' dich ein..."-Modus um und werd' unhöflich. Ich glaube, wir dürfen bis zu einem Gewissen Grade nun einmal auch Menschen sein.^^

In Sachen Missbrauch stimme ich dir fast vollkommen zu - bis auf den Aspekt mit "Wir dürfen nicht sagen, wir hätten eine bessere Welt verdient." - Auf die Menschheit im Gesamten angelegt, lasse ich das gerne und mit Nachdruck gelten - nicht aber auf das Individuum.
Zumindest in der Missbrauchsfrage kann man die Menschen im Einzelnen, meines Erachtens nach, durchaus von der Gruppenverantwortung freisprechen. Genau dann, nämlich, wenn sie zum Einen niemals jemandem Gewalt antaten, zum Zweiten niemandes Missbrauch relativierten und zum Dritten innerhalb ihrer Möglichkeiten stetig daran arbeiten, die gegenen Umstände zu ändern.

Anders sähe ich das in der Frage der Ausbeutung von Dritte-Welt-Staaten. Jeder einzelne Mensch im kapitalistischen Westen ist mitschuld. Ausnahmslos.

Um Himmels Willen, wer verlässt sich denn auf Zeitschriften? :D
Ich spreche doch nicht von Cosmopolitans Artikel zu "Männer und ihr Penis - eine unbrechbare Verbindung". Ich spreche von Doktorarbeiten mit Probandenbefragung und derlei Dingen - wenn du auf genaue Quellenangaben bestehst, so werde ich dich vorerst vertrösten müssen, um meinen Therapeuten noch einmal nach den genauen Titeln der Studien zu fragen, die er mir auf Nachfrage hin zukommen ließ. Das ist nämlich schon ein Weilchen her und ich besitze leider kein eidetisches Gedächtnis. :D

Aber wie willst du eine Doppelblindstudie bei so etwas durchführen? Die besteht darin, dass eine Gruppe das Medikament und eine andere Placebos bekommt - wie willst du DAS denn auf Gedankenhäufigkeiten anwenden?

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Lytomiz11 23.02.2017, 08:19
@Schattentochter

Du hast fast nur Kumpels und lässt sie im Bett schlafen und bist Hetero und nicht asexuell? wenn Ja, dann bist do wohl eine von den wenigen, die da anders sind.

Ich habe leider nur positive Freundschaftliche Erfahrungen mit Frauen gemacht die nicht komplett hetero sind.

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Schattentochter 23.02.2017, 11:02
@Lytomiz11

Bisexuell - wenn ich also meine FreundINNEN in meinem Bett lasse, ist es genau so schlimm :D Nach deiner Theorie wenigstens.^^

Dein Ernst? Hm. Dann hast du ganz eindeutig die falschen Mädels kennen gelernt.

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Niemand wird als sexist geboren. Das ist quatsch.

Geschlechtsrollen sind anerzogen. Es fängt schon damit an das babys blaue oder rosa sachen zum anziehen bekommen.

Jungs spielen das und mädchen spielen dass.

Natürlich werden so vorurteile herausgebildet die absoluter schwachsinn sind.

Geschlechter rollen an sich sind so gesehen inherent sexistisch.

Biologisch und auch auf der eben der sexualität im sinne der wahl der sexuelen partner.muss man die geschlechter entsprechend beachten. Bei allem anderen macht es keinen sinn.

Sprich die aussage: "ich habe nur Sex mit frauen/mäner" ist nicht sexistisch. Aber die aussage "frauen die 10männer am tag als sexualpartner haben sind schlampen" ist sexistisch.

Würde man frauen durch personen ersetzen wäre sie nicht mehr sexistisch.

Wirklich befreien von vorurteilen können wir uns nie. Sei es gegenüber geschlechtern,kindern, ausländern oder sonstwas.

Wir können nur lernen diese äusserungen mit her priese salz zu nehmen und auch zu äussern bzw. Drauf zu verzichten diese zu äussern.

Lytomiz11 22.02.2017, 13:17

Danke, Sexismus ist wohl so wie auch andere Stigmata oder Vorurteile etwas, was man einfach im laufe des Lebens so lernt. Es ist natürlich Geschlechter zu unterscheiden und hat viel Biologischen Hintergrund, aber es wird von der Gesellschaft aufgrund der momentanen Sozialen Normen verurteilt. Ich denke faktenbasierter Sexismus, der in kleinem oder großem Ausmaß in jedem Menschen verankert ist, gehört zum Leben dazu. Frauen haben aufgrund des biologischen Hintergrundes eine andere Rolle als Männer, weshalb sie auch vor körperlicher gewalt viel mehr geschötzt werden als Männer. Das ist dann wohl Sexismus, der total ok so ist. Da Frauen auch verhältnissmäßig oft auf starke, reiche oder selbstbewusste dominante Männer stehen, Ist es wohl aufgrund des biologischen Hintergrundes ok, wenn der Mann beim ersten Date bezahlt um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Auch wenn dass sexistisch ist und ein bisschen an die Zeiten damals erinnert, als der mann das Geld brachte und die Frau die Kinder ernährte. Wenn einige Frauen männer mit geld bevorzugen, dann naja, dann dürfen Männer auch frauen bevorzugen die gut putzen können. Man könnte sagen, selber schuld, wenn man gemein ist. Auch wenn ich die Unterdrückung der Frauen damals nicht gutheißen will. Sexismus gehört eben zum Mensch sein dazu.

Geschlechterrollendenken ist teil des Lebens, auch wenn dieses ebenso manchmal nicht anerkannt ist, obwohl es total normal ist. Natürlich kann man als Mensch der nunmal nur auf Erfahrungswerten entscheidungen trifft, auch mal sehr einseitige Überzeugungen entwickeln. Ich frage nur, wieso solche natürliche Denkprozesse in der Gesellschaft so wenig anerkannt sind und manche stolz behaupten "meine freunde sind keine sexisten" Haben die ein Problem mit der Realität, weil die Reellen gegebenheiten nicht den Sozialen Normen entsprechen, weshalb sie ihr Selbstbild schötzen möchten?

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FouLou 22.02.2017, 13:45
@Lytomiz11

Welche eigenschaften jemand von einem partner haben möchte ist nicht unbedingt sexistisch sondern idividuelle preferenz.

Ja es ist ok zu sagen ich will nen man der viel geld hat oder eine frau die meinen haushalt schmeisst.

Problematisch wurde dann wenn man sachen wie "frauen gehören hinterm herd" etc. Aussagen solcher Art sind sexistisch.

Der schutz gegen gewalt zumindest auf staatlicher ebene liet einfach daran das es mehr gewalt gegen frauen gibt. Ja da gibt es sicherlich nen biologischen unterschied.

Aussagen wie: "Gewalt gegen männer ist ok aber gegen frauen. Nicht." Etc. Sind hier dann sexistisch.

Auch z.b. Den rat dem date das essen etc. Zu bezahlen sehe ich nicht grundsätzlich als sexistisch an. Denn auch generell gesprochen ist es eine nette geste. Egal von wem diese kommt.

Sexistisch ist es dann wenn es quasi erwartet wird. Oder wenn man verurteilt wird wenn man es nicht macht.

Sexismus muss man selbst nicht immer bemerken und es hängt auch davon ab wie man es äussert. Wer in geschlossener runde und ohne das sich einer der beteiligten daran stört, blondienenwitze erzählt ist nicht gleich ein sexist.

Entscheidend ist eher wie man die geschlechter selbst behandelt.

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Also ich bin ziemlich sicher sexistisch. Zumindest in der Grundeinstellung, bis ich eine andere Person kennengelernt habe. Es ist einfach klar, dass sehr viele Männer und Frauen anders ticken. Natürlich gibt es genug andere Beispiele. Aber der wirklich große Teil hat ein Verhalten entsprechend seinem Geschlechts. Das kann jeder mit gesundem Menschenverstand bestätigen.

Das Problem ist nur, dass generealisiert wird. In beiden Richtungen. Einmal sagt man, JEDER Mann ist so und JEDE Frau ist so aber was teilweise noch schlimmer ist: Es wird verbreitet, Mann und Frau sind ganz gleich. Und das ist fatal für jede Beziehung und Date. Denn ein Mann behandelt eine Frau wie einen Mann und eine Frau erwartet von einem Mann so zu sein wie eine Frau. Es gibt eben einen Unterschied zwischen Gleichberechtigt und Gleichgestellt.

Stellen wir uns vor, Männer würden Frauen wie Männer behandeln und Frauen würden Männer wie Frauen behandeln. Dann wären wir bestimmt in kurzer Zeit alle ausgestorben.

Also wir sind alle Sexisten. Und ich behaute das jeder der aktiv versucht das zu verdrängen, auch seine Sexualität verdrängt. Und das wirkt sich irgendwann auf den Spaß beim Sex aus. Das sind dann auch die Menschen, die Probleme in Beziehungen haben.

Aber was sage ich. Findet es selbst heraus. Es hat schon einen Grund wieso viele Frauen die versuchen auf die "Männerschiene" aufzuspringen keinen Kerl finden. Auch Männer die ihre feminine Seite so heraus kehren, werden so Probleme haben eine Frau zu finden die mit ihnen schlafen will. Dieses Problem sehe ich hier bei GF.NET zu genüge.

Also liebe Männer: Schaut den Frauen ruhig auf den Arsch, auf die Brüste und zeigt das es euch gefällt. Und ihr Frauen, genießt es und dreht dann nicht gleich am Rad. Das ist total natürlich.

Ich finde es eher beängstigend, wie sehr Frauen und Männer sich gesellschaftlich sexuell distanzieren. Das ist in meinen Augen eher krank. Wir sprechen viel zu oft von "sexuelle Belästigung" nur weil ein Typ eine Frau anmacht ohne sie überhaupt anzufassen. Oder wenn ein Brüderle meint eine Frau im Dirndl hätte geile Möpse und alle schreien auf, dann ist das ein Zeichen für mich, dass wie viele Menschen psychisch gestört sind.

Lytomiz11 22.02.2017, 13:36

Da viele Frauen auf Geld und Sicherheit stehen, hat es sich in der damaligen gesellschaft so entwickelt, dass Männer Geld nach hause bringen. Frauen haben also damals gekriegt was sie wollten, eine ungleiche Welt. Aber eben zu ihrem nachteil xD Ich mach nur spaß, ich koche gerne und suche keine Golddigger. ich will damit nur verdeutlichen. Wenn geschlechterrollen und Sexismus zum Mensch sein dazugehört, dann muss man auch mit den Konsequenzen leben. Da haben die Frauen damals pech gehabt....

(ich frage mich wie viele sexisten aufgrund dieses Kommentares nun denken, ich fände gut dass die Frauen damals unterdrückt wurden, weil sie es so wollten, bestimmt sehr viele)

Wären es Männer gewesen, die aufgrund ihrer biologischen Unterschiede benachteiligt gewesen wären, dann hätten sie eben auch pech gehabt, weil sie einer sexistischen Spezies angehören.... 

Ich jedenfalls habe eine beste Freundin, die mich nur in sehr geringem Ausmaß nach meinem Geschlecht behandelt. Alle Anderen die ich kenne, sind eine echte Freundschaft nicht wert.  

Meine Reaktion auf das stark ausgeprägte geschlechterdenkenchterdenken ist, dass ich mir für unattraktive frauen nur noch wenig Mühe gebe, aber für attraktve umso mehr. Das ist was von mir erwartet wird, weshalb es eh nicht klappt, es anders zu machen.

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Fotoapparotus 22.02.2017, 13:38

Das Frauen und Männer sich sexuell distanzieren hat vor allem auch mit den heutigen Filmen zu tun, wo eine Frau die ganze weiblichkeit weg gefilmt wird. Es gibt nur Gewaltszenen oder welche die darauf aufbauen. Es findet kein gutes Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung mehr statt. Mich als Frau kotzt es an, wie sehr die Frauenrolle weg gemacht wird in gewissen Filmen, weil jede Frau trägt in sich nach "Gottes Gesetz" Leben enstehen zu lassen und nicht zu zerstören.

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Lytomiz11 22.02.2017, 13:52
@Fotoapparotus

Weiß nicht woran es liegt, aber Anstatt sich mit Sexismus und geschlechterrollen anzufreunden, ohne gleich jemanden zu benachteiligen, reden sich leute ein, es wäre durch und durch falsch.  Mancher sexismus ist falsch, mancher ist total richtig. Freier Eintritt für Frauen in Discos z.B. Männern die misshandelt werden nicht zu helfen,weil männer ja stark sein sollen(geschlechterrolle) Das ist Alles so richtig. unterdrückung wiederrum ist nicht richtig.

habe noch nie erlebt dass jemand sieht wie n typ von ner Frau geohrfeigt wird und sagt omg, Das ist Missbrauch, Anzeigen!!! oder dass ne Frau nem typ an den arsch fasst (ist mir schon paar mal passiert) und jemand sagt, "der hat ne freundin Anzeige wegen belästigung"

Menschen sind so unterschiedlich dass es in beiden geschlechtern menschen gibt, die gerne angefasst werden und welche die es abstoßend finden. 

Also Ja, sexismis ist in Jedem Menschen, und teilweise total richtig so, (teilweise auch nicht). ich freunde mich gerne mit der Menschlichen Natur an und nehme diese natur dann als Norm, anstatt mich zu sehr an Kulturell abhängige Normen zu richten, da diese sowieso immer verzerrt sind, weil die Erwartungshaltung meist besser ist, als das was Menschen sind.

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JesterFun 22.02.2017, 13:59
@Fotoapparotus

Ach, die Frauenrolle wird in der gesamten Gesellschaft weg gemacht. Nicht nur in Filmen.

Frauen die sich beispielsweise entschließen doch für die Kinder zuhause zu sorgen, werden von der übrigen Gesellschaft oft negativ verurteilt. Obwohl die Erziehung meiner Meinung nach einer der wichtigsten Rollen überhaupt ist. Wichtiger als ein iPhone zu entwickeln oder das neueste selbstfahrende Auto.

Beispielweise lese ich alle zwei Wochen auf Heise, dass es immer noch zu wenig Frauen in der IT gibt. Aber mal sein Hirn einzuschalten und vielleicht mal darauf kommen das es vielleicht viele Frauen gar nicht wollen, das tut keiner.

Jeder soll tun was er will. Aber niemand sollte - so wie es jetzt teilweise geschieht - in irgendeine Richtung gedrängt werden.

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Lytomiz11 22.02.2017, 14:30
@JesterFun

Richtig, sehr schön gesagt :)  Dieses ganze verurteilen, wegen Sexismus oder geschlechterrollendenken ist echt schlimm. ich wünsche mir nur leute gestehen sich ein, dass sie einseitige Sexistische oder geschlechtsbewertende Denkweisen haben. Und aufhören ein Problem draus zu machen. Frauen dürfen kinder großziehen wenn sie wollen, dürfen arbeiten wenn sie wollen. Dürfen geldgeil sein wenn sie wollen. Männer dürfen ihre Dominanz ausnutzen wenn sie wollen, Frauen dürfen ihre Macht missbrauchen indem sie jede Kleinigkeit als sexuelle Belästigung betiteln. ist nunmal normal so...  Was man davon mehr oder weniger gut findet ist Geschmackssache. Aber sich bewusst werden, wie je nach Soziokulturellen Normen, einseitige Denkweisen in die eine oder andere Richtung entstehen, halte ich für sehr wichtig. In diesem Fall gebe ich dir völlig recht, Frauen werden in der Arbeitswelt versucht zum Mann zu machen, was total unnötig ist.

 Frauen können genauso gut Mathe wie Männer, aber die Lehrer erwarten weniger von Ihnen, weil sie glauben sie können weniger, weshalb die frauen keinen Bock haben zu lernen und weniger können. 

Internationale Studien haben dies zweifelsfrei belegt  

Geschlechterstigmata sind in jedem von uns. Und in diesem Fall schaden sie dir. Ich wünsche, du findest Leute die keine einseitig Eingefahrene Meinung haben und dich verurteilen, weil sie beides! Kinder großziehen oder in It Arbeiten toll finden.

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Das ist nicht Sexistisch. Das ist nun mal ganz normal. Das ist auch nicht außergewöhnlich oder so. Du darfst nicht aus jeder Kleinigkeit Sexismus machen.

Lytomiz11 22.02.2017, 12:51

Danke sehr, wie würdest du das denn nennen, also welches Wort ist da passender? Ich denke nur manche Punkte die ich beschrieben habe sind sexismus. aber viele davon eher,Geschlechtsspezifisches Denken und Reduzierung aufs Geschlecht. ist ich denke Reduzierung aufs Geschlecht ist ein besserer Begriff, stimmt dass?

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Hannes789 22.02.2017, 13:08
@Lytomiz11

Ehrlich gesagt,

fällt mir auch kein anderer / besserer Begriff ein. 

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Ich glaube Du brauchst dringend Hilfe, um die drei Buchstaben S, E und X zumindest temporär aus dem Kopf zu bekommen.

Es gibt auch noch andere Dinge die es wert sind einen Gedanken daran zu verschwenden.

Lytomiz11 22.02.2017, 12:47

Achso, alle meine Fragen auf Gutefrage sind über Sex? Warte NEIN SIND SIE NICHT also laber keinen bullshit!

Du liest eine einzige Frage von mir und denkst, das ist deshalb der einzige Gedanke den ich je hatte. Du kennst mich nicht also schreib keine dummen Kommentare.

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Ich glaube, in Bezug auf Sexismus bist du selbst das größte Problem. Schau mal, dass dein Kopf auch mit einem anderen Inhalt als Sex gefüttert wird. Sonst drehst du noch ganz durch.

Lytomiz11 22.02.2017, 12:42

Bullshit

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Lytomiz11 22.02.2017, 12:56
@Lytomiz11

ich bin Feminist, Auch wenn das Wort Feminist für gleichberechtigung steht, was viele nicht wissen. Vermutlich denkst du öfter an sex als ich, sonst würdest du nicht was ich schreibe auf Sex beziehen. 

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"Aber ich kenne nur Sexisten,"

Dann solltest Du mal Deinen Bekanntenkreis erweitern.

Lytomiz11 22.02.2017, 12:45

Weil du Menschen nicht verstehst. Alle Menschen die ich kenne, haben iiiirgendeine sexistische Denkweise, auch wenn sie noch so unausgeprägt ist. Weil es nunmal in unserem Denken drinnen ist, dass Frauen Männer ohrfeigen dürfen, aber nicht umgekehrt, und dass man Frauen helfen muss, aber Männer die häusliche gewalt erleben nicht schützen muss (davon gibt es viele, aber keiner gibt es freiwillig zu) Meine beste Freundin ist feministin und trotzdem hat sie geglaubt, Männer denken öfter an Sex als Frauen.

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Stellwerk 22.02.2017, 12:53
@Lytomiz11

Aha. Wie gesagt, änder mal Deinen Bekanntenkreis. Meiner enthält erstaunlich wenig "Sexisten". Und mit Sicherheit niemand, der das da unterschreiben würde: 

"aber Männer die häusliche gewalt erleben nicht schützen muss"

Und von Menschen scheinst Du auch nichts zu verstehen, wenn Du nicht mal kapierst, dass das 

"Meine beste Freundin ist feministin und trotzdem hat sie geglaubt, Männer denken öfter an Sex als Frauen." kein Widerspruch sein muss.

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Lytomiz11 22.02.2017, 13:02
@Stellwerk

Ok, Sexismus ist dann wohl nur gleichberechtigung, z.b. der Fakt dass es Frauenhäuser aber keine Männerhäuser gibt. Dann hat hat in dem Fall Feminismus wenig mit Geschlechtsstigmata und geschlechterrollendenken zu tun sondern nur mit dem Aspekt der gleichberechtigung. In dem Fall stören mich die ganzen Geschlechterrollendenkweisen und stigmata, die viele Menschen in gewissen Maß haben. Das ist dann wohl "geschlechtsismus" oder so

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Zuerst mal finde ich

deine Aussage schon Irrational wenn es darum geht, was ein Mann soll
um

einen guten Eindruck
zu machen. Schon dann wäre ja alles beendet, da es zeigt er schätzt
sich selbst gering ein.

Wenn ein Mensch

einen stark ausgeprägten Eros hat, braucht er sich vor niemanden zu
rechtfertigen.

Ich weiss nicht
woher du deine Informationen beziehst, nur du kannst doch nicht
„verallgemeinern“ ?

Dann würde es ja
bedeuten jeder wäre da gleich?

Zu der Auswahl der

Bettgesellen, du kannst 100dert Typen oder Frauen haben für kurze
Beziehungen oder Ons oder, oder - ein Fakt ist du erreichst die
tiefe nicht in dieser Zeit

die eine Beziehung
braucht um befriedigt zu sein – die aber wiederum nicht nur im Bett
statt findet.

Wobei es hier wie du
sagst nicht nur um Sex geht.

Es geht NICHT NUR um

Spass beim Sex. Das jedoch erfährst du erst in einer längeren
Beziehung und nicht in Beziehungen die ON s sind oder eben Wochenend
Beziehungen auf Dauer.

ERFAHRUNG ist
wichtig um auch erst Unterscheidungen zu machen, weil du mit jedem
Tag ein Spiel der Gefühle durchmachst ob sie gut sind oder nicht.

Das

Aggressionspotential was du ansprichst in Bezug des Schlagens, das
kann ein Spiel sein, es

kann auch Ernst
sein. Das ist gewiss Situationsabhängig.

Würde ich jetzt

aber behaupten alle Menschen sind Sexistisch, dann ordne ich diesen
Begriff so zu

das vielleicht einen
„negativen Klang“ hat.

Menschen haben

Stadien und Phasen in denen sie für die Evolution Anlagen in sich
tragen und

diese nutzen sie um
sich zu vermehren oder nicht.

Den Begriff Sexismus

würde ich eher hier nicht zuordnen.

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