Sind 8 Stunden Arbeit pro Tag noch zeitgemäß

7 Antworten

Deine Aufzählungen hinsichtlich technischer Fortschritte sind eigentlich unerheblich. Fakt ist, dass sich der 08/15-Arbeitnehmer abrackert bis zum Tod für nichts bis fast nichts bzw. für fast immer viel zu wenig. Wer nicht zu den Besserverdienern zählt, darf gerne die Arbeit von zwei anderen Mitarbeitern mit übernehmen, da der Vorgesetzte natürlich gerne wirtschaftet – vor allem in die eigene Tasche. Er ist ja auch der Meinung, dass sein Angestellter doch auch 50 und mehr Stunden pro Woche locker schaffen sollte - für das gleiche Geld natürlich! Familie, Privatleben - Zeit? Ach, das wird doch völlig überbewertet! Ich erwirtschafte meinem Vorgesetzten doch gerne seine Stadtrandvilla und den dritten Mercedes. Wenn ich meine Kinder kaum noch zu Gesicht kriege, ist das doch alles im Sinne der Firma! Gedankt sei dem Kapitalismus. Angemessene Arbeitszeiten für den einzelnen, mehr Arbeit für alle, was sich automatisch ergibt, wenn jeder das Pensum von genau einer Stelle bewerkstelligt. Zufriedene Gesichter, Zeit für die Familie und sich selbst, mehr Motivation für den Job. Leistung aus Freunde, nicht aus Angst. Wo gibt’s das denn noch? Und vor allem: Was bekommt man dafür noch? Dass die Arbeitszeiten - und wir reden hier nicht mal von "läppischen" 40 Stunden, um es mal salopp auszudrücken - nicht mehr zeitgemäß sind, hängt nicht nur mit den technischen Fortschritten zusammen, sondern damit, dass die Privatwirtschaft den Staat beherrscht und der Geldschein unsere Köpfe! Wer da mit macht, kann oft nicht mal was dafür. Arm ist er trotzdem – in vielerlei Hinsicht. Und schade - wirklich schade, dass die Vorstellung eines gerechten Arbeitsalltags hier bereits als "Ideologie einer perfekten Welt" behandelt wird, echt traurig.

 

Muss man wirklich noch 8 Stunden bzw. 40 Stunden in der Woche arbeiten gehen? 

Nein, musst du nicht . Du kannst deine Wochenarbeitszeit halbieren, wenn du mit dem hälftigen Gehalt auskommst. 

Ansonsten stelle auch ich fest, dass sich die Wochenarbeitszeit eher erhöht hat. Was in meinem Beruf  daran liegt, dass  weniger Personal die gleiche Arbeit erledigen muss.

Ganz genau, um noch mehr Geld zu scheffeln. Denn Diejenigen, die Arbeiten haben, arbeiten können sich vor Arbeit kaum noch retten und Diejenigen, die keine Arbeit haben, bekommen keine oder nur zu sehr niedrigen Stundenlöhnen.

Wenn man sämtliche überflüssige Tätigkeiten, weg nimmt. Werden wir merken, wie viel Zeit wir eigentlich haben. Ganz gleich ob das Zulieferer und Verkäufer im Eineuroladen sind oder Straßenreiniger den Müll entsorgen müssen den andere achtlos wegwerfen...

...oder sich eben mal jeder sagt, ich mache nicht mehr alles, was andere Menschen "sprich Arbeitgeber" sagt. Wenn sich die Mensch endlich mal einig werden...

...aber nein, da gieren die Meisten nach Glück, Wohlstand und Reichtum, lassen sich abspeisen mit Dumpinglöhnen. Na klar werden wir dann immer mehr arbeiten müssen um den "Lebenswohlstand" zu halten.

Die Frage ist nur, wird oder kann das immer so weiter gehen?

Wir fliegen zum Mond zum Mars, suchen andere Welten, spielen Krieg für einen Haufen Geld, der so Groß ist wie der Eiffelturm oder Gottes Schafherde.

Und was haben wir nun davon, das es fünf Prozent auf unserem Planet Erde gut geht und den restlich 95 Prozent schlecht.

mfg

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Du kannst sicherlich auch nur 1 Stunde am Tag arbeiten gehen. Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld. Laß die Computer alles machen und du bist arbeitslos und Hartz IV Empfänger. Nur bekommst du dort kein Geld mehr, weil doch die Maschinen keine Steuern zahlen.

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