Sind 16 Wochenstunden BWL viel?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Viel ist das meiner Meinung nach nicht unbedingt und so wahnsinnig schwierig ist BWL auch nicht.

Dass ein BWL-Studium in der Praxis nichts taugt, würde ich so nicht sagen und es werden immer noch genug BWLer in der Wirtschaft gesucht und eingestellt. In anderen Studienängen ist die Arbeitslosenquote der Absolventen wesentlich höher. In manchen Bereichen sind eben gerade Generalisten gefragt, die sich in verschiedenen Bereichen "oberflächlich" auskennen und nicht nur in einem Bereich besonders gut.

Nur sollte man auch wissen, dass man alleine mit einem BWL-Studium heutzutage wirklich nicht mehr so weit kommt. Deshalb ist es wichtig, Zusatzqualifikationen zu erlangen und schon so früh wie möglich Praxiserfahrung zu sammeln, z.B. über Praktika und Nebenjobs. Was auch immer gut ankommt sind Auslandssemester/ Auslandspraktika.

Mit deinen 16 Wochenstunden hättest du deshalb eine sehr gute Gelegenheit, noch zusätzliche Fächer zu belegen, z.B. im sprachlichen Bereich. Wenn dir Sprachen ein wenig liegen und sie dich interessieren, könntest du es mal mit einer außergwöhnlicheren Sprache, wie z.B. Chinesisch probieren. Wenn Sprachen nicht so dein Ding sind, könntest du wenigstens so etwas wie Wirtschaftsenglisch machen und viell. eine leichtere Sprache wie Spanisch dazunehmen. Du musst einfach herausfinden, was deine Stärken sind und etwas daraus machen.

Nun, wieviel Zeit du die Woche ackert, musst du ja selber wissen.

16 Stunden BWL, dazu dann wenn mans gewissenhaft macht noch mindestens 16 Stunden Nachbereitung zuhause, mindestens, Faustregel ist ja pro Vorlesungsstunde macht man enie Stunde Nachbereitung zuhause.

Dann will Mensch ja auch von etwas noch leben und jobbt vielleicht nebenher...

Wenn du es ernsthaft machst, dann hast du fürs Studium in der Woche einen Zeitbedarf von 40-60 Stunden alleine.

BWL gehört eher nicht zu den schwierigen Fächern - ein wenig primitive Mathematik und ein wenig verkürzte Sozial- und Wirtschaftskunde, dazu ein paar Paragraphen.

Dennoch (oder gerade deswegen) würde ich dir raten, lieber eine richtige Wissenschaft zu studieren - BWLer gibt´s erstens viel zu viele und zweitens hat man inzwischen in der Wirtschaft erkannt, daß ein BWL-Studium in der Praxis nichts taugt.

Oh... naja also ich hab in so einer Schnupperwoche mal einen Mathekurs an der Wunschuni mitgemacht und das fand ich echt schwierig....wie meinst du das, dass ein BWL Studium in der Praxis nichts taugt?

0

Schwachsinn, Schwachsinn und Schwachsinn.

0
@Mouse1982

Der Kommentar von trallala ist zwar überspitzt formuliert, dennoch ist das keinesfalls Schwachsinn. Dass man mit einigen Modellen (ich will das hier gar nicht pauschalisieren, denn ein Grundverständnis von Wirtschaft wird einem im Studium schon beigebracht, was den Ingenieuren widerum fehlt) aus der BWL in der Praxis nichts anfangen kann, ist ja nicht nur in der Wirtschaft bekannt. Ich finde den Artikel dazu leider nicht mehr, aber erst kürzlich hat es ne Unterschriftenaktion gegen die realitätsferne Lehre in den Wirtschaftswissenschaften gegeben. Und dass die Berufsaussichten auch nicht mehr so rosig sind, dürfte inzwischen auch bekannt sein. Siehe dazu hier: http://karriereblog.svenja-hofert.de/2011/06/das-nachste-opfer-des-schweinezyklus-heist-bwl/

Man sollte deswegen von nem BWL Studium nicht gleich abraten. Aber BWL-Studenten müssen eben mehr tun, als die Uni vorschreibt. Dazu gehört auch, die Lehre zu hinterfragen und sich eigene Gedanken zu machen.

0

Was möchtest Du wissen?