Sind 150 Euro viel für eine RB?

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11 Antworten

Das kommt drauf an. Für zweimal in der Woche ist es zu teuer. Für viermal in der Woche auch nicht billlig, aber ok.

Und dann kommt es darauf an, was du nebenher noch leisten musst. Für Vollpension, wo du also außer satteln und reiten nichts machen musst, ist es für 3-4 mal die Woche ok, wenn du auch noch die Box misten musst oder an deinen Tagen die Weide abäppeln, ist es zu teuer.

Bei uns in der Region zahlt man für zweimal in der Woche für ein nicht verrittenes, durchschnittliches Freizeitpferd 80 Euro. Dafür hat man Halle, Platz, gutes Ausreitgelände zur Verfügung. Wenn man auch noch an seinen Tagen misten muss, dann zahlt man 60 Euro.

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Der Preis hängt immer von Angebot und Nachfrage ab.

Wenn es in Deiner Umgebung genügend Leute gibt, die bereit sind, so viel zu zahlen, dann ist das eben so.

Wenn das Pferd wirklich so klasse ist und Du auch alles vollumfänglich nutzen kannst / darfst, kann man sich das schon überlegen.

Allerdings nehmen Besitzer ihr Pferd oft ganz anders wahr als jemand anders, der Hallenbelegungsplan schränkt einen ein, das Gelände ist dann doch nicht so toll,  und wenn Du Nachbars Kinder mitbringst, empört sich der Besitzer des so kinderlieben Pferdes dann doch...

Aber wie gesagt, wenn das Pferd samt Umgebung wirklich so toll ist und du ein super Verhältnis zum Besitzer hast - dann würde ich mir das ( sofern mein Geld dann auch noch für Unterricht reicht)  durchaus überlegen...

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ich finde generell die geschichte mit dem bezahlen schwierig. prinzipiell sehe ich es ja nicht ein dafür zu zahlen dass du dich um das pferd eines anderen kümmerst. in deinem fall handelt es sich ja aber um ein "turnierpferd".das heißt du sammelst mit ihm deine turniererfahrungen und kannst relativ viel mit dem pferd anfangen. da find ich den preis tatsächlich noch okey.

eine andere geschichte wäre das jetzt wenn es ein schlechter ausgebildetes freizeitpferdchen wäre.erst letztens habe ich eine anzeige gelesen jemand würde seine pferd als RB hergeben. da stand dann"sie werden nur selten bewegt und stehen auf einer wiese mit kleinem unterstand, kostet nur 180€ ist ja nicht viel".

da muss ich ganz ehrlich sagen da gehts nur ums geld und nicht um die pferde. scheinbar ist ja nichtmal ein reitplatz verfügbar geschweige denn wie die pferde überhaupt ausgebildet worden sind.

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Ein viel diskutiertes Thema. Und ich glaube, da hat jeder seine ganz eigene Meinung zu. Meine Meinung ist, dass eine Reitbeteiligung ruhig etwas kosten darf. Und ich finde auch, dass wenn es kein gegenseitiger Freundschaftsdienst ist, der Preis ruhig angemessen sein darf. Denn mal im Ernst, wenn ein Autoverleih hochwertige Autos verleiht, empört sich niemand darüber, dass dafür Geld berechnet wird. Wenn aber ein Pferdebesitzer Geld dafür nimmt, dass er einem anderen ein Pferd ohne jedes Risiko zur Verfügung stellt, mit guter Ausrüstung, vielleicht auch sehr gut ausgebildet und guten Reitmöglichkeiten, dann wollen das viele nicht verstehen.

Warum eine Reitbeteiligung Geld kostet, das kann unterschiedliche Gründe haben und hängt vom jeweiligen Pferdebesitzer und seiner Einstellung ab. Manch einer stellt sein Pferd gratis zur Verfügung, weil er froh über die Entlastung ist, das Geld vielleicht nicht nötig hat oder meint nichts nehmen zu können, weil alle anderen am Stall auch nichts für ihre Reitbeteiligungen nehmen. Aber mal ganz ehrlich - warum muss das gratis sein? Jedes Hobby kostet, manch eines ist richtig teuer. Platzmieten, z.B. beim Tennis, Ausrüstung, Trainer, Mitgliedschaft in Vereinen, etc, etc... Dafür zahlen die Leute, das leuchtet allen ein. Aber die Möglichkeit ein gut ausgebildetes Pferd mit ordentlicher Ausrüstung zu reiten, die soll möglichst gratis sein. Das komplette Risiko liegt beim Pferdebesitzer. Auch das Risiko, dass die Reitbeteiligung dem Pferd unter anderem schadet und Behandlungskosten entstehen. Der Pferdebesitzer zahlt Unterbringung, Ausrüstung, Tierarztkosten, Futter, Schmied und Co und die Reitbeteiligung reitet und putzt. Und das reicht als Gegenwert? Ich finde nicht unbedingt.

Auf jeden Fall sollte das nicht die Regel sein und erwartet werden. Diejenigen, die nichts zahlen müssen, können sich freuen. Aber es ist absolut nicht verwerflich, wenn dafür Geld genommen wird. 

Ich verstehe auch die Einstellung nicht, warum eine Reitbeteiligung in der Regel günstiger sein soll als würde man die gleiche Zeit auf Schulpferden Schulstunden nehmen. In der Regel ist deren Ausrüstung schlechter, der Ausbildungsstand auch nicht immer gut, der Reiter hat viel weniger Möglichkeiten und dennoch ist jedermann immer erbost, wenn ein Privatpferd teurer sein sollte. 

Meine Stute wird noch von einem kleinen Mädchen geritten. Das sind Wellnesstage fürs Pferd und Entlastung für mich. Ich berechne dafür nicht, weil ich das Mädchen absolut gerne habe. Würde ich aber eine richtige RB suchen, jemanden, dem ich mich nicht persönlich verbunden fühle, dann würde ich das auch entsprechend berechnen. Das Pferd ist ausgebildet bis M, die Reitmöglichkeiten bei uns sind top, die Ausrüstung des Pferdes auch - und ich würde pro Tag in der Woche €50,- nehmen - das heißt 2 mal in der Woche reiten = € 100,- im Monat. 3 mal die Woche reiten = €150,- im Monat.

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Das ist von Region zu Region unterschiedlich und es ist natürlich davon abhängig wie oft du kommst und was das Pferd noch so kann. Wenn du allerdings noch zusätzlich Reitunterricht nehmen sollst is das schon sehr viel. Ich verlange von meiner RB 70 euro (Reitstunden kommen noch dazu, aber da darf sie selbst entscheiden wie oft sie eine nimmt) und sie kommt 2 mal die Woche (wenn sie will aber auch öfter) und darf machen was sie will........
Viele schaffen sich ein Pferd an und planen das Geld einer Reitbeteiligung bei den monatlichen Kosten fest ein ....was Blödsinn ist und vo rallem leichtsinnig......also würde ich da immer aufpassen. Ich würde maximal 100 euro zahlen wenn noch Reitstunden dazu kommen.

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Im Monat? Ich finde den Preis schon wirklich heftig. Bei mir in der Gegend zahlt man maximal die Hälfte. 

Aber die Preise sind Regional sehr unterschiedlich.

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Also wenn du 150 Euro zahlen musst und zusätzlich Unterricht, dann finde ich es heftig. Also bei uns sind zwischen 0 und 100 Euro, der normale Preis.. es kommt halt auch auf Pferd an und den Stall und wie oft du reiten darfst. Für ein normales Pferd ohne i welche besonderen Ausbildungsstanarts und der Möglichkeit an Tunieren teil zu nehmen. Ist das wucher..

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Also meine RB zahlt für mein Pferd: 11jähriger Hannoveraner, dressur L, springen S, nichts. Das kommt aber auch ein wenig daher, da sie selber ein eigenes Pferd im selben Stall hat und sie mein Pferd ein wenig fördern kann.

Finde ich aber dennoch viel Geld.

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Dahika 28.10.2016, 16:37

das kannst du aber auch nicht vergleichen. Das ist leider die Tragik für Nicht-Pferdebesitzer. Hat man einmal ein Pferd und reitet ganz nett, dann muss man für das Reiten anderer Pferde imselben Stall auch nichts mehr bezahlen. Hat man kein Pferd, muss man löhnen.

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Wie viele Tage pro Woche? Bei zwei Tagen fände ich das viel, bei 3-4 Tagen ok.

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Ottofragtnach 28.10.2016, 10:16

Die Besitzerin meinte da sie öfters auch mal nicht da ist (Verlängertes Wochenende) müsste man sich auch mal 4 Tage am Stück um die Stute kümmern aber sonst 2-3 Tage

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Boxerfrau 28.10.2016, 16:27

Also ich hab 90 Euro gezahlt und konnte so oft reiten wie ich will

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150 ist nicht viel für eine Reitbeteiligung. Ich zahle für meine Tochter über 200. Allerdings muss man sich das ganze einzeln anschauen. Wie sind die Tiere versorgt, gepflegt und so weiter. es gibt eine Menge Geschäftemacher. Ich rate dazu sich die Tiere anzuschauen. Ein guter Anbieter läßt auch ein Probetag zu. 

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Punkgirl512 28.10.2016, 13:07

Mal kurz so am Rande...

wenn ich schon über 200€ für eine Reitbeteiligung für mein Kind ausgebe, dann kann man doch fast schon selbst ein eigenes Pferd kaufen. Warum dann eine so teure RB?


 

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Boxerfrau 28.10.2016, 16:20

es scheint als hätten sie keine Ahnung von Pferden. sorry aber bei uns liegen die Preise für die Stallmiete zwischen 160 und 380 Euro... Da hat es, das Hotte Hü im Privaten Offenstall meist 100 mal besser als bei den Turnierställen für 380 Euro. Nur weil ein Pferd in einer Box steht, es eine Reithalle gibt und das Pferd eine Decke trägt wenn es auf den mini Paddock darf, heist das fürs Pferd nicht das es ihm gut geht... und 200 für eine RB sind einfach maßlos übertrieben.

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Boxerfrau 28.10.2016, 16:25

Und einen Probetag ist auch sehr wenig, schließlich will man sich als Halter eines Pferdes selbst überzeugen, das es mit der RB und Pferd passt.

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Bei 130 wären glaube mehr dabei

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