Sind 120 Euro Inkassokosten in dem Fall gerechtfertigt wenn es um einen Ursprungsbetrag von nur 10 Euro ging? Soll man Widerspruch einlegen?

5 Antworten

Na ja, um die Kosten für den Mahnbescheid kommst Du nicht herum. Allerdings kann es Sinn machen dem Mahnbescheid bezüglich der Inkassokosten zu widersprechen. Wie setzen sich die Inkassokosten überhaupt zusammmen. Du müsstest mit den vorhergehenden Schreiben eine genaue Auflistung der einzelnen Posten erhalten haben.

Hättest du doch blos die 10 € gezahlt...

Natürlich kann du Widerspruch einlegen. Dann kommen noch mehr Gerichtskosten dazu ! Du wirst das Alles zahlen müssen, weil du das verurscht hast.

Da die Hauptforderung wohl unbestritten ist, sind dann aber die Gerichts- und Mahnbescheidkosten zu zahlen.

Ersteres fällt nicht an, wenn Du bezahlst. Das ist jetzt Deine Rechenaufgabe.

Grundsätzlich kann man das Inkassobüro einschalten, auch schon nach einer Mahnung. Die meisten Mahnen jedoch 3mal und nicht nur einmal, vorallem wegen 10 Euro wird sich keiner diesen Aufwand antun.

wegen 10 Euro wird sich keiner diesen Aufwand antun.

Wie Du gelesen haben könntest, tat sich da einer den Aufwand an. Mahnbescheid liegt vor.

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@tinalisatina

Aso das ist wirklich passiert. Ok du lebst in Deutschland? Was steht auf den Mahnvescheid, kannst ein Foto machen? 120€ Mahngebühren sind definitiv zu viel.

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Grundsätzlich sind Inkassokosten unabhängig von der Forderung.

Ob die Höhe gerechtfertigt ist, ist eine andere Frage.

Also falls es zu einer Verhandlung kommt, wird sich rausstellen, ob die Höhe gerechtfertigt ist.

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@MexMel900

Ja, aber falls es zu einer Verhandlung kommt, bezahlst Du die Verhandlungskosten natürlich.

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