Sind 100 Euro Finderlohn angemessen oder zu wenig?

14 Antworten

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100 € sind ok. Damit muss manche vierköpfige Familie eine Woche auskommen. Wenn Du kein Problem hast, dann lade ihn zusätzlich auf ein Kaffee mit Brötchen in der Nähe ein. Obdachlose sind sehr einsame Menschen. Das Geld wird ihm guttun, einen Moment Deiner Zeit mehr als unvergesslich bleiben.

Der persönliche Kontakt... wunderbare Idee!DH!

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danke, tradaix, ich gebe ihm die 100 euro.

aber er holt es sich am infostand ab, so bin ich am telefon mit der frau vom infostand verblieben.

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@xyungeloest

Ich würde dem Finder das Geld persönlich übergeben wollen. Dein Vertrauen in die Person am Infostand, dass der volle Betrag ausgehändigt wird, habe ich nicht. Zudem hat ein Obdachloser bestimmt schon lange das Wort Danke nicht mehr vernommen.

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@tradaix

hast du schon recht, mal sehen ob er eine anschrift hinterlassen hat oder seinen namen.

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@xyungeloest

Ersatzweise gibt es ja die Möglichkeit einen Termin (Zeitraum halbe Stunde) am Infostand zu vereinbaren. Der Finder in Deinem Fall ist da bestimmt (traurigerweise) flexibler.

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In erster Linie freut man sich generell darüber, wenn man auch Dank bekommt und dabei ist die Höhe nicht Ausschlaggebend. Wobei du einem Obdachlosen mit 100 Euro sicher eine große Freude machst. Fänds nur schade, wenn er sich dann davon Alkohol und Zigaretten kauft.

danke, aber was er kauft kann ich nicht beeinflussen...

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Es hieß früher mal 10% Finderlohn, und 100 € sind sehr großzügig. Ist natürlich auch eine tolle Sache, dass ein Obdachloser, der das Geld sicher unbedingt brauchen könnte, den Geldbeutel zurückgibt. Es wäre schön, wenn du das persönlich machst, und schaust, ob er das Geld gleich in Alkohol anlegen würde, oder in Drogen. Dann lieber was Schenken, was er brauchen kann: Essen, was zum Leben auf der Straße... Aber kommt echt drauf an.

danke. das weiß ich natürlich nicht, was er damit macht, aber er hätte es auch stehlen können...

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