sind ° bedenken ° und ° misstrauen ° gegenüber ° tierärztin ° gerechtfertigt? °

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18 Antworten

Hallo curly1984,

Niemals (!) würde ich meinen Hund, welcher narkotisiert ist beim Tierarzt völlig alleine - ohne mich - aufwachen lassen !!!

Schon immer haben wir unsere Hunde - auch noch schlafend, zur vereinbarten Zeit, abgeholt und nachhause gebracht. Das Aufwachen erfolgt unter meiner Kontrolle daheim.

Es kommt zudem auf die Art der Narkose an ob der Hund - nach einem Eingriff mittels einer "Gegenspritze" dann gleich wieder laufen kann. Oder - auch bei einer Intubationsnarkose - nach kurzer Zeit die Besinnung wieder erlangt, oder wesentlich länger benötigt bis die Leber und Nieren ein Narkosemittel wieder ausgeschieden haben.

Die Form der Narkosewahl wird je nach Eingriffsschwere bestimmt.

Wenn eine OP Wunde gut versorgt ist, der Hund stabil und in der Aufwachphase, spricht sicher - bei verantwortungsbewussten Hundehaltern - nichts dagegen den Hund noch im Narkosezustand abholen zu lassen.

Mit der Qualität und fachlichen Kompetenz des Tierarztes hat das nichts zu tun.

Übrigens: Sollte mein Hund "gezwungen" bei einem Tierarzt verweilen müssen - damit "Aufwachboxen" in Rechnung gestellt können - eine solche Tierarztpraxis oder Tierklinik würde ich sofort - postwendend mit meinem unbehandelten Hund - wieder verlassen !!!

Übrigens - auch mit einem Notfallhund nach der Erstversorgung - und zu dieser Erstversorgung sind Tierärzte verpflichtet. Meine Erfahrungen sind einfach dementsprechend. Im Aufwachraum bei meinem Hund sitzen = das ist in Ordnung.

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Hier in Kroatien ist es normal, dass man sein Tier noch schlafend nach einer Narkose mit nach Hause bekommt, zusammen mit einer ganzen Menge Ratschläge, die man beachten sollte. Jedenfalls haben meine Katzen nach der Kastra noch mindestens einen ganzen Tag geschlafen und zwei meiner Kater sogar fast 2 Tage, bevor sie zwar torkelnd und unsicher zum bereit gestellten Wasser gingen. Allerdings war mein Tierarzt jederzeit bereit, zu mir zu kommen, falls es Probleme gegeben hätte.

Hier verstehe ich das vollkommen, denn die Tierarztpraxen, die ich hier kenne, sind nur mit dem minimalsten ausgestattet, Aufwachräume oder Boxen für narkotisierte Tiere habe ich hier noch in keiner Praxis gesehen, aber dafür halte ich die Ärzte für bestens ausgebildet und kompetent und sie sind jederzeit bereit, Hausbesuche zu machen, falls das erforderlich ist und meiner Meinung nach ist auch die Aufklärung über mögliche Probleme und die nötigen zu ergreifenden Massnahmen nach dem Aurwachen der Tiere einiges besser als ich das in Deutschland oder der Schweiz erlebt habe.

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Von so einem Tierarzt würde ich nur abraten. Früher, noch vor 20 oder 30 Jahren, haben die Tierärzte Katzen (oder natürlich auch andere Tiere) narkotisiert wieder mitgegeben. Ich erinnere mich an die Kastrationen meiner ersten Katzen vor 36 Jahren, da war das noch so. Nach einer Darm-OP habe ich einen 8-jährigen Kater vor langer Zeit narkotisiert vom TA mit heim bekommen. Damals hatten die noch keine Überwachungsräume... . Meistens haben die Katzen die Narkose gut verkraftet. Jedoch war das auch damals schon gefährlich. Jener Kater mit der Darm-OP ist damals zwar aus der Narkose wieder aufgewacht (die OP war abends - das gäbe es heute nicht mehr), und ist uns in der folgenden Nacht an Kreislaufversagen gestorben! - Seither gebe ich NIE WIEDER eine Katze zur Narkose zu einem TA, der Tiere narkotisiert wieder mitgibt. Zum Glück sind das heute nur noch wenige, die sehr kleine Praxen haben. Wir haben zum Glück eine sehr gute Tierärztin gefunden, die eine kleine Klinik an der Praxis hat, wo Tiere auch mal stationär aufgenommen werden können. Sie würde niemals ein Tier mit nach Hause geben, dass nicht vollkommen aus der Narkose wieder aufgewacht ist. Im Gegenteil bekommen die Tiere (natürlich nur nach Absprache und gegen Aufpreis) ein Narkosegegenmittel, damit sie schneller wieder aufwachen. Dadurch wird der Kreislauf nicht so belastet.

Wenn das mein Hund wäre..., würde ich die OP absagen!!! Es gibt genügend Tierärzte. Ich würde Montagmorgen da anrufen, und den Termin aus irgendeinem Grund absagen, und mich erkundigen, welcher Tierarzt den Hund bei sich behält, bis er wieder fit ist. Das sollte eigentlich bei den meisten Tierärzten der Fall sein... .

Alles Gute!

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Ich kenne das auch so, dass man das Tier erst wieder mitnehmen kann, wenn es die Narkose überwunden hat,

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Kommentar von curly1984
30.11.2013, 18:50

ja gelle,

das ist doch net normal ?

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Wie von Yarlung auch schon beschrieben, kommt es auf die Art der Narkose und auf die Schwere des Eingriffs an. Es gibt Tierärzte, die für einfache OPs keine Aufwachspritze geben. Wenn das Tier stabil ist, kann es ohne Bedenken vom Tierhalter mit nach Hause genommen werden. Manche Tierärzte erachten diese Methode auch als schonender für das Tier, weil weniger Mittel gespritzt werden. Bei anderen Tierärzten gibt es grundsätzlich eine Aufwachspritze und dort wartet man dann, bis das Tier wieder einigermaßen sicher auf den Beinen steht, ehe es der Halter mitnimmt. Die erste Methode hat nichts mit "verantwortungslos" zu tun. Der Tierarzt meiner Freundin gibt z. B. bei Zahnbehandlungen oder Zahnsteinentfernung grundsätzlich keine Aufwachspritze und sie transportieren den Hund dann noch schlafend im Auto nach Hause. Sie sind mit dem Tierarzt und seiner Kompetenz sehr zufrieden. Unser Tierarzt gibt grundsätzlich eine Aufwachspritze. Auch dieser ist sehr kompetent und meine Hunde waren dort immer sehr gut aufgehoben.

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Mein alter TA gab mit meine Hündin nach ihrer Kstratiin auch mit obwohl sie noch schlief. War verdammt schwer 34 kg die Trrpprn hoch zu bekommen. Sie wurde nach der Narkose auch erst 5 Std dansch langdam wach.

Wichtig hör auf dein Gefühl. Wenn du ihm nicht traust geh wo anders hin. Meist liegt das "Bauchgefühk" gar nicht so falsch.

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Normalerweise sollte mal ein Tier erst wieder mit nehmen dürfen, wenn es wach ist, wegen der möglichen Komplikationen. Ich würde mich auch weigern ein Tier mit zu nehmen welches noch voll und ganz in der Narkose liegt. Allerdings weiß ich von Tierärzten die das tatsächlich tun. Eine Bekannte von mir musste ihren Hund operieren lassen und der TA wollte ihr den Hund vom Op Tisch aus, noch in der Vollnarkose mit nach Hause geben und das war während des Winters, das Auto war kalt... Sie hatte sich dann geweigert und auf eine Aufwachbox bestanden und das würde ich auch tun. Allerdings würde mich ein TA der sowas macht auch nicht mehr sehen.

Wobei man auch immer vorsichtig sein muss was man in so einer Situation sagt, meinem Senior wurden vor ca 4 Jahren die Zähne gerichtet und es hat ( für mich in der Situation) sehr lange gedauert bis er aufgewacht ist, deshalb habe ich den TA gefragt ob das so normal ist, ich war mit sicherheit auch etwas panisch, darauf hin hat der TA ihm schneller als ich schauen oder auch reagieren/fragen konnte ein Mittel gespritzt welches den Kreislauf hoch schiesst, klar er war innerhalb weniger Minuten komplett wach, aber auch komplett desorientiert und die Todesangst in seinen Augen werde ich nie vergessen! Da hätten wir wirklich drauf verzichten können.

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Kommentar von curly1984
30.11.2013, 20:42

OMG -

sowas sollte keiner mit machen müssen, da fehlen mir echt die worte.

und muss gestehen umso nervöser...

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Ja, das stimmt. Meinem Kater wurde der Backenzahn unter Vollnarkose heraus operiert. Und dann musste ich ihn mitnehmen, obwohl er noch nicht einmal die Augen offen hatte. Er war noch voll narkotisiert und brauchte Stunden, um wach zu werden. Normal wäre es, die Tiere beim TA zu lassen, bis sie richtig wach sind, aber die meisten Tierärzte machen das nicht. Hunde oder Katzen - scheint egal zu sein. Man muss das "schlafende" Tier abholen, obwohl das ja gefährlich werden kann.

Und gerade erst hatte meine kleine Katze einen Pilz. Ich brachte sie zum TA, und die Frau hörte mir absolut nicht zu. Sie wusste "es besser" und meinte, der Ausschlag wäre eine Flohallergie.

Jetzt habe ich den Pilz, und die drei anderen Katzen ebenfalls. Alle müssen Tabletten dagegen nehmen und ich musste zum Hautarzt. Die Pillen gegen den Pilz sind hammerhart für die Leber - aber Frau Tierarzt hatte nicht mal so viel Anstand, sich für ihren schlimmen Fehler zu entschuldigen. Da können dann schon mal Zweifel und Misstrauen aufkommen!

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Der Tierarzt bei dem ich gewesen bin hat mir auch meine Katze nach der Kastration noch schlafend mit nach Hause gegeben. Ich habe den Tierarzt gewechselt. Es gab nämlich Komplikationen bei meiner Katze und ich mußte am selben Abend noch in die Notfallklinik, weil meine Katze vor Schmerzen geschrien hat. Obwohl ich noch nach evtl. Schmerzmitteln gefragt habe hat er mir nichts mitgegeben. Erst in der Notfallaufnahme habe ich dann Schmerzmittel bekommen. Du kannst dir nicht vorstellen, wie fertig ich mit den Nerven war. Viele Tierarzte sind wirklich nur auf Commerz aus. Lies mal das Buch "Haustere würden länger leben, wenn ..." eine Insiderin packt aus. Die Autorin des Buches ist selbst Tierärztin.

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Kommt ganz auf die Art der Narkose an. Ich kenne das mit "normaler" mit Ketamin schon, daß ich das Tier zwar wach, aber noch nicht in der Lage selbstständig zu laufen, mitnehmen konnte. Aber wohl gemerkt WACH und natürlich mit Anweisung z.B. warm halten, nicht unbeaufsichtigt lassen usw. Bei Narkosen mit Morphinen wird ja ein Gegenmittel gespritzt und anschließend eine Infusion gegeben, dann sind sie sehr viel früher wieder ansprechbar und wach.

In schlafendem Zustand gibt wohl kein Tierarzt das Tier ab - wohl aber wach und noch etwas unkoordiniert. Vielleicht hast du da etwas falsch verstanden.

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Leider gibt es auch unter Tierärzten schwarze Schafe :(

Anders kenne ich es auch nicht. Das Tier noch narkosiert mit nach Hause zu geben ist ganz schön verantwortungslos, was da alles passieren könnte. :(

Es ist sehr wichtig, dass man einen seriösen kompetenten Tierarzt an seiner Seite hat der im Sinne der Tiere handelt und zu dem auch der Halter Vertrauen hat.

Was sagt denn dein bester Freund dazu, wenn du mit ihm redest? :-/

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Kommentar von curly1984
30.11.2013, 20:30

ich stimme dir zu allem 100 % zu.

daher werde ich ebenso mit von partie sein.

um zu unterstützen und gegeben falls wie eben schon von schneeflocke erwähnt auf alles zu bestehen was möglich ist.

wenn es allein nach mir gehen würde, würde ich den termin absagen u. einem bei meinem TA vereinbaren.

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Es ist Verantwortungslos und gefährlich. Leider gibt es nicht wenige Tierärzte , die nicht warten, das das Tier vollständig wach ist und sicher laufen kann.es gibt Tiere, die nicht mehr aufwachen oder später einen kreislaufkollaps bekommen. Beim aufwachen sollte der Hund an der Infusion hängen, wegen der Flüssigkeit und auf einer wärmedecke liegen...

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Es gibt leider wirklich Tierärzte, die so etwas machen. Ich habe mal ein Praktikum bei einem Tierarzt gemacht. Dort haben wir die Tiere erst nach ein paar Stunden nach Hause gelassen, wenn sie eine Vollnarkose hatten. Erstmal wollten wir sehen, dass sie nicht erbrechen oder plötzlich komisch atmen. Und dann haben wir sie unter eine Wärmelampe gelegt, damit sie nicht ausgekühlt sind

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Kommentar von curly1984
30.11.2013, 20:37

genau das ist es, was auch unser TA GEMACHT HAT UND MACHEN WÜRDE.

also doch genau richtig. ohne mist da wird mir echt schlecht der muss den termin absagen.

wenn wir doch jetzt schon unruhig zwecks vertrauen werden wie soll das dann am montag werden ? das geht net, damit machen wir doch ebenso die dicke noch unnötig bekloppt .

ich dank dir

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Doch, diese Erfahrung haben wir auch schon gemacht, aber das ist sehr, sehr lange her. Damals wurde uns der frischkastrierte Familienkater noch völlig weggetreten wieder mitgegeben. Damals war er in einem Katerkampf verletzt worden, die Wunde wurde versorgt, und er wurde seine Kronjuwelen gleich mit los, in einem Aufwasch.

Seither haben wir das nicht mehr so erlebt, alle Tiere hatten ein Mindestmaß an Wachheit, als wir sie abholen durften. Manche Tierärzte gehen anscheinend etwas.... "hemdsärmelig" mit ihren Patienten um. Wenn der Tierarzt allerdings seinen Job ansonsten gut macht, wäre allein das noch kein Kriterium, da nie mehr hinzugehen.

Weil ich kann auch gut auf mein halbbewußtloses Tierchen aufpassen.

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Kommentar von curly1984
30.11.2013, 20:46

Weil ich kann auch gut auf mein halbbewußtloses Tierchen aufpassen<

da bin ich mir net so sicher. die können dann unter solchen umständen auch anders als erwartet reagieren.

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Ich würde niemals ein Tier wieder mitnehmen, das noch nicht wieder wach ist.

Der Tierarzt kann bei Komplikationen während der Aufwachphase helfen und notfalls wiederbeleben, der Tierhalter üblicherweise nicht.

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Das ist Gerhard -> :-)

Gerhard hat einen 60kg schweren Bullmastiff und keinen Führerschein.

Ich würde sagen, man sollte einfach darauf bestehen, mit dem Hund noch in der Praxis/Klinik zu verweilen, bis der Hund wieder auf den Beinen ist. Mit welcher Argumentation auch immer.

Und joa, bestimmt gibt es Tierärzte, die so was machen.

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ich habe bis jetzt bei all meinen hunden und katzen darauf bestanden, sie noch schlafend mitzunehmen, oder wenigstens in der aufwachphase dabei zu sein.

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Narkose ist nicht gleich Narkose,..... gibt es "leichter oder normal". kommt auch auf die op an,..was wird gemacht ? wie schwer ist der eingriff? hat der Hundehalter Erfahrung damit?

so pauschal kann man das nicht sagen,..spielen einige Faktoren eine rolle.

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Kommentar von curly1984
30.11.2013, 20:22

aufgrund eines " knubbels " in der nase, ging er mit ihr am donnerstag schon zu einem TA, der nur durch das ertasten auf die diagnose tumor kam, der inoperabel sei und somit in naher zukunft tödlich.

mein mann u. ich gaben ihm den rat, sich bei einem anderen TA, noch eine 2 meinung einzuholen und mehr informationen zu bekommen. was dann freitag geschah. brachte genau die selbe diagnose. nicht operabel und in naher zukunft tödlich. sie wird am montag geröntgt und es wird ein stück von diesem ding aus der nase geholt. daher die narkose.

Aber mal so ganz neben bei noch eine frage : da mein mann u. ich eine katzendame besitzen, welche vor 2 jahren die diagnose bekam, können wir nicht verstehen wie das gehen soll, das die TA eine solche diagnose stellen können ohne vorher eine probe ins labor zu schicken. denn so war es bei uns. TA - OP - LABOR -DIAGNOSE.
geht das überhaupt nur durch ertasten ? ich mein, man kann doch net dadurch wissen, das er bösartig ist , oder ?

jedenfalls finde ich, das wenn sie nicht in der lage ist zu laufen... ist das wirklich unverantwortlich.

ich dank dir aber :)

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