Sigmund Freud auf 50 jährigen der noch bei Mama wohnt beziehen

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9 Antworten

@bei-liese-sei-lieb (extra als Palindrom geschrieben, nur aus Spaß) erschließt sich mir die Überichverleugnung nicht. Wir haben hier eine Situation, die völlig normal und problemlos sein kann. Heute werden Mehrgenerationenhäuser gebaut, staatlich gefördert und in der Presse/Literatur gefeiert; s. richtigerweise @PrinceVan. Was hat S:Fr. eigentlich zu den WG´s der Studenten gesagt? Wenn Studenten (m/w) in ihrer "stabilsten" Lebensphase zusammenfinden, ist dies eine Zweckgemeinschaft, die Nehmen und Geben lehrt, die Dienen und Herrschen üben lässt, die Risiken meistern hilft. Der Sohn mit 40 J. kann rechnen, kann beurteilen, kann evaluieren. Er sitzt, wenn alles verheißungsvoll eintrifft, auf seinem angestammten, auch von Mutterseite gewollten Platz. Hier im Dorf gibt es Häuser mit alten Tanten (früher auch Muhmen genannt), die haben den "Absprung" auch nicht geschafft, sind aber wertvoll, bei Kindern in der Großfamilie kostbar. Was denkt Ihr wohl, was manche psychol. Experten da zu sagen haben? Bitte halblang und ohne Schaum. Die Lehrer mögen bitte einmal ihre tradierten Themen überdenken und ihren Kurzreferaten mal ein "zeitaffines Design" geben.

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ähm... ja... was is so schlimm daran? angenommen er arbeitet ganz in der Nähe. Hat keine Freundin, seine Mutter lebt getrennt oder verwitwet - warum sollte er ausziehen, damit beide alleine sind? Warum sollte er ausziehen, und 700 € Miete zahlen, wenn er sich diese auch sparen kann? Mal abgesehen davon: schon mal bedacht, dass eine ACHTZIG-jährige Frau eventuell auch auf Hilfe angewiesen ist? Soll er seine Mutter im Stich lassen? Soll er ausziehen, 700 € Miete fürn Ar"sch zahlen, und dann auch noch 1000 € in eine Teilzeitpflegekraft für seine Mutter investieren?

Sorry, aber das wäre schlichtweg dumm. Was du machst ist genau das, was die Psychologie zu einem Witz machst: eine Theorie nehmen, und zwanghaft versuchen einen Zusammen zu einer Situation zu finden. Das kann und darf man so nicht machen. Psychologische Theorien sind dazu da um sich selbst Denkanstöße zu geben, und nicht, um alles mögliche zwanghaft darauf zu beziehen.

Abgesehen davon würde ich die gute alte Psychologie hier eher auf dich beziehen... denn DU empfindest es unnormal, dass man sich um seine Mutter kümmert, dass man nicht alleine sein möchte. Kann es sein, dass du in deiner Jugend schwerwiegende Probleme mit deinen Eltern, v.a. mit deiner eigenen Mutter hattest? Wurdest du geschlagen? Misshandelt? Wurde dir vieles verboten? Wurdest du in deiner persönlichen Entfaltung eingeschränkt? Mir scheint als liegt bei dir ein schwerer Mutter-Komplex vor.

Ich würde dir dringendst empfehlen, dich in psychotherapeutische Behandlung zu begeben. Simples Theorien-Auslegen wird bei dir nichts mehr helfen :-)


By the way, nein, es gibt keine Theorie dafür, da es zu Lebzeiten Freuds einfach ganz normal war, dass 3 Generationen in einem Haus lebten. Ein intensives innerfamiliäres Verhältnis und eine starke Gemeinschaft war üblich. Da lebten Großeltern, Eltern und Kinder unter einem Dach. Die Abwendung von der Gemeinschaft hin zur Gesellschaft hat sich in der breiten Masse erst später, v.a. durch die Globalisierung entwickelt. Du musst auch immer die zeitgeschichtlichen Hintergründe einer Theorie bedenken.

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Ich denke, das kann man auch ohne Freud erklären! Er hat den Absprung nicht geschafft! Das kann viele Gründe haben, aber ich glaube, der Hauptgrund ist eben, daß keine Frau - wenn er sie denn überhaupt gesucht hat - ihm diese Geborgenheit und die emotionale/spirituelle Sicherheit gegeben hat, wie er sie bei der Mutter empfunden hat! Die Beziehung zur Mutter ist immer sicher, auch wenn sie negativ besetzt ist - und das kann zu dieser Problematik führen! Eine Beziehung zur - sagen wir mal in diesem Falle - Außenwelt - wird ihm niemals das geben, was ihm die Mutter gegeben hat!

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Kommentar von dummmy
05.10.2011, 21:19

vielen dank für das erste hilfreiche kommentar auf meine frage! allerdings bracuhe ich es als beispiel für pädagogik in der schule und versuche es deshalb über freud zu erklären ;)

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Die Fragestellung ist heute relativ sinnfrei. Auch die Theorie Freuds unterliegt einer Wandlung und der Modernisierung - also heute noch so zu tun, als könne man dies 1:1 umsetzen - das ist einfach unangemessen. Mit dieser Aussage will ich Freuds wissenschaftliche Arbeiten nicht schmälern.

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Kommentar von Kanini
06.10.2011, 15:56

Freud war drogenabhängig, das sagt doch wohl alles !

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Es kommt nicht darauf an, was einer tut, sondern warum.

Also unterstelle jemandem nicht irgendwelche Neuröschen, wenn Du ihn nicht kennst.

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Laß ihn doch einfach da, wo er ist. Warum zerbrichst du dir darüber den Kopf?

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Auf jeden Fall kann man sagen: Der Zug ist abgefahren.

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Wo ist dein Problem? er nutzt eben immer noch Hotel Mama. Ich kenn auch so einen, der ist schwul. Hat aber damit jetzt nichts zu tun, auch schwule wohnen nicht alle noch bei Mama.

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Wie wärs mit dem Ödipuskomplex!

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Kommentar von PrinceVan
06.10.2011, 08:55

warum nicht gleich den Penisneid, diesen auf die homosexualität des 50 jährigen Übertragen und daraus einen Busenneid machen? Herrgott, bleibt mal realistisch Leute ^^

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